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Swordsman - Xiao Ao Jiang Hu - Li Yapeng Xu Qing --- Review

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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Sa Jun 21, 2008 22:55    Titel: Swordsman - Xiao Ao Jiang Hu - Li Yapeng Xu Qing --- Review

Xiao Ao Jiang Hu
笑傲江湖
aka Laughing in the Wind
aka Swordsman
aka The Smiling Proud Wanderer
aka State of Divinity
China 2000/2001





Regie: HUANG Jianzhong
Musik: ZHAO Jiping
Nach dem gleichnamigen Roman von JIN Yong

CCTV Serie
40 Folgen à 40-45 min

Genre: Wuxia


Cast:
LI Yapeng ------ Linghu Chong, Seniorschüler der orthodoxen Hua Shan Schwertschule
XU Qing -------- Ren Yingying, „Holy Lady“ der heterodoxen Sonne Mond Sekte (je nach Standpunkt „Holy Sect“ oder „Evil Cult“ genannt)
LI Jie ------------ Lin Pingzhi, letzter Überlebender der Lin-Familie
MIAO Yiyi ------- Yue Lingshan, Tochter Yue Buquns und Ning Zhongzes
WEI Zi ---------- Yue Buqun, Meister der Hua Shan Schwertschule, Gentleman Sword genannt
CHEN Lifeng --- Yilin, Nonne des den orthodoxen Schwertkampfschulen angehörigen Nord Heng Shan Klosters
LU Xiaohe ------ Ren Woxing, Yingyings Vater
MAO Weitao --- Dongfang Bubai (Invincible East), Chef der Sonne Mond Sekte
BA Yin ---------- Xian Wentian, Vertrauter Ren Woxings
LIU Dong ------ Ning Zhongze, Ehefrau Yue Buquns und eine Art Ziehmutter des verwaisten Linghu Chongs


Ending Theme – Performance by Faye Wong und Liu Huan (Das Opening läßt sich leider nicht als Trailer mißbrauchen):
Gehe zu Youtube Download Video




Zur Handlung:

Ein Massaker an der Familie Lin erschüttert die Martial Welt. Weniger wegen der Grausamkeit des Geschehens, sondern das damit verbundene Verschwinden eines Kampfkunstlerhrbuchs, das dem Erlerner dieser Kunst enorme Fähigkeiten verleiht und ihm erlauben würde, die Macht über alle anderen Schwerrtkämpfer zu erlangen.
Verschiedene Gruppen sind natürlich sehr daran interessiert in den Besitz dieses Lehrbuchs zu gelangen. Ein Intrigenspiel zwischen ihnen entsteht, in das auch der Seniorschüler der Schwertkampfschule vom Berg Hua, Linghu Chong verwickelt wird.
Linghu Chong, der einzige Anwesende beim Tod des Lin-Ehepaares, gerät schnell in den Verdacht, selbst das Manual zur Seite geschafft zu haben. Eine Vermutung, die nicht ganz grundlos zu sein scheint, denn der junge Mann macht im Auge der Welt höchst unnatürliche Fortschritte mit seiner Schwertkampfkunst und schließt zudem Freundschaft mit einigen dubiosen Gestalten, mit denen ein Schüler einer orthodoxen Schwertkampfchule eigentlich nicht gesehen werden sollte.
Als er das Vertrauen seines Meisters und das seiner großen Liebe, Yingshan, verliert, findet er einzigen Trost in der Musik Ren Yingyings. Aber Yingying gehört zum sogenannten Dämonenkult und dieser wiederum ist der erklärte Feind aller orthodoxen Schwertkämpfer. Als die Ereignisse sich zu überschlagen beginnen, wird es für Linghu Chong immer schwieriger, sich aus dem Geschehen herauszuhalten und für all diejenigen einzustehen, die ihm entweder ans Herz gewachsen sind oder für die er in anderer Form verantwortlich ist.



Linghu Chong, der Held von Xiao Ao Jiang Hu, ist eigentlich ein unbeschwerter, fröhlicher Typ


Über die Serie:

Es ist vielleicht seltsam eine solche Aussage über ein Buch zu treffen, daß es nur zur Hälfte übersetzt gibt, aber Xiao Ao Jiang Hu ist mein Lieblingswuxia-Roman und ich habe den einen Teil, den ich davon zu Hause habe, öfter gelesen, als jeden anderen Vollständigen, der mir untergekommen ist und kann ihn in der Zwischenzeit fast auswendig. Wink
Wenn man sich nun an eine Verfilmung wagt, die einen Stoff behandelt, den man liebt, ist man natürlich sehr, sehr skeptisch und kritisch, besonders wenn man weiß, daß es mit der Serie Ärger gab, weil die Macher sich nicht an die Abmachung mit dem Autor gehalten hatten, keine Veränderungen am Material vorzunehmen...
Aber ich muß hier ganz ehrlich sagen, daß ich die Veränderungen nicht als besonders störend empfand. In der Verfilmung sterben leider einige Personen mehr, wenn sie nicht mehr gebraucht werden und manche Figuren sind in einer einzigen Person zusammngeschmolzen, aber das sind Nebencharaktere. Die größte Veränderung ist wohl, daß Yingyings Figur – im Gegensatz zum Roman - schon sehr früh eingeführt wird. Das ist ein wenig schade, aber verständlich, da sie eigentlich eine Hauptfigur hat und es in der Verfilmung wohl etwas seltsam wäre, wenn sie auf einmal in Episode ?? quasi aus dem Nichts auftauchen würde. Es macht einem außerdem die festverwurzelte Abneigung zwischen den heterodoxen und orthodoxen Schwertkämpfern bewußt.



Linghu Chong befreundet sich grunsätzlich mit den „falschen“ Leuten. Hier zum Beispiel mit Blue Phoenix (Darstellerin: LI Fei), Anführerin der heterodoxen Five Sylph– bzw. Five Venom Sect, einer der schillerndsten Gestalten des Romans


Ansonsten ist die Verfilmung dem Roman sehr treu. Er betont weder zu stark Linghu Chongs Liebesprobleme, der bitter unter seinen Gefühlen für die in Pingzhi verliebte Lingshan leidet, während andererseits Yingying langsam eine Zuneigung zu ihm faßt, noch wird diese Seite zugunsten des Hauptthemas der Erzählung vernachläßigt. Denn eigentlich ist „Swordsman“ eine Kritik an Politik, bzw. am Parteiensystem.
Das Schwertkampfmanual, hinter dem die einzelnen Fraktionen her sind, ist ein Sinnbild der Macht, für das die Protagonisten alles zu geben bereit sind.
Interessant ist, wie die einzelnen Schwertkampfschulen wirklich einem politischen System gleichen. Zuerst einmal gibt es die großen Gruppierungen der heterodoxen und orthodoxen Schwertkämpfer, die sich durch ihre Weltanschauung unterscheiden. Da wir das Geschehen anhand von Linghu Chong betrachten lernen wir vor allem die orthodoxen Schwertkämpfer näher kennen, die sich in die Gruppierungen der einzelnen Schwertschulen teilen. Für die Geschichte wichtig sind dabei die großen, starken Schulen Shaolin und Wudang und die kleineren Schulen der heiligen taoistischen Berge Tai Shan, Hua Shan, Süd Heng Shan, Nord Heng Shan und Song Shan (Anmerkung Shan = Berg), sowie die Quingcheng Schwertschule. Die Bergschulen sind, um ein Gegengewicht zu den größeren Schulen zu bilden in einer losen Vereinigung, der Fünf-Berge-Schwert-Allianz zusammengeschlossen, das zu Beginn der Geschichte eine Art Loyalitätsabkommen ist. Danach sehen wir noch einmal in den Mikrokosmos einer einzelnen Partei, nämlich der Hua Shan Schule, die intern in einen Qi-Zweig (die Schwertkämpfer, die mehr mit ihren inneren Kräften kämpfen) und einen Schwert-Zweig (die Schwertkämpfer, die sich auf ihre Schwerttechnik verlassen) geteilt ist.

Die Geschichte verfolgt das Macht und Intrigenspiel der Parteien bis hin zur Parteispionage, - aber auch die extremen Auswirkungen die es hat, wenn der einzelne durch seinen Machthunger korrumpiert wird. Auch die Unmöglichkeit sich aus dem Geschehen heraushalten zu wollen, wird thematisiert: wenn man einmal eine Figur in diesem Spiel war, wird man immer wieder als Spielfigur aufgestellt werden...



Lin Pingzhi teilt seine Sorgen mit Yue Lingshan


Mal abgesehen von der Thematik ist an Xiao Ao Jiang Hu auch noch die Person des Linghu Chong interessant. Das liegt nicht nur an seiner Vorliebe für Wein, die zwar für viele lustige Situationen sorgt, aber nicht unbedingt neu an einer Wuxiafigur ist, sondern daran, daß der Junge fast die gesamte Geschichte über an schweren inneren Verletzungen leidet und somit eigentlich viel schwächer als sein Gegner ist, weil er erstend kein Qi benutzen kann und zweitens bei zu viel Kraftanstrengung in Ohnmacht fällt und dann meistens einen Arzt braucht, was nicht nur dazu führt, daß die Kämpfe sehr spannend sind (dieser Punkt ist natürlich in den Büchern interessanter als in der Serie), sondern auch zu einer sehr lustigen Charikatur des Gesundheitswesens, von der ich bis heute nicht weiß, ob sie beabsichtigt ist oder nicht. Sie ist aber auf jeden Fall sehr treffend!



Die ”Six Fairies of the Peach Valley” überlegen sich wie sie ihren bewußtlosen Patienten Linghu Chong ”kurieren” sollten


Die Serie ist sehr liebevoll gestaltet. Die Kostüme und Frisuren sind wunderschön. Bei den Aufnahmen hat man sich die größte Mühe gegeben, auch wenn man natürlich einigen Settings das Studio anmerkt. Und sogar die Actionszenen vermögen zu überzeugen.
Und die Geschichte ist in dieser Verfilmung wirklich sehr, sehr gut geschauspielert. Vor allem die Darstellerin der Yingying (Xu Qing aus Chen Kaiges Life On A String) vermag zu überzeugen. Jin Yong hat selbst gesagt, sie sei die Yingying, die er sich erdacht hätte!
Ich fand auch noch die Darsteller Yue Buquns und Lin Pingzhis beeindruckend. Darauf mag ich jetzt aber nicht näher eingehen, weil ich sonst ins spoilern kommen würde.
Mit Li Yapeng war ich an den dramatischen Stellen sehr zufrieden, bei den sorglosen Stellen war es allerdings ein bißchen soso. Formulieren wir es Mal anders: den Trunkenbold habe ich ihm nicht ganz abgenommen!
Den Gesamteinduck hat das aber nicht gestört. Und zum Glück macht Linghu Chong auch ab und an mal etwas Anderes als Trinken. Wink



Manchmal treibt Linghu Chong Yingying zur Verzweiflung...


Zusammenfassung / Persönliche Meinung zu Xiao Ao Jiang Hu:

Xiao Ao Jiang Hu war die erste chinesische Serie, die ich gesehen habe und es ist auch die schönste und spannendste Serie, die mir in meinem bisherigen Leben untergekommen ist.
Sie ist ein sehr guter Einstieg in die Werke Jin Yongs und da sie verhältnismäßig wenig fantastische Elemente aufweist auch ein sehr guter Einstieg in das gesamte Wuxia-Genre!
Wer also sich schon immer mal mehr mit der Welt der chinesischen Schwertkämpfer auseinandersetzen wollte, sollte sich die Serie zulegen, solange man sie noch so günstig bekommen kann. Das koreanische Box Set (siehe unten!), das aus 10 DVDs besteht, gibt es nämlich gerade als regionfree Version im Ausverkauf bei www.dvdfromkorea.com für 24 Dollar + 13 Dollar Versand.

Übrigens hat CCTV noch eine Reihe weiterer Jin Yong Romane erfolgreich verfilmt, darunter Legend of the Condor Heroes (ebenfalls mit Li Yapeng), Demi-Gods and Semi-Devils, Fox Volant of the Snowy Mountains, The Return of the Condor Heroes (aka Condor Heroes) und The Duke of Mount Deer (aka The Deer and the Cauldron aka Royal Tramp).



... aber ab und an vertragen sich die beiden auch ganz gut...


Korea Box-Set
CineCom / World Digital Entertainment
Regionfree / NTSC
10 Discs
Bild: 4:3 Full Screen
Ton: Chinesisch (Mandarin) DD 2.0
Untertitel: Englisch, Koreanisch, Japanisch

Die englischen Untertitel haben manchmal ein wenig Probleme Verneinungen und Bejahungen, sowie Gegenwart und Vergangeheit zu unterscheiden. Mit ein wenig logischem Denken sollte man damit jedoch klarkommen.


Weitere Verfilmungen des Romans Xiao Ao Jiang Hu bei cineglobe vorgestellt:
Meister des Schwertes

Überblickliste mit den von Zhang Jizhong produzierten Adaptionen von Jin Yong Romanen:
Swordsman (2000/2001)
The Legend of Condor Heroes (2002/2003)
Heaven Dragon the Eighth Episode aka Demi Gods & Semi Devils (2003)
Return of the Condor Heroes (2006)
Sword Stained With Royal Blood (2007)
The Royal Tramp (2008)
Heaven Sword & Dragon Sabre (2009)




... und noch öfter treiben sie allerlei Unfug miteinander! Wink


Zuletzt bearbeitet von Namu am Mo Jul 06, 2009 14:01, insgesamt 6-mal bearbeitet
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mannen
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 23, 2008 14:47    Titel:

Swordsman ist einfach die beste Serie die ich gesehen habe. Ich glaube die einzige andere Serie die mir so gefesselt hat ist Twin Peaks.

Die Serie ist Spannend von Anfang bis zur Ende. Normalerweise fängt Serien nach einer Weile langsam schlechter zu werden, aber das ist nicht das Fall mit Swordsman. Im Gegensatz, sie wir sogar immer besser. Die Serie hat kein Lückenfüller, jeder Folge treibt die Geschichte vorwärts. Wie Namu schon erwähnt hat, hat die Serie ein sehr guten Cast, und die Actionszenen sind glaubwürdig (was nicht immer der Fall ist bei Serien).

Ich wurde diese Serie uneingeschränkt an jedem Empfehlen, die eine Schwertkämpfer - Serie mit ein paar fantastische Elemente angucken möchte. Mag man Wuxia überhaupt, ist es sogar ein Pflichtkauf! Very Happy
_________________
阿弥陀佛
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Di Jun 24, 2008 17:22    Titel:

Ich hatte noch ein paar Bilder übrige, die ich in der Review nicht mehr untergebracht habe, aber ich bringe es nicht übers Herz, die einfach zu löschen! Sad

Darum poste ich sie hier einfach noch zum Spaß:



Meine Lieblingsstelle im Buch: Linghu Chong versucht "Evil Rapist" Tian Boguang (Darsteller: SUN Hai-Ying) auszutricksen, um Yilin zu retten



"Großmutter" Ying-Ying bringt Linghu Chong Instrumente spielen bei



Im Gegensatz zu Linghu Chong dürfen wir sie dabei auch in Nahaufnahme bewundern. Very Happy



Solange es nichts mit Qigong und Meditation zu tun hat, ist Linghu Chong ein fleißiger Schüler!



Er ist auch fleißig dabei, wenn Elder Bamboo Green ihm einiges über das Weintrinken lehrt. Mr. Green



Linghu Chong genießt die Zeit mit "Großmutter" und Elder Bamboo Green

Das letzte Bild erinnert ein wenig an "Erbsen auf halb 6"...


Zuletzt bearbeitet von Namu am Do Jul 17, 2008 10:49, insgesamt einmal bearbeitet
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Joy
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BeitragVerfasst am: Di Jul 01, 2008 00:17    Titel:

die serie ist wirklich sehr gut!
zhang jizhong (produzent) hatte selbst eine nebenfigur in der serie gespielt. er ist auch bekannt für so große produktionen und mir scheint, seine lieblingsthemen sind histrische und wuxia-verfilmungen.

ich habe als kind keine wuxia-romane gelesen und für wuxia-serien oder -verfilmungen hatte ich mich auch nicht besonders interessiert (vielleicht liegt es aber auch daran, weil ich damals von hausaufgaben fast erdrückt wurde (ja, das leben als schüler in china ist verdammt hart!!!)) und auch viele lehrer hatten gesagt, dass man als schüler möglichst keine wuxia-romane lesen sollte...WARUM?? aus einem ganz einfachen grund:
weil man dann so sehr in die geschichte "hineingezogen" und und davon verzaubert wird, dass man das buch gar nicht mehr aus der hand legen kann.

ich selbst hatte zwar noch keine wuxia-romane gelesen, aber dieses genre ist mir nicht fremd. denn in china gibt es verschiedenen formen, eine spannende geschichte dem zuschauer oder zuhörer noch spannender zu machen. damals hatte ich jenen mittag während der mittagspause "ping shu" angehört. das ist eine art darstellerisches erzählen, bei dem ein erzähler mehere rollen (mit stimmwechsel) übernimmt und noch andere geräusche erzeugt, wie z.b. das rollen der räder, das zischen der pfeile usw. er macht nicht nur die geräusche nach, sondern "schauspielert" gleichzeitig die unterschiedlichsten charaktere in der geschichte, sodass man die gesichter der protagonisten förmlich vor augen hat...und natürlich hört es jedes mal an der spannendsten stelle auf, sodass man "gezwungen" ist sich am nächsten tag wieder hinzusetzen, um die geschichte weiter zu verfolgen.

als ich "xiao ao jiang hu" gesehen habe (danke, mimi!!) war ich auch sehr gefesselt von der geschichte, zumal eine meiner lieblingsschauspilerinnen die weibliche hauptrolle spielt, macht es noch mehr spaß, sich die serie anzusehen ^^ es ist keine folge zu lang und in jeder folge passiert was neues. es ist wie eine art "rollenspiel". man kann vieles dabei entdecken und man ist immer wieder aufs neue überrascht, was noch kommen wird.

diese serie kann ich auch jedem weiter empfehlen!! Very Happy es lohnt sich wirklich!
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Joy
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BeitragVerfasst am: Di Jul 01, 2008 00:23    Titel:

ach ja, da ich die serie in der originalversion gesehen hatte, hatte ich es auch sehr genossen, die wortspielerei und die dialoge der protagonisten "mitzuerleben" das ganze gibt der serie noch eine besondere note dazu und macht sie einfach sehr amüsant und unterhaltsam für die zuschauer. ich würde sagen, es eine unterhaltung auf höchstem niveau ^^

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GAMBIT
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BeitragVerfasst am: Di Jul 01, 2008 09:06    Titel:

Ich will diese Serie auch sehen. Normalerweise bin ich ja nicht so der Serien Mensch mehr, besonders eben aus den Grund das die Qualität oft einfach abnimmt.
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kami
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:03    Titel:

Ich mag die Serie auch recht gerne, da sie (für eine Wuxia-Serie) recht stringent und nachvollziehbar erzählt ist, über eine spannende Handlung inkl. politischen Subtextes (bei dem ich allerdings weniger Anspielungen auf das Parteiensystem als vielmehr auf das maoistische China der späten 60er Jahre sehe, in denen auch die Romanvorlage entstanden ist) verfügt, sympathische bis charismatische Darsteller an Bord hat und vor allem erfreilich gediegen und untrashig inszeniert ist. So verzichtete man auf den inflationären Einsatz billiger CGI wie bei späteren Serien des Produzenten, dafür gibt´s einen sehr schönen, ruhigen und atmosphärischen Soundtrack, der zur Abwechslung mal nicht aus US-Filmen geklaut wurde.
Die Action ist eigentlich nicht schlecht, leidet aber an uneffektiver Kameraarbeit und Montage.
Trotzdem für Freunde des Genres eine unbedingte Empfehlung, zumal die Box aus Korea wirklich gut und günstig ist.
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Namu
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:32    Titel:

kami hat Folgendes geschrieben:
(bei dem ich allerdings weniger Anspielungen auf das Parteiensystem als vielmehr auf das maoistische China der späten 60er Jahre sehe, in denen auch die Romanvorlage entstanden ist)


Ja, das ist natürlich naheliegender. Ich muß zugeben, daß ich da viel zu deutsch denke und mich mit China eben auch sehr wenig auskenne.
Es läßt sich aber insgesamt trotzdem sehr gut auf Parteiensysteme und verschiedene idealistische Systeme übertragen...
Insofern wird es nicht so tragisch sein, daß ich es eher dahin interpretiert habe...


@GAMBIT: Mußt mal damit anfangen! Ich glaube schon, daß die Serie Dir gefällt. Laß Dich nicht von Deinen Versuchen mit koreanischen Serien abschrecken! Es ist wirklich ein Riesenunterschied!
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kami
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BeitragVerfasst am: Fr Sep 05, 2008 16:35    Titel:

Namu hat Folgendes geschrieben:

@GAMBIT: Mußt mal damit anfangen! Ich glaube schon, daß die Serie Dir gefällt. Laß Dich nicht von Deinen Versuchen mit koreanischen Serien abschrecken! Es ist wirklich ein Riesenunterschied!

Yup! Zudem zieht die Serie in der zweiten Hälfte in Sachen Dramatik und Spannung nocheinmal deutlich an.
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: So Okt 05, 2008 19:24    Titel:

Hm, ich muß mich leider mal selbst korrigieren. Ich habe immer schön geschrieben, es sei sehr einfach dieser Serie zu folgen und sie wäre ein gutes Wuxiaserien-Einsteigerwerk, aber da habe ich mich wohl geirrt.

Ich habe vor kurzem mit meiner Cousine, die mit Asien gar nichts am Hut hat und deren einzige filmische Erfahrung mit Asien auf ein paar koreanischen Serien basiert, die ersten Folgen von Swordsman angesehen und das war für sie doch ganz schön verwirrend und frustrierend.
Und durch ihre Augen gesehen muß ich zugeben, daß sie auch allen Grund dazu hatte. Denn in Swordsman werden schon in den ersten 4 Folgen eine wirklich stattliche Anzahl wichtiger Personen eingeführt, zudem einige Guppen, deren Namen man sich auch nicht so einfach merken kann, wenn man mit der chinesischen Sprache nicht vertraut ist und die Handlung am Anfang sagt eben auch noch nicht allzuviel über den Plot aus, so daß man sich auch fragt, was denn all diese Leute überhaupt in dem Film zu suchen haben.


Ich würde die Serie natürlich trotzdem empfehlen. Die Bedeutung der Personen und der Plot werden im Laufe der Serie schließlich aufgedeckt und es ist dann auch leichter dem Ganzen zu folgen.
Als Einstiegsserie ist es aber vielleicht doch nicht so ganz das Wahre.

Es schadet wohl auch nichts, sich in diesem Fall wirklich im Vorraus ein ganz klein wenig (man muß ja nicht gleich das Ende lesen!) mit der Geschichte vertraut zu machen, sollte man sie nicht schon aus Buch, Comic, Musical oder diversen anderen Filmen und Serien kennen.
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