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Orlendo CineMaster


Anmeldedatum: 14.10.2007 Beiträge: 292
Wohnort: Rostock
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Verfasst am: Mi Dez 10, 2008 20:01 Titel: The International |
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The International
Kinostart: 12.02.2009
Verleih: Sony Pictures
Handlung
Im Mittelpunkt von THE INTERNATIONAL steht die Entschlossenheit von Interpol-Agent Louis Salinger (CLIVE OWEN) und der New Yorker Staatsanwältin Eleanor Whitman (NAOMI WATTS), eine der mächtigsten Banken der Welt zu Fall zu bringen. Während sie eine Reihe illegaler Aktivitäten aufdecken, folgen Salinger und Whitman der Spur des Geldes von Berlin nach Mailand, New York und Istanbul. Bald schon befinden sie sich mitten in einer hochriskanten Hetzjagd rund um den Globus, bei der sie durch ihre kompromisslose Hartnäckigkeit auch ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen: Denn ihre Zielpersonen machen vor nichts halt - nicht einmal vor Mord - um auch weiterhin Terroranschläge und Kriege finanzieren zu können. ( Presse Text )
Passt natürlich perfekt zu unsrer Aktuellen Finanz - Krise
Trailer
_________________ Jemand hat mir mal gesagt:" Dass Filmgeschäft ist eine Hirnlose und Grausame Geldmaschine. Dar Laufen Zuhälter und Diebe frei herum und gute Menschen gehen vor die Hunde. "
Er fügte noch hinzu:" Es hat auch negative Seiten "
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Sa Feb 28, 2009 13:10 Titel: |
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Ich hatte es ja schon geahnt, aber ich bin trotzdem mit ins Kino gegangen und habe mich die meiste Zeit gelangweilt. Wirklich neues gibt es nämlich nicht zu sehen. Abgesehen von der Schießerei im Guggenheim Museum ist auch die Action ziemlich flach gewesen und Clive Owen war mir einfach zu cool. Irgendwie scheint er nur solche Typen spielen zu können, was auf Dauer gesehen irgendwann nicht mehr unterhält.
Durch die nicht enden wollende Gespräche über die Verschwörung zieht sich der Film wie Kaugummi.
Da ich aber von Natur aus Filme mit politischen Hintergrund nicht mag, hatte The International von vornherein schon so einen kleinen Minuspunkt bei mir, welchen er jetzt in fetter Schrift hat.
Wenigstens hat man dank der verschiedenen Drehorte eine kleine Weltreise gemacht, was Herr Bourne als Reiseführer allerdings weitaus besser gemacht hat. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Auda CineMaster


Anmeldedatum: 14.08.2007 Beiträge: 885
Wohnort: Kölner Bucht
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Verfasst am: Sa Feb 28, 2009 15:16 Titel: |
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Ich habe da wohl ein ganz anderes Spannungsempfinden als Kat. Ich fand The International ziemlich wohltuend in seiner wenig hektischen Machart. Den sparsamen Einsatz der Action, finde ich sehr positiv. Die Guggenheim-Schießerei ist zwar solide in Szene gesetzt, aber doch schon zuviel des Guten. Weniger Kugeln wären mehr gewesen. Den letztlich wirk der Film durch seine Verankerung in der realen Welt, jede Film-Phantasie (wie eben übersteigerte Action und überzogene Schießereien) schwächt das Drama. Immerhin hat der Kameramann die Kamera dabei ruhig gehalten und es wurde trotzdem Spannung transportiert. Die Szene sehe ich als zugeständnis an den Breiten Publikumsgeschmack. Und die Einbindung der Umgebung/Architektur für die Szene ist immerhin gut gelungen.
Im Gegensatz zu dieser übersteigerten Fiction dieser Actionszene nutzt Tykwer allgemein bekannte reale Schauplätze um den Film in der realen Welt zu erden. Und er weiß die Schauplätze doppelt zu nutzen, wenn er den Menschen als verlorenes Wesen in einer kalten, übermächtigen Architektur zeigt.
Endlose Gespräche über Verschwörungen habe ich nicht bemerkt. Der Film ist flott und straight geschrieben und inszeniert. Die Dialoge sind allesamt zweckmäßig und zielorientiert. Es wurde wenig geschwafelt. Die Figuren sind nicht überzeichnet. Einzig Owen muß den Held geben. Daß er dabei cool war, konnte ich nicht feststellen. Er war gar nicht cool, sondern verbissen und von seiner Mission getrieben. Wenn etwas schief geht, zeigt er Verzweifelung (z.B. Nach dem Guggenheimbesuch). Wenn etwas anders läuft als es geplant war wird er unsicher (wie im ersten Gespräch in der Bank). Was an der Figur Salinger stört ist allerdings die aufgesetzte persönliche Vorgeschichte bei Scotland Yard, sein Glück bei Schußwechseln (Guggenheim) und die Hilfestellung am Ende (zur Reinhaltung seiner weißen Weste). Die Auswahl relativ unscheinbarer, „normaler“ Darsteller (anstelle von Charakterköpfen) für die übrigen Rollen ist eine gute Idee. Es wäre noch besser gewesen, Owen und Watts ebenfalls durch unbekannte Gesichter zu ersetzten (aber dann wäre der 50.000.000-$-Film wohl nicht zustande gekommen). Watts hat ohnehin nicht zu tun.
Auf Personal-Standards mag der Film aber nicht ganz verzichten. Bei der Charakterisierung der Personengruppen ist doch manchmal nahe am Klischee (Mafia, Banker, italienische Polizei). Hier macht es der Film sich zu einfach bzw. ist zu einfallslos.
Insgesamt rollt die Handlung flüssig und spannend erzählt dahin. Thematisch geht der Film allerdings nicht wie teils behauptet wird als „Film zur Krise“ durch. Er liegt eher daneben. Trotzdem kann ich den Film allen empfehlen, die Wanted absurd und langweilig, Eagle Eye überzogen fanden, aber Filme wie Insider oder Michael Clayton mochten. Auch wenn er an diese lange nicht heranreicht.
. _________________ "Mein Freund, die Wahrheit wie die Kunst liegen im Auge des Betrachters." (Jim Williams) |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Sa Feb 28, 2009 20:45 Titel: |
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| Auda hat Folgendes geschrieben: |
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Ich habe da wohl ein ganz anderes Spannungsempfinden als Kat. |
Vollkommen und ganz. Das ist aber gerade das spannende an der Sache. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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