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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
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Verfasst am: Sa Sep 26, 2009 17:11 Titel: The Classic |
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The Classic
Originaltitel: Keulraesik
Regisseur: Kwak Jae-Yong
Drehbuch: Kwak Jae-Yong
Darsteller: Ye-jin Son, Seung-woo Cho, In-seong Jo
Land: Südkorea
Jahr: 2003
Genre: Romanze, Drama
Laufzeit: ca. 127 Minuten
Darum geht’s:
Für ihre Schulfreundin Soo-kyoung schreibt Ji-hae in deren Namen E-Mails an deren Traumprinzen Sang-min aus der Theatergruppe. Doch auch Ji-hae ist verknallt in ihn. Eines Tages findet sie einen alten Karton mit den Briefen ihrer Mutter und erkennt, dass diese die selbe Geschichte damals durchlebt hat. Durch das Tagebuch erfährt sie, dass der beste Freund ihres Vaters in dessen Namen Briefe an ihre Mutter verfasst hat und durchlebt die damaligen Geschehnisse erneut durch ihre Vorstellungskraft.
„I'm Ji-hae and my bloodtype is 0.“
Meinung:
Ich wurde ja schon vorgewarnt, dass der Film sehr schmalzig sein wird. Aber,... war er gar nicht. Gut, meine Schmerzgrenze ist auch ziemlich weit oben (unten?) was diese ganze emotionale Schiene angeht, denn wenn mich das Drehbuch und die Darsteller begeistern können, dann habe ich auch nichts gegen jemanden, der unweigerlich auf die Tränendrüse drückt. Kwak Jae-yong hat zudem den Pluspunkt, dass ich ihn sehr gerne mag, da er viele Gefühle mit seinen Filmen übermittelt.
Das erste was mir auffiel: Ich kenne die Hintergrundmusik und das obwohl ich The Classic noch nie zuvor gesehen habe! Mir ist auch ziemlich schnell aufgefallen, dass das gleiche Theme schon zu Beginn von My Sassy Girl gehört habe.
Und hier ist der Vorreiter zu dem wunderschönen „Reunion Theme“ aus Windstruck zu finden,... mal wieder. Ich schätze, Herr Kwak hält es wie mit seinen Filmen: Einfach ein bisschen abwandeln aber im Prinzip immer die gleiche Geschichte erzählen. Warum soll es also anders bei der Musik sein? Eben. Allerdings hat mich dieser eine, falsche Ton fast wahnsinnig gemacht. - Davon abgesehen sind aber beide Varianten sehr schön. Die verbesserte Version, die er ein Jahr später in Windstruck verwendet hat, gefällt mir aber eine Spur besser.
Die Darsteller sind alle durch die (Schul)bank wirklich klasse. Allen voran Ji-hae und der Lange, der immer ohnmächtig geworden ist. Der war wirklich ein dufter Typ. Jun-ho fand ich jetzt nicht so wirklich überzeugend. Was den Heiterkeitsfaktor angeht schon, aber sobald es ums Drama ging, konnte er mich nicht berühren. Sang-min hat ihn außerdem übertrumpft, denn er konnte eine Menge aussagen ohne zu sprechen. Und dabei hatte er nur einen Bruchteil des Filmes dafür zur Verfügung.
Mir haben auch beide Geschichten gefallen. Sowohl die Vergangenheit, als auch die Gegenwart. Ich finde es auch sehr schön, wie beide gegen Ende wieder zusammengeführt wurden und somit ein Ganzes ergaben.
Mit dem Ende hat der Drehbuchautor jedes Drama übertrumpft, das er bis jetzt geschaffen hat. Allerdings zeigt das auch wieder einmal, wohin einen falscher Stolz führen kann. Ich muss aber sagen, dass es doch sehr vorhersehbar war, in welche Richtung die Sache mit der Kette geht.
Was wollte er uns damit sagen, wenn nicht „Das alles aus einem bestimmten Grund geschieht.“? Hut ab Herr Kwak.
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
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Verfasst am: Sa Sep 26, 2009 21:18 Titel: |
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Hihi, irgendwie hätte ich nicht erwartet, daß Dir "The Classic" gefällt! So kann man sich irren!
Von Kwak Jae-yeong Filmen hat mir "The Classic" am Besten gefallen. War mir eigentlich sogar auch lieber als "My Sassy Girl" (wobei ich mit der Meinung ausnahmsweise mal nicht alleine bin). Alles in allem ist er ein wenig ruhiger und das wirkt dann bei mir meistens mehr.
Daß Du ihn nicht schmalzig fandest, überrascht mich dann aber schon!!! Eventuell verwendest Du das Wort anders als ich.
Die Schauspielerin, die die Hauptrolle spielt, wird in Ostasien manchmal die Prinzessin des koreanischen Melodramas genannt... Sie hat sehr, sehr viele Filme dieser Art gemacht. Sie ist vor allem bei den Japanern sehr beliebt.
Ich mochte von ihren Filmen sonst noch "Lovers's Concerto" ganz gerne (hab zu dem auch eine kleine "Review" geschrieben, aber die ist noch auf meinem Labtop und der ist leider futsch. Muß ich noch sehen, was man davon noch retten kann), allerdings hatte es mir da eigentlich eher die vor ein paar Jahren verstorbene Lee Eun-joo angetan. Ist ein einfacher (nach koreanischem Schema F), aber netter Taschentuchfilm.
Sehr beliebt ist auch noch A Moment to Remember. Der hat mir während des Ansehens damals auch gut gefallen. Nachdem das nun aber eine Weile her ist, muß ich aber zugeben, daß ich ihn mir nicht unbedingt ein zweites Mal ansehen könnte. Da wird man doch allzu emotional dabei... |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
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Verfasst am: Sa Sep 26, 2009 22:48 Titel: |
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Ha ha, ich gebe zu, er ist an manchen Stellen wirklich sehr, sehr gefühlsduselig. Zum Beispiel wenn sie die Glühwürmchen einfangen. Aber eben weil die Geschichte gut geschrieben und dar gebracht wurde, hat mir der Film gefallen. Und mal ehrlich: wenn ich das letzte Treffen in Windstruck schon gut fand (obwohl es wirklich sehr schmalzig im Sinne von „kitschig“ war), dann konnte bei The Classic ja gar nichts mehr verkehrt gehen. Ich gebe auch zu, dass der Name des Regisseurs/ Drehbuchautors mich schon auf Schmalz vorbereitet hatte. Das ich dieses Wort aber anders als du auffasse,... hmmm,... nein, glaube ich nicht.
Und das ich My Sassy Girl sehr gut finde liegt größtenteils an Jun Ji-hyun. Die Darstellerin aus The Classic hat mir zwar rein schauspielerisch wirklich sehr gut gefallen, aber Son Ye-jin fehlt das gewisse Etwas. Trotzdem habe ich mal nachgeschaut, in welchen Filmen sie noch mitgespielt hat und dabei fiel mir „My Wife Got Married“ auf, den ich auch schon eine Weile im Auge habe.
Auf deine „Lovers's Concerto“ Kritik warte ich, bis der Laptop hoffentlich wieder geht.
A Moment to Remember werde ich mir dann demnächst dank deiner Vorstellung auch ansehen. Immerhin kenne ich schon mal die beiden Hauptdarsteller. Sie jetzt aus Classic und Woo-sung Jung (bitte köpf mich nicht, weil ich ihn so schreibe) aus Daisy. Außerdem klingt „Wechselbad der Gefühle“ ganz viel versprechend. ;o)
Von Lee Eun-joo hatte ich glaube ich noch nie etwas gehört. Mir sagt zwar der Name eines Filmes (The Scarlet Letter) etwas, aber mehr auch nicht. Ich habe aber gerade gelesen, dass es eben gerade dieser Film war, der ihr anscheinend zum Verhängnis wurde. ? _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: So Sep 27, 2009 11:57 Titel: |
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Hm, schmalzig bedeutet bei mir in erster Linie, daß ein Film in Gefühlen schwelgt. Wobei das, wenn es von mir kommt, durchaus nicht negativ gemeint sein muß. Irgendwie denke ich, man schaut sich einen koreanischen Liebesfilm ja auch gerade deshalb an, weil man eben Lust hat, etwas Schmalziges zu sehen!
Wenn die Gefühlsduselei ausufert, dann wird es zu "zu schmalzig" und "kitschig" nenne ich es, wenn es sich noch allerlei "romantischem" (das ist dann auch wieder Ansichtssache) Drumherum bedient. "Kitschig" wäre dann auch nicht unbedingt negativ. Bei Windstruck hätte ich jetzt noch die Windräder in Erinnerung, aber die haben mir zum Beispiel trotzdem gefallen. Bei Il Mare sind es die Lichter am Baum vor dem Haus (schon weniger mein Stil...).
Son Ye-jin gehört übrigens auch nicht zu meinen Lieblingsschauspielerinnen. Finde sie zwar angenehm, aber ich muß zugeben, daß ich mir nie ihren Namen gemerkt hätte, wenn sie eben nicht so wahnsinnig beliebt in Japan wäre und das ständig in koreanischen Nachrichten erwähnt wurde.
Haha, "Wy Wife Got Married" hatte mich auch eine Zeitlang gereizt. Aber letztendlich habe ich mir ihn doch nicht angesehen.
Die Vorstellung zu A Moment to Remember hat Nitschewo geschrieben. Ich bin da ganz unschuldig daran.
Nitschewo ist ja der Große Jeong Woo-seong Fan! (Du darfst ihn von mir aus übrigens gerne schreiben, wie Du möchtest! Mach ich ja auch.
Haha. Das erinnert mich jetzt an eine Szene aus "The Scam":
"Mein Name ist Brian Choi."
"Kannst Du nicht koreanisch sprechen!"
"Mein Name ist Choi Brian.")
Lustig finde ich es aber schon ein wenig, daß Du jetzt alle Frauen "koreanisch" geschrieben hast und nur Herrn Jeong "deutsch".
"Scarlett Letter" habe ich nicht gesehen. Aber es ist schon der Film, den man mit Lee Eun-joos Selbstmord verbindet.
Ich fand Lee Eun-joo immer ganz goldig, aber sie ist auch wieder ein völlig anderer Typ als Jeon Ji-hyeon. |
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Kat CineMOD


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Verfasst am: So Sep 27, 2009 17:36 Titel: |
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Jung Woo-sung (HA!*) ist auch irgendwie ganz putzig. Ich habe da auch immer diese Werbung von ihm und Ji-hyun (natürlich) von Giordano in Erinnerung. Und das mit „deiner Vorstellung“ war einfach, dass du den Link gepostet hast. Dank geht natürlich auch an Nitschewo.
*Ha ha, ja, sorry. Das kommt immer auf die Seiten an, auf denen ich den Namen finde. Aber um kurz nach zu haken: Ist „The Scam“ gut?
"Wy Wife Got Married" und „Scarlet Letter“ werde ich dann sicherlich irgendwann als Kritik abliefern. Diese Woche ist erst einmal wieder Vicki dran...
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: So Sep 27, 2009 23:48 Titel: |
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| Kat hat Folgendes geschrieben: |
Aber um kurz nach zu haken: Ist „The Scam“ gut?
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Das kann ich leider schwer mit einem einfachen "ja" oder "nein" beantworten, da er wirklich Vor-und Nachteile hat. Ich schreibe mal eine kleine Minivorstellung dazu, wenn ich Zeit habe, kann aber ein paar Tage dauern. Ich fand ihn auf jeden Fall besser als Insadong Scandal, welches ja auch ein Film mit einem Coup und jeder hat noch etwas Eigenes vor ist. |
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GAMBIT CineMaster


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Verfasst am: Mo Sep 28, 2009 08:24 Titel: |
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Ich hab nie verstanden warum der Film so bleibet war - ich fand ihn - na ja - der war einfach vieeeeel zu schmalzig  _________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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Kat CineMOD


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Verfasst am: Mo Sep 28, 2009 18:02 Titel: |
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Namu: Kein Streß.
Gambit: Ha ha, typisch Mann. Obwohl nein, so möchte ich es dann doch nicht verallgemeinern, aber,.... ja.  _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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