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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Fr Dez 29, 2006 18:19 Titel: Soloalbum, Filmkritik |
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Regie: Gregor Schnitzler
Darsteller: Matthias Schweighöfer, Nora Tschirner, Christian Näthe, Leander Haussmann
Story:
Es geht um Ben, einen jungen Musikredakteur, der von seiner Freundin Katharina nach einer 3-jährigen Beziehung verlassen wird. Aber das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass sie mit ihm per SMS Schluß macht. Aber irgendwo ist Ben auch selber schuld, denn er hat sie vernachlässigt und er scheint auch nicht der Treuste zu sein.
Aber das Ende der Beziehung macht Ben ziemlich fertig, denn er fällt in ein tiefes Loch der Depressionen und des Liebeskummers - 9 Tage lang vegetiert er in seiner Wohnung, dann wird ihm von der Feuerwehr die Tür eingetreten, weil die Nachbarn sich über den Verwesungsgeruch, der aus seiner Wohnung kommt, gestört füllen und mit diesem Ereignis kommt ein kleiner Aufschwung in Bens Leben und er versucht über Katharina hinweg zukommen - und dabei bekommt Ben tatkräftige Unterstützung von seinen zwei besten Freunden Alf und Christian.
Meinung:
Wer kennt ihn nicht, den Liebeskummer? Ich denke mal Jeder kennt ihn oder hat zumindest mal davon gehört und nun stellt euch vor, dass es im Beruf auch immer mehr bergab geht - und wenn ihr euch diesen Zustand vorstellen, dann hat man auch eine Vorstellung von Bens momentanen Zustand.
"Soloalbum" ist einer von wenigen deutschen Filmen, der mir gefällt - auch wenn es sich um eine Art Liebeskomödie handelt, was in der Regel nicht so mein Fall ist.
Aber zum Film: "Soloalbum" basiert auf dem gleichnamigen Roman, welcher von Benjamin v. Stuckrad-Barre geschrieben wurde. Ich befinde mich auch in der glücklichen Lage diesen Roman zu kennen und ich bin sehr überrascht, dass sich der Film extrem nah an die Vorlage hält - wirklich gut gelungene Filmumsetzung.
Die wichtigsten Charaktere sind die des Ben, welcher von Matthias Schweighöfer gespielt wird, und der Katharina gespielt von Nora Tschirner - und Beide spielen ihre Rolle sehr gut und wirken natürlich. Sie wirken nicht oberflächlich oder gelangweilt und bei Nora kommt es mir so vor, als ob sie ihrer Rolle eine persönliche Note gibt - kann auch deswegen sein, weil ich sie recht niedlich finde.
Zu Ben wäre noch zu erwähnen, dass er verschiedene Phasen des Liebeskummers im Film durchlebt. Diese Phasen sind in Regeln eingeteilt und auf diese wird mehr oder weniger eingegangen - das Ganze gipfelt sich dann in einem mir doch etwas zu romantischen Ende.
Da wäre auch noch Christian Näthe, welcher aus "Schule" bekannt sein dürfte. Er verkörpert den Christian und ist wie Ben auch Musikredakteur und bester Freund von Ben. Ich finde ihn klasse und auch hier spielt er gut, aber in "Schule" hat er mir dann doch besser gefallen.
Es gibt auch 2 Gastauftritte. Einmal Sandy von den "No Angels" und Thomas D von "Den Fantastischen Vier" - aber das nur zu Info, weil es sind wirklich nur kurze Gastauftritte.
Bei einen Titel wie "Soloalbum" und den Beruf des Musikredakteurs könnte man denken, dass sich viel um Musik dreht, aber hier liegt eher eine Doppelbedeutung vor, weil das eine oder andere Soloprojekt bezieht sich dann auf Bens Liebschaften. Musik ist zwar auch ein wichtiger Bestandteil und beim Soundtrack sind auch einige Popsongs mit dabei. Aber die gehen in eine Musikrichtung, die mich gar nicht interessiert und daher schenkte ich denen weniger Aufmerksamkeit.
Fazit:
Ich weiß gerade auch nicht was ich euch noch mehr über diesen Film erzählen soll, denn viel zu kritisieren gibt es nicht. "Soloalbum" ist einfach nur ein schöner Film über einen verzweifelten jungen Mann, der versucht gegen seinen Liebeskummer anzukämpfen.
Den Roman kann ich euch auch nur empfehlen - ist ähnlich wie der Film, aber stellenweise etwas ausführlicher und wer den Roman kennt, aber den Film nicht sollte das ruhig mal nachholen.
7/10 Punkten
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Zuletzt bearbeitet von Kittie am Fr Jun 20, 2008 14:04, insgesamt einmal bearbeitet |
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nuazo CineMaster


Anmeldedatum: 30.09.2006 Beiträge: 492
Wohnort: München
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Verfasst am: Di Jan 02, 2007 01:09 Titel: |
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Meine Empfehlung habt ihr auch! Als ich Soloalbum gesehen habe, hat er mich defintiv "berührt" wie man so schön sagt.
Kittie hat es ja auch schon bereits erwähnt, jeder kennt ihn, den Liebeskummer. Und auf diese Weise konnte ich mich mit Ben sehr identifizieren, das soll jetzt aber nicht heißen, dass ihr verzweifelte "Liebesopfer" sein müsst um an dem Film Gefallen zu haben.
"Soloalbum" ist eine lockere Liebeskomödie mit deutschen Jungstars, und schildert die Geschichte eines jungen Mannes, der mit den Folgen einer Trennung kämpft und versucht die Liebe seiner einstigen Freundin zurück zu gewinnen. Vielleicht war sie ja die richtige? Das ganze artet hier aber nicht im Kitsch aus, was ein wahrer Pluspunkt ist. Viel amüsanter sind die Aktionen von Ben, z.B. die vorgetäuschte Drogenüberdosis oder die Rache am Auto des vermeintlichen Liebhabers seiner Ex
Ich persönlich muss zugegeben, dass ich mir den Film damals hauptsächlich wegen Nora Tschirner ausgeliehen habe. Ist ne pfiffige Frau, manche werden sie als (Ex-)MTV-Moderatorin kennen oder sie auch an der Seite von Christian Ulmen in der MTV-Comedy-Doku-Serie "Ulmens Auftrag" gesehen haben. _________________ MyDVDs
Ich hab mal einem Mann ausgeredet den Sears Tower zu sprengen, aber ich schaffs nicht, dass meine Frau aus dem Bad kommt und meine Tochter aufhört zu telefonieren. - Verhandlungssache |
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GoodCharlie Bin neu hier


Anmeldedatum: 29.12.2006 Beiträge: 15
Wohnort: Wiesbaden
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Verfasst am: Di Jan 02, 2007 17:28 Titel: |
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SOLOalbum ist das Letzte.
Schaut euch bitte Nick Hornbys "High Fidelity" in der genialen Verfilmung mit John Cusack und Jack Black an. Dann schaut "Soloalbum". Und danach noch einmal "High Fidelity". Nach diesen 6 Stunden werdet ihr wissen, warum Soloalbum der Eiter ist, der den letzten Abschaum infiziert! (Zitat aus "Die Hochzeit meines besten Freundes")
Zum Teil der Plot, aber auch Stilmittel, Charaktere und Umgebungen sind geklaut. Das ist unglaublich.
Ich musste wirklich brechen als ich Soloalbum gesehen habe.
Sagen wir es mal so ... hätte Nick Hornby nie gelebt und sein Buch geschrieben, würde ich dem Film 6/10 Punkte geben. Da es aber früher schon "High Fidelity" gab, gibt es nur noch 0,5/10 Punkten, aber 9/10 für das Original.
Besserer Film mit ähnlichen Schauspielern und Herzschmerz: "Kammerflimmern". Der klaut nur hier und da bei "Bringing out the Death" - das ist ok, da ist das Original grottenschlecht. _________________ Wer ich bin? Wer ist nur die Form als Konsequenz der Funktion des Was. Und was ich bin, dass ist ein Mann mit Maske!
Was das ist? Meine DVD-Sammlung! |
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Lloyd Kaufman Bin neu hier

Anmeldedatum: 01.05.2007 Beiträge: 13
Wohnort: Bayreuth
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Verfasst am: Di Mai 01, 2007 18:43 Titel: |
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Servus
nachdem ich das Buch gelesen hatte wurde ich von dem Film ziemlich enttäuscht.
Soweit ich mich erinnere war der Film nur sehr oberflächlich an das Buch angelehnt.
Auf jedenfall einne grosse Empfehlung an das Buch, eines der lustigsten und herzlichsten deutschen Bücher und das beste von Stuckrad-Barre.
Deutsches Theater ist noch ok aber Blackbox und Remix fand ich weniger gut. _________________ Aus einer ofdb-Kritik zu Metropolis:
...Genau wie die Musik ist die Gestik und Mimik ein wichtiges Mittel im Film. Körpersprache ist zwar nötig um den Film zu verstehen, kommt aber extrem übertrieben rüber und macht den Film lächerlich....Trotzdem wirkt der Film für den heutigen Standart nicht gerade überwältigend.... |
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