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Star Trek - Die Zukunft beginnt

 
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Crenshaw
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 11:50    Titel: Star Trek - Die Zukunft beginnt

Star Trek - Die Zukunft beginnt


Der neue Star Trek-Film ist ein schönes, donnerndes Kino-Erlebnis nicht nur für beinharte Trekkies. Die letzteren werden an ihm sogar noch mehr auszusetzen haben, als die normalen Sci-Fi-Liebhaber, die sich den Film wegen dem grossen Namen und ob der guten Kritiken anschauen werden - denn ihnen wird im Prinzip das Beste aus 40 Jahren Star Trek serviert, verpackt in sehr spannende, schnell vergehende 2 Stunden mit tollen Spezialeffekten, viel Humor und Darstellern, die in ihrer Gesamtheit nicht besser hätten funktionieren können. Fremde Planeten, ausserirdische Rassen, grausige Monster, faszinierende Weltraumgeheimnisse, riesige Föderationsraumschiffe, Warpkerne, Phaser, das Beamen - alles ist drin.


ST:DZB schafft es, auf vielen Ebenen gleichermassen hoch zu punkten. Da wäre zum einen der fabelhafte Cast, der sowohl energiegeladen als auch sehr feinfühlig und ausgewogen zum Zuge kommt.Hier kann man es richtig herausfühlen, ein Team von Frischlingen vor sich zu haben, die erst noch lernen müssen, miteinander auszukommen und nebenher noch schwierige Situationen zu meistern haben. Der Truppe bei ihren kniffligen Abenteuern zuzusehen, macht wahrlich viel Spass. J.J.Abrams fährt dabei eine weitaus klassischere Sci-Fi-Actionschiene als man es ihm nach dem Lost-und Cloverfield-Mystery zugetraut hätte.

Die Besetzung ist durch die Bank weg hervorrragend.

Chris Pine mit seinem US-High School-Quarterback-Gesicht ist ein viel besserer Captain Kirk als man es ahnen könnte. Er ist ein harter, unnachgiebiger Anführer, der mitunter viel Charme aus seiner physischen Präsenz auf der Leinwand bezieht. Zwar ist er DER Möchtegern-Frauenheld schlechthin, der vor keiner Prügelei mit feindseligen Ausserirdischen zurückschreckt, und permanent darauf ist, Regeln zu brechen. Andererseits schimmert hinter seinem gockelhaften Bravado stets Verwundbarkeit und die Bereitschaft zur Einsicht. Pine's und Abrams' Kirk verlässt sich -wie schon die Gestalt des legendären Captains- jederzeit auf seine untrüglich richtige Intuition. Diese Interpretation des niemals aufgebenden, draufgängerischen Kriegers, der unablässig für seine Mannschaft einsteht, ist kongenial zur Ur-Serie und den ersten Start Trek-Filmen. Chapeau !

Zachary Quinto in der Rolle des Mr.Spock ist die komplexeste und ambivalenteste Figur des gesamten Films. Er vereint in sich das intellektuelle Erbe Star Treks als der kühle und sachliche Logiker, der sich zu sehr auf den ausschliesslich wissenschaftich ableitbaren Standpunkt verlässt. Er erfährt im Film gemeinsam mit Kirk die stärkste Veränderung und Weiterentwicklung. Es ein grosser Vorteil, dass das Verhältnis zwischen Spock und Kirk nach den Regeln eines Buddy-Movies aufgebaut ist, wobei Spock zunächst als Antagonist eingeführt wird. Das Make-Up, mit dem Quintos Gesichtszüge an die von Leonard Nimoy angenähert werden, ist superb.

Die Rollenverteilung der restlichen Mannschaft ist wunderbar aus der alten "Raumschiff Enterprise" übertragen worden.
Uhura (lasziv und :Zoe Saldana) ist als Kommunikationsoffizier emsig, sexy und selbstüberzeugt, Ingenieur Scotty (Simon Pegg) ist ein technisches Genie, nie um einen schrägen Gag verlegen, Chekov ist ein hochtalentierter Jungspund, der es mit dem russischen Akzent dermassen übertreibt, dass der Bordcomputer ihn nicht mal erkennt. Mein Favorit ist jedoch Karl Urbans Dr."Pille" McCoy, der den skeptischen Schiffsarzt geistesverwandt mit DeForest Kelley mimt. Urbans "Pille" kämpft im Prinzp mit allem, und zwar ständig - dem starrsinnigen Kirk, dem unterkühlten Spock, der versagenden Technologie, seinem Unverständnis für astrophysische Phänomene, seiner Angst vorm Fliegen, Beamen, usw. Auch diese dritte Figur ist absolut kongenial zu dem, was man aus der alten Serie kennt.

Der Film nimmt sich einerseits nicht zu ernst, bewahrt zum anderen jedoch immer die Balance aus Humor, Glaubwürdigkeit und Spannung. Lediglich die Kernstory erscheint da etwas konventionell, leistet sich dafür aber auch keine grossen Schnitzer. Ernste Themen werden zwar angesprochen, aber etwas mehr Tiefgang hätte auch nicht geschadet. Leider bietet fast nur Spock einen Ansatzpunkt für komplexe Motivationsspielereien, Kirk ist da doch eher straight auf den Handlungsantrieb ausgelegt. Tatsächlich ist das Tempo des Films sehr hoch, schneller als man es von einem ST-Film erwarten könnte. So actiongeladen war bislang nur ST : First Contact. ST :DZB verkommt jedoch nie zum blanken Effektspektakel, es stehen immer die Charaktere im Vordergrund. Ein faszinierendes Detail des neuen Films ist Leonard Nimoy, dem eine Schlüsselrolle im neuen Film zukommt. Nimoy schlägt eine weltenübergreifende Brücke zwischen den Dimensionen des modernen Effektkinofilms und des kommunikativen, im kulturellen Kontext anspruchsvollen Science-Fictions, das vom alten Star Trek-Phänomen jahrzehntelang ausgetrahlt worden ist.


Im Vorfeld wurde bemängelt, der Film biete zwar hochwertige Blockbuster-Kost, bliebe jedoch weit vom "wahren" Star Trek entfernt.
Aber was ist das "wahre" Star Trek schon ? Ist es die alte kultige Serie aus den 60ern mit dem Casanova William Shatner und den unterirdischen Spezialeffekten ? Ist es Deep Space Nine ? Star Trek: Enterprise mit Skott Bakula, dem Darsteller aus "Zurück in die Vergangenheit"? Ist es die schwächliche Voyager-Reihe um Captain Janeway ? Oder hat nur die sensibel-intelligente, teils philosophische Reihe der Next Generation mit Picard und Riker ? Ich weiss es nicht. Der Kalte Krieg ist schon eine ganze Weile vorbei, der Gedanke eines russischen Offiziers an Bord der Enterprise ist längst nicht so bahnbrechend wie vor 40 Jahren und ja, unsere Handys sehen bereits so aus wie die damaligen Phaser und Kommunikatoren. Ich fasse das alles jedenfalls unter dem Begriff der höherwertigeren Science Fiction zusammen und erfreue mich an bekannten Schiffen, Planeten, den technischen Spielereien und Sprüchen, die die Fernsehwelt für immer verändert haben "Officers, set the phasers to stun!", "Damnit Jim, I'm a doctor, not a physicist!", "Fascinating!".


Hier hat man alles richtig gemacht. Alte Fans erfreuen sich an der kongenialen Darstellung der Crew und den zahllosen klassischen Star Trek-Zitaten. Der interessierte Kinogänger weiss neben dem ausgeklügelten Zusammenspiel der Charaktere die ganzen Anspielungen aus "SW:The Empire Strikes Back", "Starship Troopers", "Kubrick's 2001" zu schätzen. Prima unterhalten werden hier letztendlich aber sowieso alle, die entfernt etwas mit Science-Fiction anfangen können. Hier lohnt sich auch der Gang in einen grossen Multiplex.



Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy

5 von 5 Punkten.

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yun
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 12:19    Titel:

das "wahre" star trek dürfte die serie aus den sechzigern sein ... mit einem rebellischen kapitän irischer abstammung und damit aller wahrscheinlichkeit ein katholik ... einem schottischen brummbär als bordmechaniker ... einem arzt, der alles in frage stellte und nur seinem eigenen urteilsvermögen vertraute ... einer afroamerikanischen kommunikationaoffizierin und mit ihr und kapitän kirk auch der erste in den usa gezeigte und nicht nur angedeutete filmkuss zwischen einer "schwarzen" und einem "weißen", was zur damaligen zeit für einen ungeheuren wirbel gesorgt haben muss, aber schließlich auch eine positive veränderung in der us-amerikanischen gesellschaft einleitete (in den sechzigern jahren wurde weiße, die sich für die rechte und belange von afroamerikaner einsetzten, unter umständen dafür immer noch von anhängern des kkk umgebracht) ... dann noch einen russen (und das im kalten krieg), als bordoffizier (war der jetzt steuermann oder waffenoffizier?) und neben ihm einen japaner in einer ebenfalls sehr wichtigen rolle (und das kaum 20 jahre nach dem zweiten weltkrieg) ... und nicht zu vergessen ... einem mann, der zur hälfte außerirdischer abstammung ist (und der damit auch alle urängste vor dem fremden in der usa-amerikanischen gesellschaft repräsentieren dürfte) als erster offizier, der zudem seinen menschlichen kollegen auch noch in vielen dingen überlegen war ... und das alles war die unvergleichliche mischung des ersten star trek ... alles was danach kam konnte nicht mehr damit verglichen werden, da sich die zeit inzwischen änderte und damit vieles, was im ersten star trek noch einen gewaltigen gesellschaftlichen sprengstoff bedeutete, nicht mehr die gleiche bedeutung und das gleiche gewicht besitzen konnte ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 12:20    Titel:

Ich habe noch nie einen Star Trek Film bzw die Serien gesehen, lohnt sich der Kinobesuch für mich? Ich bin unschlüssig. Was meinst du Crenshaw?
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Nomak
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 12:27    Titel:

hab jetzt zwar nur bis zur hälfte gelesen, da ich angst hab zu viel zu erfahren, die bewertung unten begutachtet, und die Erwartung wurde soeben verdoppelt. Diese war sowieso schon auf einem hohen Level aber nun kaum auszuhalten.

Interessant finde ich besonders das ich eigentlich gar kein Trekki bin! Nur die allererste Raumschiff Enterprise Serie habe ich in meiner Kindheit ab und zu gesehen. Dann vielleicht noch 3-4 Filme und das wars. Hab zwar am Mittwoch begonnen die neueste Serie anzusehen (Star Trek: Enterprise mit Captain Archer) welche mir vom Piloten her auch recht gut gefallen hat.

Werd ich jetzt in meinen alten Tagen noch zum Trekki? Lässt sich die Liebe zu Star Wars und zu Star Trek überhaupt vereinbaren? Mr. Green

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Crenshaw
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BeitragVerfasst am: So Mai 10, 2009 12:59    Titel:

@yun :

das mit der bedeutung der ur-serie mag ja alles richtig sein, aber interessanterweise berufen sich auf eben dieses phänomen all die Trekkies, die die alte serie schon wegen ihrer schlechten effekten oder ihres retro-looks im grunde ablehnen, da sie mit Next Generation oder Voyager oder DS9 aufgewachsen und zur schule gegangen sind. von der generation, die diese serie damals in den 60ern verschlungen hat, ist doch heute kaum noch einer als "wahrer" anhänger dabei. alle ST-anhänger aus meiner umgebung sind maximal mitte 30 und dürften die alte serie lediglich am rande noch in erinnerung haben. dann noch zu sagen, "neeh, das ist alles zu modern" und "das neue zeug hat nichts mit Star Trek am hut" finde ich dabei fast ein wenig heuchlerisch. dabei sind es wiederrum die leute, die sich an den modernen serien erfreuen, die aber wiederrum eher am klassischen "wie-halte-ich-die-zuschauer-möglichst-lange-am-ball-und-kassiere-dick-mit-dvd-staffeln-ab?"-serien-kommerzmustern gestrickt sind. man akzeptiert demnach alle modernen arten von Star Trek, also alle verwässerten sequel- und prequelserien und konsumiert diese fleissig und dann kommt ein neuer film, der einiges wagt und bei dem sagt man dann spontan, da fehle Star Trek-feeling ?
Rolling Eyes


@Freaknot :

folgendes : der film ist auf jeden fall einen gang wert, wenn du auf eine schnelle story, dicke effekte und einiges an witz augenmerk legst. der film ist blanke unterhaltung mit einem schuss star trek-nostalgie, daher würde ich ihn dir eher nicht empfehlen. letztendlich beläuft er sich prinzipiell fast nur auf konventionelles sci-fi-action-eyecandy ohne viel schnörkelei. das sehen zwar die fans und otto-normal-kinogänger gern, aber kaum so kritische köpfe wie du.

interessanterweise setzt er aber nichts an ST-wissen voraus, es wird alles im film selbst erklärt. es ist ein umfassender reboot wie bei Batman Begins - man weiss, wer die chars sind, um worum es sich grob drehen wird, aber der film steht unabhängig von den ganzen serien, filmen, videospielen, etc.da.


@Nomak :

s.o.der film ist selbsttragend und ermöglicht einen fliessenden einstieg, auch wenn du kein grosser Trekkie bist. ich mag sowohl SW als auch ST, aber zugegebenermassen, der neue film hat dramaturgisch und charaktertechnisch wesentlich mehr aufzuwarten als alle drei neuen SW-filme gemeinsam.

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jade.day
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BeitragVerfasst am: Mi Mai 13, 2009 18:14    Titel:

Ich habe mir gestern den neuen Star Trek angeschaut und von der Aufmachung hat er mich gleich an Star Wars erinnert.

Ich fand die Schauspieler sehr gut gewählt und sie passten auch zu den Charakteren. Den Einzigen, den ich nicht so mochte war der junge Spock.

Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe aber in dem Artikel stand, dass Leonard Nimoy, den Vater des jungen Spock spielen würde. Zu Beginn des neuen Star Trek, hatte ich schon Angst ich hätte was an den Augen aber der Jenige, der den Artikel geschrieben hatte, hat den Film wohl gar nicht erst gesehen, sondern nur den Ausschnitt als Spock (jung) den alten Spock mit seinem Vater verwechselt hat. Naja von hinten hätte es gut Spocks Vater sein können Wink

Aber durch die falsche Info war die Inszenierung des in die Jahre gekommen Spocks um einiges interessanter. Ich fand es klasse, dass Leonard Nimoy sich bereit erklärt hat noch einmal in seine Paraderolle zu schlüpfen. Smile

Auch die anderen Charaktere waren sehr interessant anzuschauen. Jim Kirk als rebellischer Kadett; Pille mit seinem Humor; Uhura, die eine Affäre mit Spock hat; auch Scotty ist gut angelegt auch wenn ich Simon Pegg nicht wirklich mag. Seit ich Hot Fuzz gesehen habe, kann ich den Schauspieler nicht mehr wirklich ernst nehmen. Falls ich jemanden vergessen haben sollte, dann tut's mir Leid aber im Gesamtpaket ist die Umsetzung des neuen Star Trek richtig klasse. Am Besten gefallen hat mir der kleine Grünling, der mit Scotty in der Außenstation war. Cool
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Nomak
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BeitragVerfasst am: So Mai 17, 2009 18:48    Titel:

Crenshaw hat Folgendes geschrieben:
der film ist blanke unterhaltung


hab aus deiner ganzen review nur diese paar worte zitiert jedoch treffen sie exakt meine empfindungen.
es gab schon lange zeit keinen film wo ich nach dem kinogang so euphorisch war. ich hoffe das dieses team noch weitere gelegenheiten bekommt auf der leinwand oder im tv weitere abenteuer zu bestehen. vorerst bin ich jedenfalls zum trekki mutiert und haben wohl ein paar serienstaffeln nachzuholen. wobei ich wohl zuerst am besten mit den 10 vorgängerfilmen anfange. hab da bisher ja vielleicht gerade mal 3 gesehen.

Danke J.J. Abrams und alle die mitgewirkt haben für diesen Film!
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Crenshaw
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BeitragVerfasst am: Di Mai 19, 2009 11:57    Titel:

hey Nomak,

es lohnen sich :

Star Trek II: Wrath of Khan

Star Trek III: The Search for Spock

Star Trek IV : The Voyage Home


wird als die grund-trilogie gesehen, mit dem alten seriencast Shatner, Nimoy, Kelley, Nicholls.der vierte ist der unterhaltsamste.


Star Trek VI : The Undiscovered Country

Star Trek VIII : The First Contact

das sind die empfehlenswertesten kinofilme, der rest hat eher tv-folgen-niveau (Teil IX :"Resurrection") oder ist eher unspektakulär (Teil VII,"Generations").
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Namu
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BeitragVerfasst am: Di Jun 23, 2009 21:41    Titel:

Ich fand das Frauenbild in diesem Film ein wenig seltsam.

Theoretisch kamen nur drei Bedeutendere vor:

Die erste sehen wir nur in Wehen und beim Gebären. Ihre Aufgabe ist es den Helden zur Welt zu bringen...

Die andere dient dazu, daß ein wichtiger Protagonist ein kompliziertes und auf ihm lastendes Verhältnis von Mutter-und-Sohn-Liebe mit ihr hat.

Die Aufgabe der Dritten ist es, das Objekt der Begierde zweier der männlichen Protagonisten zu sein...


Shocked Shocked Shocked und Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes

(jetzt habe ich mich mal wieder unbeliebt gemacht... Aber für einen Star Trek Film ist das wirklich ein wenig schwach!)

Ansonsten empfand ich den Film als halbwegs unterhaltsam, wenn auch nicht umhauend, da er sich stellenweise doch etwas zog. Meinem Mann gefiel er besser.
Der neue Herr Kirk war mir außerdem ein wenig zu sehr All American Boy
Spoiler:
und Leute, die es cool finden, zu schnell und ohne Führerschein zu fahren, finde ich eh absolut zum Kotz***!



Irgendwie finde ich auch alle Star Trek Filme nach Galaxy Quest unfreiweillig komisch... Confused


Meinen Kommentar hier sollte man aber nicht allzu sehr ins Gewicht fallen lassen, da ich den Film im Kino gesehen habe und der Hintermann ständig gezappelt und in meinen Stuhl getreten hat, was mich auch in sehr schlechte Laune versetzt und gegen den Film und alle exzessiven Star Trek Fans aufgebracht hat... Evil or Very Mad
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