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losingmymind Bin neu hier

Anmeldedatum: 31.07.2008 Beiträge: 15
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 18:31 Titel: Synchronisation |
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Synchronisation hat sich zwar als brauchbare Methode erwiesen, Filme in andere Sprachen zu übersetzen, jedoch hat eine auf diese Weise produzierte Sprache im Film auch gewisse Nachteile. So tritt bei einer grundsätzlichen Betrachtung der ästhetischen Verwendung der enschlichen Stimme im Synchronisationsverfahren etwa das Problem des Verlusts ihrer authentizität auf: Jede Aufnahme einer Stimme kann in der Klangfarbe, im Stimmumfang, im Ausdruck echt oder falsch sein.
Bei nicht-synchronisierten Filmen, deren Ton meist unmittelbar während des Drehens zusammen mit den Bildern aufgenommen wird, hat man in der Regel das wohltuende Gefühl, dass die Stimme genau den Bildern entspricht; sie gehört dem Schauspieler, der tatsächlich diese Worte ausgesprochen hat. Sie besitzt sein Timbre, seinen Akzent, seine Intonation, so wie sie ein anwesender Hörer wahrnehmen könnte. Bedauerlicher Weise gehen diese feinen Merkmale der Stimme durch die Synchronisation meist unweigerlich verloren, da sie durch solche ersetzt werden, die der Stimme des eigentlichen Sprechers fremd sind. Des Weiteren trägt die klinische, den Klang auf sein Minimalstes beschränkende Atmosphäre des schallisolierten Tonstudios dazu bei, selbst diese Ersatzstimme ihrer persönlichen Note und Ausdruckskraft zu berauben, wodurch sie zumeist steril und tot wirkt. Zudem merkt man der Stimme des Synchronsprechers häufig an, dass sie vom ursprünglichen, dargestellten Kontext nicht unmittelbar beeinflusst wird. Bei den Arbeiten im Studio scheint es selbst geübten Sprechern schwer zu fallen, mit ihrer Stimme ähnliche Emotionen zu transportieren, wie es die Schauspieler bei den Dreharbeiten am Set zu tun vermögen.
Ein letzter Kritikpunkt sei hier noch erlaubt; nicht selten kommt es vor, dass der gesprochene Text durch die (verfehlte) Übersetzung, etwa vom Englischen ins Deutsche, seine wahre Aussage verliert. Dies liegt beispielsweise daran, dass die Sprache, in die der Film übersetzt wird, für manche Ausdrücke, Sprichwörter und Redewendungen der Ausgangssprache keine adäquate Entsprechung bereithält oder bei der Übersetzung schlicht Fehler gemacht werden, wie sie sich etwa einschleichen können, wenn der Übersetzer auf einen False Friend hereinfällt. Dies kann den Filmgenuss sehr stören oder ihn mitunter um ungewollt humoristische Züge bereichern.
Gerade beim Englischen habe ich meist das Gefühl der Echtheit des Films. Die Klangfarbe der Sprache, die Nuancen von Mimik, Gestik und Stimmvolumen etc., all das passt einfach genau zu den Bildern, während die deutschen Synchronstimmen immer – und wenn auch nur gefühlt – irgendwie daneben liegen.
Von diesen Nachteilen der Synchronisation wird der Entspannung suchende und dem Eskapismus frönende Filmzuschauer jedoch meist durch die übrigen akustischen und visuellen Reize je nach Sprechsituation mehr oder weniger stark abgelenkt. Mir gelingt es allerdings in letzter Zeit immer weniger, mich von synchronsprechern überzeugen zu lassen, zumal manche recht unmotiviert klingen, alles hört sich so gleich an. Es gibt wenige Synchronstimmen, die mich wirklich begeistern (und die werden dann auch noch durch miese gagen vergrault).
Mir ist auch aufgefallen, dass man im Fernsehen ständig die gleichen Synchronsprecher hört. Da scheint wohl eine Art Synchron-Mafia dahinter zu stecken. *g*
Ich habe diesen Thread eröffnet, um Gedanken bezüglich des Themas Synchronisation auszutauschen, auf besonders gelungene oder misslungene synchros aufmerksam zu machen, auf lustige übersetzungsfehler hinzuweisen etc.
Na dann mal los 
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Do Jul 31, 2008 20:15 Titel: |
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Noch ein Thema, dass øfter mal angeschnitten wurde und dem Du hiermit einen eigenen Platz eingeräumt hast!
Synchronisierte Filme schaue ich eigentlich nicht mehr seitdem ich fünfzehn bin (also das heisst, ich schaue schon ca. die Hälfte meines Lebens nur noch Filme in OV mit oder ganz ohne UT). Zum Glück ist das ja Dank der DVD in der Zwischenzeit einfacher geworden. Ich hatte früher ein paar Import-VHS und erinnere mich noch wie schwierig es damals war, diese aufzutreiben...
Bei Filmen, bei denen man die Sprache gut versteht, ist bestimmt die OV anzusehen zu einem gewissen Grad sinnvoller.
Aber meines Erachtens hat auch die Synchro ihre Vorteile (auch wenn ich persönlich sie nicht nutze). Wenn man nämlich einer Fremdsprache nicht mächtig ist und auf die Untertitel angewiesen, entgeht einem durch die Untertitel, bei denen die Dialoge automatisch gekürzt sind, einiges.
Einige unserer User klagen ausserdem darüber, dass sie sich auf die Untertitel konzentrieren und dann die Bilder des Films nicht mitbekommen.
Da ich seit so vielen Jahren Untertitel lese, ergibt sich dieses Problem für mich natürlich schon lange nicht mehr und manchmal ärgert es mich daher ein wenig, wenn dieses Argument angeführt wird, um ganz allgemein gegen Untertitel zu wettern. Das Hirn ist zum Glück so angelegt, dass es nach einer Weile erkennt, wwelches die "wichtigeren" Reize sind und nach einer Gewöhnungszeit nimmt man die UTs nur noch unbewusst war.
Andererseits kann ich aber nachvollziehen, dass es einem den Film verleiden kann, die UTs im Bild sitzen zu haben. Und ich würde mich nicht mehr ärgern müssen, würde man das auch so formulieren.
Ich denke halt, man muss da für sich selbst seine Prioritäten herausfinden.
Für mich persönlich sind die Stimmen eben sehr, sehr wichtig...
Für andere ist ein "störungsfreies" Bild wichtig... |
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losingmymind Bin neu hier

Anmeldedatum: 31.07.2008 Beiträge: 15
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Verfasst am: Sa Aug 02, 2008 16:25 Titel: |
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wenn ich mir filme ansehe, mit deren originalton ich vertraut bin, dann bevorzuge ich dabei auch diesen. allerdings beschränken sich meine sprachkenntnisse auf deutsch (muttersprache), englisch (erste fremdsprache; fließend) und französisch (zweite fremdsprache; geht so *g*). Filme auf latein kenne ich bisher nicht da wären dann aber untertitel oder synch auch nicht schlecht für mich.
wir haben ja in deutschland auch eine recht gute synchronisations-kultur. dennoch ist es immer nur eine "annäherung" an das eigentlich gemeinte; allein schon, da meist der kulturkreis ein völlig anderer ist. der charakter und die dynamik der sprachen unterscheidet sich teils sehr stark.
jede sprache hat ihre eigene art, emotionen, informationen etc. auszudrücken. dabei geht es um viel mehr als nur das vokabular und die syntax. ich finde es sehr interessant und aufschlussreich, sprachen in dieser hinsicht mit einandern zu vergleichen. die art und weise, wie ein muttersprachler "seine" sprache verwendet, kann einiges über ihn aussagen. und dieser subtile gehalt der sprache wird durch die synch zwangsläufig durch den des synchronsprechers (der zielsprache) ersetzt.
gerade die ganzen asiatischen sprachen sind meines erachtens etwa dem deutschen sehr fremd. es gibt sehr viele unterschiede in allen sprachlichen bereichen - morphologie, syntax, phonetik/phonologie etc. auch kulturel gibt es meines wissens kaum gemeinsamkeiten.
allerdings kenne ich mich mit asiatischen filmen nicht aus. ich erinnere mich nur an Ying xiong (Hero) und Shi mian mai fu (House of flying deggers), die mir beide sehr gut gefallen haben. kenne beide nur mit deutscher synch. |
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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
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Verfasst am: Sa Aug 02, 2008 20:59 Titel: |
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Ich glaube bei mir hat es sich erst im letzten halben Jahr entwickelt, dass ich die Filme lieber im O-Ton schaue. Ausser bei franz. Filmen da mag ich die Sprache einfach nicht und das kann ich mir auch nicht ~ 90 Minuten lang anhören.
Zum UT lesen, dachte ich auch immer, dass man dann gar nichts mehr vom Film mitbekommt, aber nach 4-5 Filmen mit UT ging es ganz gut und mittlerweile nehme ich auch nicht mehr bewusst wahr das ich die UT lese.
Ich habe auch bemerkt, dass wenn ich mir einen Film im O-Ton ansehe, bin ich konzentrierter dabei. Ich achte mehr auf die Schauspieler, deren Mimik und Körpersprache eben.
Erwähnen muss ich aber auch noch, dass das Filme schauen im O-Ton nicht mal einfach so kam. Mir ist aufgefallen, dass es im Ausland viel schönere DVDs / DVD Editionen gibt und da DVDs sammeln auch eine Leidenschaft von mir ist, wollte ich natürlich die schöneren Editon haben. Aber was nützt mir eine schicke DVD in der Sammlung, wenn ich vom Film letztendlich nichts habe? Also habe ich es mit den DVDs, die ich schon habe (damals bis auf 5 DVDs alles deutsche) ausprobiert (O-Ton + UT) und habe gemerkt es klappt ganz gut, also kann ich mir ruhig DVDs aus dem Ausland besorgen.
Geht aber auch nur unter der Voraussetzung das dt./engl. UT dabei sind, weil andere Sprachen kann ich nicht lesen bzw. verstehen. Wenn z. B. bei einem jap. Film keine engl. UT dabei sind, würde mir die DVDs nichts nützen.
Ich habe auch kein Problem damit, wenn Leute sagen, dass ihnen die Synchro wichtig ist. Ich kann das sehr gut verstehen, denn vor ca. einem halben Jahr war mir das auch ganz wichtig.
Ich habe nur Probleme damit, wenn:
- Leute einen Film schlecht bewerten nur weil die Synchro schlecht gewurden ist. Der Film an sich kann nichts dafür, dass das Label nicht so viel Geld für eine Gute hat.
- Leute, die Filme nur im O-Ton schauen sich über die Leute lustig machen, die auf die Synchro angewiesen sind. Umgekehrt natürlich auch, aber das kommt sehr sehr selten vor.
- die O-Ton-Schauer sich als besonders hervor tun und denken, dass sie von sonst was ausgeschieden wurden.
Und zum Schluß möchte ich noch vom positiven Nebeneffekt erzählen. Durch das Filme im O-Ton schauen und UT lesen verbessert sich mein englisch. Ich bin deutlich sicherer im Umgang mit dieser Sprache gewurden. Muss aber auch sagen, dass ich nicht alles verstehe, aber ich bekomm den Sinn mit und was man mir sagen will. Weil es gibt Wörter im englischen, die kenn ich einfach noch nicht, aber die notier ich mir dann und schlage sie nach und so lerne ich dann nach und nach die Wörter kennen. |
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Maru CineExpert


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Verfasst am: Sa Aug 02, 2008 22:33 Titel: |
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Mir geht es da so wie Namu. Überwiegend sehe ich mir Filme/TV-Serien in der Original-Sprache an, wenn nötig (bei den meisten Serien, die ich anschaue, außer sie sind in Englisch) mit Untertiteln.
(Japanisch/Koreanisch/Chinesisch)
Ausnahme war "Shutter" da mir irgendwie die Thailändische Sprache nicht so gefallen will, zumindest in Movies. Musik ist da kein Problem.
Außerdem ist das für mich immer "2 Fliegen mit einer Klappe schlagen", da ich so die Original-Sprache besser kennenlernen bzw. neue Wörter usw. mitbekomme und nebenbei ab und zu doch noch in Englisch was dazu lerne bzw. auch nie etwas verlerne.
Ich kann schon verstehen, dass man, wenn man an die Untertitel nicht gewöhnt ist, sich damit schwer tut (besonders wenn sie nicht in Deutsch sind (sprich Englisch). Das is eben alles Gewöhnungssache.
Und mit Untertiteln ist ein Film nunmal anstrengender als ohne.
Das Problem mit der schlechten Synchonisationsarbeit kenne ich schon lange, denn viele nicht so bekannte Anime hatten wirklick eine grottige Synchro. Da hat sich einem echt der Magen umgedreht, so schlimm war das. Damals hat das ganze mit den Untertiteln angefangen.
Leider gab es und gibt es immer noch sehr wenige deutsch Subtitle-Groups, so dass man keine Wahl hat außer Englisch zu lernen.
Irgendwann habe ich mir mal, einer Freundin zuliebe, die damals starke Probleme mit ihren Augen hatte, "Casshern" in deutscher Synchro angesehen und war erschrocken wie sich diese doch von dem Original unterscheidet bzw. wie gelangweilt manche Synchronsprecher geklungen haben.
An sich ganz okay, aber eben kein Vergleich zum Original.
Da musste ich gerade wieder an ein paar "Missgriffe" in Sachen Synchro von "Heroes" denken....(>_<) Die meisten waren gut besetzt aber einige...
Was mich auch gestört hat, Hiro spricht ja doch mit seinem Kumpel ab und zu Japanisch und die Amis waren sogar bei der Serie so toll, das schön mit einzubauen und sogar die Untertitel neben den zu setzen, der gerade redet. Und was macht RTL 2? Alles weg und Hiro redet immer "Deutsch".
Toll!
Eigentlich kanns mir ja auch egal sein, da ich es auf DVD habe, aber dennoch!
_________________ "It may help to understand human affairs to be clear that most of the great triumphs and tragedies of history are caused, not by people being fundamentally good or fundamentally bad, but by people being fundamentally people." [Good Omens, by Neil Gaiman & Terry Pratchett] |
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Masako CineMaster


Anmeldedatum: 27.05.2008 Beiträge: 365
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Verfasst am: So Aug 03, 2008 19:47 Titel: |
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Ich habe mit dem Kauf eines DVD-Players vor ca. 8 (???) Jahren aufgehört, synchronisierte Filme zu schauen. Die ersten paar Filme habe ich damals ziemlich gekämpft, so toll war mein Schulenglisch dann doch nicht. Inzwischen geht es mir wie Namu - UT gehören fast normal zu einem Film dazu und es strengt mich überhaupt nicht mehr an.
Hatte vor einigen Jahren eine kurze aber heftige Bollywood-Phase, in der ich in einer der berühmten "Woran du merkst, dass du viel XXX machst"-Listen gelesen habe: Du schaust zu viel Bollywood, wenn du denkst, dein Fernseher ist kaputt, wenn keine UT kommen. So ähnlich sieht es bei mir aus.
Ich denke trotz allem, dass wir in Deutschland ziemlich verwöhnt sind, was Synchronisation angeht. Manchmal habe ich das Gefühl, dass alle guten dt. Schauspieler in der Synchronisation arbeiten. Bevor ihr mich steinigt: Ich kenne kaum dt. Filme, kann also sein, dass ich die mit den wirklich guten Schausppielern verpasst habe.
Außerdem versuche ich mich auch mit meiner "Alles außer OT ist schrecklich"-Meinung zurück zu halten. Viele sind einfach sprachlich nicht so fit und man muss schon ein bisschen "Leseratte" sein, um trotz UT einen Film wirklich mit Vergnügen anzusehen (und zum Vergnügen sind sie ja "eigentlich"da). Die UT-Schauer müssen da aufpassen nicht zu elitär zu posen.
Schließlich gibt es ja nicht nur schlechte Synchros, sondern auch erbärmliche UT. Besonders lustig finde ich es immer, wenn zweizeilige UTs für 3ms eingeblitzt werden. Ich bin ja schnell im Lesen, aber was erwarten die von mir? Das war zB bei dem Hero, den ich mir gestern angeschaut habe, richtig gruslig. Und was die asiatischen UT (natürlich nur zT) auf die Dauer aus meinem Englisch machen, möchte ich gar nicht wissen.
Aber nochmal pro UT (und das ist trotz aller Kritik auf jd. Fall "meine Seite"): Ich fand es faszinierend, als ich asienfilmtechnisch "abgestürzt" bin, überhaupt erst mal den Klang der verschiedenen Sprachen kennen- und unterscheiden zu lernen. Die meisten meiner Kollegen zB sehen zwischen Korea, Japan und China nicht wirklich einen Unterscheid, geschweige denn dass sie die unterscheidlichen Sprachen erkennen würden. Ich habe auch eine ganze Weile dafür gebraucht als Otto-Normal-Europäer, auch wenn ich inzwischen nicht mehr verstehe, wie man das überhaupt verwechseln kann.
Und genau solche kulturelle "Kleinigkeiten" gehen völlig unter, wenn man nur die dt. Version sieht, die es außerhalb des US-Mainstreams, der toll synchronisiert wird, ja nur mit der B- und C-Riege der Synchro-Spprecher gibt - so sie denn überhaupt existiert.
Und hey - wer möchte zB in Returner darauf verzichten, Takeshi Kaneshiro aus vollstem Herzen in seinem Auto auf Japanisch fluchen zu hören, als er die angeschossene Anne Suzuki vom Schiff mitnimmt? Auch wer kein Wort versteht, weiß genau, was er da sagt
PS: Habe mir die Handsome Siblings erst auf Hochchinesisch angesehen und dann einzelne Szenen auf Kantonesisch. Echt interessant war für mich die Szene, in der Blume die Konkubine zur Rede stellt, ob sie seine Frau getötet hat. Die verschiedenen Sprecher des Blume haben diese Szene völlig verschieden interpretiert und ich könnte nicht sagen, welche Version ich besser finde. Der eine eher leise-bedrohlich, der andere eher lauter-zornig - und beides passt. Diese Szene ist sicher kein Meilenstein der Film- und TV-Geschichte, aber ohne Synchro hätte es diese beiden Versionen nicht gegeben und das fände ich ehrlich schade. _________________ Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde) |
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losingmymind Bin neu hier

Anmeldedatum: 31.07.2008 Beiträge: 15
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Masako CineMaster


Anmeldedatum: 27.05.2008 Beiträge: 365
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Verfasst am: Mo Aug 04, 2008 18:36 Titel: |
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jöh - damit ist man aber eine Weile beschäftigt - habe eben das Inhaltsverzeichnis überflogen
Warum interessiert dich gerade dieses Thema so? Bist du auch an einer Haus- oder sonstigen Arbeit darüber? _________________ Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde) |
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losingmymind Bin neu hier

Anmeldedatum: 31.07.2008 Beiträge: 15
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Verfasst am: Di Aug 05, 2008 20:27 Titel: |
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@ Masako:
mit deiner vermutung liegst du ganz richtig. ich bin zur zeit dabei, für meine examensarbeit zum thema "Das Verbale im Spielfilm" zu recherchieren. und dazu habe ich auch schon einen thread eröffnet:
http://www.cineglobe.de/forum/das-verbale-im-spielfilm-examensarbeit-t1447,highlight,sprache.html
ist vielleicht etwas "versteckt". wo würde sich ein solcher thread denn besser machen? ihr seid auf jeden fall alle herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und zwar nicht nur, um mir bei meiner arbeit etwas behilflich zu sein, sondern vor allem, weil man über sprache im film so vielseitig reden und diskutieren kann. |
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