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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
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Verfasst am: Di Jan 30, 2007 13:13 Titel: The City of Violence |
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Jjackpae
짝패
aka The City of Violence
Südkorea 2006
Regie: RYOO Seung-wan
Kamera: KIM Yeong-cheol
Musik: BANG Jeon-seok
Action Choreographie: JEONG Doo-hong, JEONG Chang-hyeon
Darsteller: RYOO Seung-wan, JEONG Doo-hong, LEE Beom-su, AHN Kil-kang, JEONG Seok-yong,
„Der Gewinner ist der, der am Ende noch steht“
Der Kriminalbeamte Tae-soo reist zur Beerdigung seines Freundes Wang-jae zurück in seine Heimatstadt. Dort trifft er auf seine alten Schulfreunde Pil-ho, Dong-hwan und Seok-hwan, von denen er erfährt, daß Wang-jae Opfer einer Gewalttat wurde. Seok-hwan beschließt auf eigene Faust nach Wang-jaes Mörder zu suchen, aber auch Tae-soo beginnt mit Ermittlungen, da ihm an der ganzen Sache etwas faul zu sein scheint.
Schon bald weisen seine Untersuchungsergebnisse wieder zurück in seinen Freundeskreis...
„The City of Violence“ hat Anfang letzten Jahres in Korea für Schlagzeilen gesorgt, weil sich die Filmrechte so gut ins Ausland verkauften, obwohl der Film in Korea noch gar nicht in den Kinos angelaufen war. Mit diesem Wissen im Hinterkopf und ausserdem mit der Tatsache vertraut, daß Ryoo Seung-wan, "Koreas Action Kid", diesen Film gedreht hatte und eine der Hauptrollen an den bekannten Stuntman, Schauspieler und Action Choreograph Jeong Doo-hong ging, habe ich den Film damals das erste Mal gesehen.
Und war dann doch sehr enttäuscht...
Zu dem Zeitpunkt habe ich das natürlich darauf geschoben, daß ich wahrscheinlich völlig überzogene oder gar falsche Erwartungen an den Film hatte. Aber da die DVD nun in Deutschland erhältlich ist und ich dachte, ich müßte aus diesem Anlaß etwas über den Film schreiben, habe ich mir den Film noch einmal angesehen, diesmal mit weniger Erwartungen und mehr Infos dazu, was für einen Film Ryoo Seung-wan mit City of Violence machen wollte.
Und ich wurde wieder enttäuscht.
Zwar kann man dem Film verzeihen, daß er eine Menge Szenen aus verschiedenen Action-Subgenres miteinander verbindet, wenn man weiß, daß dies der vorerst letzte Actionfilm des Regisseurs werden sollte, in den er gerne alle die Dinge stecken wollte, die er immer schon einmal drehen wollte, aber darüber, daß die Geschichte schlicht und ergreifend langweilig erzählt wird, kann man nicht so einfach hinwegschauen.
Denn dafür, daß der Film durch die unrealistischeren Szenen sehr früh zeigt, daß die Handlung eher unwichtig ist, steht sie viel zu viel im Vordergrund! Es wird sehr viel Zeit daran verschwendet, zu zeigen was die Hauptcharaktere so tun und Konflikte, die zu man zu dramtischen Handlungen hätten werden können, werden angerissen, nur um dann nicht weiter aufgebaut zu werden.
Das heisst man ist über einen Großteil des Filmes gezwungen, einer Handlung zu folgen, der man, selbst wenn man es möchte, wenig Interesse engegen bringen kann, da einfach die dramtischen Elemente zu kurz kommen. Ein drastisches Harausschneiden von Szenen, hätte dem Film eher gut getan, als geschadet.
Fairerweise muß man aber sagen, daß die (wenigen) Kampfszenen des Films wirklich sehr ordentlich waren. Leider waren es bis auf das Ende, hauptsächlich Massenkämpfe (also einer oder zwei gegen sehr viele), was mich persönlich nicht so anspricht.
Der „Endkampf“, bei dem es eher Mann gegen Mann geht, bzw. Mann gegen Frau ging, war viel interessanter, da hier natürlich viel mehr Wert auf Bewegungsabläufe und deren Reaktion gelegt wurde und außerdem auch ein paar nette Ideen eingebaut wurden.
Die Kameraarbeit fand ich für diese Art Film in Ordnung. Man war in diesem Bereich sehr um Abwechslung bemüht.
Auch die schaupielerischen Leistungen waren ganz o.k.. Daß man den Figuren trotzdem gleichgültig gegenüber blieb, lag, wie bereits angesprochen wurde, mehr an der Erzählweise.
Besonders gut an "The City of Violence" war aber die Musik. Es wurden verschiedene Musikrichtungen passend an die zu untermalenden Szenen verwendet. Besonders intensiv ist mir ein Thema aufgefallen, daß eher einem Italowestern entnommen scheint und die Kampfszenen am Ende begleitet, was den Showdown-Charakter dieser Szenen ungemein erhöht!
Kleines Fazit:
„The City of Violence“ bietet wahrscheinlich für Action-Fans zu wenig Action und für Fans von mit Action vermischten Dramen oder Action & Crime – Filmen werden wohl die Charaktere zu oberflächlich gezeichnet sein.
Für Erstere, sowie für Kampfkunst-Fans könnte es sich aber eventuell noch lohnen, die langweiligen Stellen einfach vorzuspulen und den Film auf diese Weise zu schauen.
Ich würde dem Film 6 von 10 Punkten geben. Muß aber zugeben, daß ich den letzten Punkt eher verteile, weil ich ein persönliches Faible für Cast & Crew habe.
Weitere Filme von Ryoo Seung-wan bei Cineglobe:
Yacha
Dachimawa Lee (2008)
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Zuletzt bearbeitet von Namu am Di Feb 09, 2010 15:59, insgesamt 5-mal bearbeitet |
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plam CineMaster


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Verfasst am: Mi Jan 31, 2007 09:54 Titel: |
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Danke Namu für die ausführliche Besprechung. Ich hatte die DVD diese Woche nun schon zweimal in der Hand. Jetzt werde ich aber doch lieber darauf verzichten. _________________ plams DVD-Sammlung
FilmDenken - Texte zum Film |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
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Verfasst am: Mi Jan 31, 2007 12:32 Titel: |
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| Letztendlich ist es natürlich immer Geschmacksache, aber beim momentanen Preis würde ich nicht dazu raten, das Risiko einzugehen. Zumal ich auch geschrieben hätte, wenn die Meinungen zu dem Film sehr weit auseinandergegangen wären. |
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