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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Do Feb 08, 2007 10:19 Titel: The Good, the Bad and the Weird |
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Joheun Nom, Nappeun Nom, Isanghan Nom
좋은 놈 나쁜 놈 이상한 놈
aka The Good, The Bad and the Weird
Südkorea 2008
Regie: KIM Ji-woon
Kamera: LEE Mo-gae
Action Choreographie/Regie: JEONG Du-hong, JI Jung-hyeon
Darsteller: LEE Byung-hun, JUNG Woo-sung, SONG Kang-ho, UHM Ji-won, LEE Cheong-a
Genre: Oriental Western (Manchu Western)
Homepage
Story:
In den 30er Jahren treffen ein Zugräuber, ein Kopfgeldjäger und ein berüchtigter Gangster in den Tiefen der Mandschurei aufeinander, da sie hinter einer Schatzkarte, bzw. hintereinander her sind. Auf den Fersen sind ihnen diverse andere Gruppierungen, die auch ein Interesse an dem Schatz haben.
Jung Woo-sung "The Good"
Dies und Das und ein, zwei persönliche Kommentare:
"The Good, the Bad and the Weird" ist angelehnt an Sergio Leones "The Good, the Bad and the Ugly". Wer nun aber ein Remake oder eine Neubearbeitung des Stoffes erwartet, wird sicherlich enttäuscht. Die beiden Filmen gehen sehr, sehr unterschiedliche Wege, die Ähnlichkeit besteht eher darin, daß man ein, zwei Szenen des alten Westerns im neuen wiedererkennt.
Der größte Unterschied ist wohl die Grundstimmung der Filme. "The Good, the Bad and the Ugly" hat zwar durchaus auch humorvolle Stellen, ist aber durchweg ein ernster Film, der für einen Western auch viel Tiefgang hat und sich durch ein langsames Pacing auszeichnet. Hingegen ist ein "The Good, the Bad and the Weird" sehr leichte Kost, nimmt sich nicht ganz ernst, hat ein flottes Tempo und setzt mehr auf Action als auf Handlung.
Also wirklich zwei sehr unterschiedliche Filme, die man im Grunde genommen nicht miteinander vergleichen kann/sollte und die jeder auf ihr Art funktionieren, auch wenn sicher "The Good, the Bad and the Ugly" der bedeutendere ist, bleiben wird und bleiben sollte. (Wie gesagt: GBW hatte offensichtlich auch nicht zum Ziel, diesem in irgendeiner Weise Konkurrenz machen zu wollen).
Engagiert hat man für den Film drei Größen des koreanischen Kinos: Song Kang-ho (The Host, Sympathy for Mr. Vengeance, JSA), Lee Byung-hun und Jung Woo-sung. Der Regisseur Kim Ji-woon verließ sich sehr auf diese (oder wie Jung Woo-sung mal mehr oder weniger zu seiner Rolle sagte: auf das, wofür der Darsteller stehen würde ) und hielt sich nicht großartig mit Charakterdesign auf.
Einzig Song Kang-hos Figur, auch wenn er gleichzeitig der Comic Relief des Film ist, ist etwas komplexer. Das macht den Film fast schon zu einem Song Kang-ho Film. Ob ich deshalb wirklich traurig bin, vermag ich nicht zu sagen. Sicher ist es ein wenig schade, daß die anderen zwei wenig Chance haben, alle Facetten ihres Könnens zu zeigen, aber man hatte trotzdem den Eindruck, daß sie zumindest - trotz der körperlichen Anstrengungen, die dieser Film für die Akteure mit sich brachte, durchaus Spaß an ihren Rollen hatten. Und sie gereichen dem Film auch zu visueller Zierde, denn man kann das fast so formulieren "they just look the part"! Das trifft vor allem auf Jung Woo-sung zu. Lee Byung-hun hatte dafür den Vorteil, daß seine Rolle in GBW zwar - wie gesagt - nicht so wahnsinnig tief ist, daß sie sich aber sehr von dem unterscheidet, was er sonst so gespielt hat.
Vergleicht man GBW mit anderen koreanischen Actionblockbustern des Jahres geht Kim Ji-woons Rechnung mit den Schauspielern auf: auch wenn die Figuren nicht tiefangelegt sind und zum Spaß auch ein wenig überzogen sein mögen, wirken sie doch lebendiger als zum Beispiel die Figuren aus "Once Upon A Time in Corea" und Konsorten.
Der Humor des Film ist vielseitig. Er reicht von ein paar bösen, fast möchte man sagen zynischen Bemerkungen
| Spoiler: |
| "Every korean has a sad story."
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bis hin zu mehr slapstickhaften Einlagen. Letztere meistens jedoch in erträglichen Maßen.
Action ist, wie gesagt, in reichem Maße vorhanden und von Koreas bekanntesten Actionchoreograph Jeong Du-hong unnd von JI Jung-hyeon gekonnt und abwechslungsreich in Szene gesetzt.
Ein großer Teil des Films wurde in China unter sehr harten Witterungsbedingungen und da mitten in der Pampa auch ohne das Vorhandensein sanitärer Einrichtungen gedreht, was für alle Beteiligten recht hart war, zumal sich der Chinaaufenthalt über die geplante Länge gezogen hat. Dem Film kommt das jedoch zu Gute, da es nicht sooooo viele Studioaufnehmen gibt.
Als letztes möchte ich noch die Musik hervorheben, eine Mischung aus Western und südamerikanischen Klängen, die dem Film - zusammen mit der der Landschaft - einen großen Teil der Stimmung verleiht.
Lee Byung-hun "The Bad"
Zusammenfassender Kommentar:
Ein Film mit Tiefgang ist "The Good, the Bad and the Weird" sicher nicht, dafür geht er aber problemlos als unterhaltsames Actionspektakel durch. Man kann ihn sich gut anschauen, wenn man seine Anforderungen an eine Story ein wenig zurückschraubt und das Ganze nicht allzu ernst nimmt.
Crenshaw könnte der Film gefallen. Nomak hätte vielleicht Probleme damit, daß sich der Film eben nicht so ernst nimmt.
Meine Kommentare beziehen sich auf die koreanische, nicht auf die internationale Fassung des Films, welche einen anderen Beginn und ein anderes Ende hat!
Weitere Filme von Kim Ji-woon bei Cineglobe:
The Quiet Family
A Tale of Two Sisters
A Bittersweet Life
Doomsday Book
I Saw the Devil
Song Kang-ho "The Weird"
Zuletzt bearbeitet von Namu am Fr Jan 15, 2010 12:56, insgesamt 14-mal bearbeitet |
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mannen CineMaster


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Verfasst am: Fr Feb 09, 2007 20:27 Titel: |
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Entlich mal ein östliche Western statt westliche Eastern
Ich finde besonders die Besetzung für "The Weird" sehr passend  |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: So Feb 11, 2007 11:46 Titel: |
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Also ich kann das, was ich oben geschrieben habe, jetzt bestätigen. Dieselbs Nachricht stand heute auch in der Korea Times:
http://times.hankooki.com/lpage/nation/200702/kt2007020818244052920.htm
Lee Byoung-heon wird in dem Film einen Kopfgeldjäger spielen, Jeong Woo-seong einen Mörder und Song Kang-ho einen "Troublemaker".
Dem Film steht eine Budget von 10 Milliarden Won (entspricht ungefähr 8 Millionen Euro) zur Verfügung. Es ist also eine absolute High-Budget-Produktion. (Und davon ist wahrscheinlich EINIGES für dieses Cast draufgegangen! )
Bild ansehen: hier klicken.
Ach ja, ich freue mich schon auf diesen Film. Und auch wenn er schlecht werden sollte, wird er vorraussichtlich zumindest den Damen etwas fürs Auge bieten!
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Do Feb 22, 2007 09:13 Titel: |
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| Nach Angaben des KOFIC (Korean Film Council) ist der Film wirklich von The Good, the Bad und The Ugly inspiriert und verbindet diese "Inspiration" mit koreanischen Genrefilmen der 70er Jahre und dem Widerstand koreanischer Partisanen in der Manschurai gegen die japanische Kolonialherrschaft zu Beginn des letzten Jahrhunderts. |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Sa März 31, 2007 14:42 Titel: |
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Also, wenn Takashi Miike seinen Western als Sukiyaki-Western bezeichnet, was ist dann dieser hier?
- Kimchi-Western :
(oh je, die ganzen Karl May-Verfilmungen sind dann Sauerkraut-Western!)
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Fr Apr 27, 2007 14:56 Titel: |
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Dreharbeite haben jetzt begonnen und ich hab in der Zwischenzeit auch ein paar vernünftige, glaubhafte Infos zur Story. Sie ist einerseits tatsächlich von Leones "Il Buone, Il Brutto, Il Cattivo" beeinflußt, andererseits verspricht Kim Ji-woon, daß der Film aber sehr koreanisch sein wird.
Es geht um drei Männer mit Pferd, die um 1930 herum in der Mandschurei eine Schatzkarte finden und sich aufmachen, diesen zu heben. Verfolgt werden sie dabei von der Unabhängigkeitsarmee, die besagte Karte für den Plan einer japanischen Eisenbahnstrecke hält, deren Bau verhindert werden muß... |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Fr Sep 07, 2007 16:39 Titel: |
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| Ich hab mal oben alle Infos zusammengefaßt und um ein paar kleine Bilderchen ergänzt. |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Sa Sep 08, 2007 08:21 Titel: |
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@Nomak: Dieser Film ist ein ganz anderes Projekt als Sukiyaki Western Django. Es ist keine flippige, sondern eine ernsthaftere Adaption.
Das Projekt ist auch ziemlich groß. Nicht nur, daß sie sich viel Zeit dafür nehmen, auch Cast & Crew ist sozusagen die Elite des Landes. Und sie drehen an wirklich schwierigen Locations (Dann siehts hinterher auch nach was aus.).
Wahrscheinlich wird auch vielen Westlern entgegen kommen, daß Kim Ji-woon teilweise vom westlichen Film beeinflußt ist. Daher kommt er hier auch so gut an.  |
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Nomak CineMaster


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Verfasst am: Sa Sep 08, 2007 13:32 Titel: |
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na werden wir sehen. der cast ist auch wirklich super.
aber schon allein wenn ich einen Asiaten mit Cowboyhut sehe ziehen sich meine Mundwinkel nach oben
@namu: Aber wenn du ihn mir empfiehlst werd ich ihn mir dann mal ausborgen wenn er auf DVD erscheint. _________________ Homecinema:
AV-Receiver: Denon AVR-1911, DVD-Blu-Ray-Player: Playstation 3 (250GB), Projektor: Sanyo PLV-Z4000, Boxen: Elac Linie 120 5.1 Set, Sat-Receiver: Kathrein UFS 910, Leinwand: WS-Spalluto Elastic Frame |
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Macho CineFan


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Verfasst am: So Sep 09, 2007 17:31 Titel: |
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| Wurde der Film auf koreanisch gedreht, oder wie Sukiyaki Western Django auf englisch? |
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