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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: So Aug 30, 2009 01:37 Titel: The Longest Night in Shanghai |
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The Longest Night in Shanghai
Originaltitel: Yoru no shanghai
Regisseur: Yibai Zhang
Drehbuch: Yibai Zhang, Yuji Yamamura
Darsteller: Vicki Zhao, Masahiro Motoki, Li Feng, Dylan Kuo
Jahr: 2007
Land: China, Japan
Genre: RomCom
Laufzeit: ca. 110 Minuten
Darum geht’s:
Der angesagte japanische Make Up Spezialist Mizushima Naoki reist mit seiner Crew nach Shanghai um bei den alljährlichen Pop Awards die Stars zu schminken. Nach der Show schlendert er durch die Straßen und wird dabei von der Taxifahrerin Lin Xi angefahren, die ihn als Wiedergutmachung zu einer Stadtrundfahrt einlädt. Doch als diese einen Anruf erhält, der ihre heile Welt zum einstürzen bringt, muss sie ihn wieder loswerden. Kurzerhand setzt sie ihn in einem Hotel ab. Da Mizushima aber mit seinem japanisch in China vollkommen verloren ist, muss sie ihn wieder aufgabeln, was der Auftakt für eine lange Nacht in Shanghai ist.
Meinung:
Um die Hauptfiguren schnell in Szene zu setzen: Lin Xi ist unsterblich in ihren besten Freund Tong Tong verknallt, der ihr überraschend mitteilt, dass er am nächsten Tag heiraten wird, während Mizushima gerade über das Pro und Contra der Trennung von seiner Langzeitfreundin Miho nachdenkt.
"You want to make someone beautiful?"
Die Geschichte klingt ja ganz nett, auch wenn sie nicht wahnsinnig neu ist, aber schon allein wegen Vicki habe ich mir den Film angesehen. Sie und Masahiro Motoki sind übrigens die einzigen, die die Stimmung etwas heben, denn die ganzen Nebencharaktere sind A) überflüssig und B) teilweise wirklich dämlich. Ob es nun der Bruce Lee Typ ist oder die beiden Agenten von Mizushima. Manchmal ist ein Schauspiel so übertrieben, dass es wieder gut ist, hier hingegen ist es einfach nur dumm. Es wurde mit der Zeit wirklich lästig, wenn der BL Japaner Grimassen gezogen hat und mit seinem gekünstelten Kung Fu daher kam. Vielleicht verstehe ich den Humor auch einfach nur nicht. (?) Lin Xi's Unfrisur fand ich hingegen von Anfang an sehr amüsant. Es hat mich zudem an Vicki's Rolle in My Dream Girl erinnert.
Das erste Kennenlernen von Lin Xi und Mizushima war göttlich. Vor allem, wenn sie weinend zusammenbricht, weil sie denkt ihn getötet zu haben und dieser dann voll motiviert von der Motorhaube springt. Hinzukommt, dass sie sich nicht verständigen können, weil sie Chinesin und er Japaner ist und beide nicht wirklich englisch sprechen. Mir gefiel auch irgendwie der Bruder von Lin Xi, der mit seinem gebrochenen japanisch direkt an der Sachlage vorbei redete. Ein klassischer Fall von Lost in Translation. Leider bekommt man dass als Europäer nicht so mit, denn ob sie nun japanisch, chinesisch (mandarin,...) oder koreanisch reden,... es klingt alles irgendwie gleich.
Ich finds auch herrlich, wenn beide über ihre Probleme reden und der andere dabei kein Wort versteht was wiederum keinen von ihnen stört. Hauptsache sie haben sich den Schmerz von der Seele geredet.
Das Ende find ich sehr passend. Endlich mal eins, dass der Fantasie überlassen bleibt. Hierzu bleibt aber wiedereinmal zu sagen: Für was waren die anderen Geschichten gut? Keine bekam eine Auflösung,... Wenn man das ganze Drumherum weggelassen hätte, dann hätte der Film für mich besser funktioniert.
Fazit:
Wenn man die wunderschöne Gegend von Shanghai bei Nacht sehen möchte und einen die Freundschaft zwischen den Hauptdarstellern gefallen könnte, dann wird The Longest Night in Shanghai seine Wirkung entfalten können. Allerdings sind die Nebenfiguren manchmal sehr nervig, was die gesamte Atmosphäre des Filmes ins lächerliche zieht. Aber schon allein wegen der leicht verdusselten Taxifahrerin Lin Xi würde ich mir einen Teil der Handlung noch einmal ansehen.
Namu: Wenn du also Filme hast, von denen du weißt, dass sie dir zusagen, dann spar dir The Longest Night in Shanghai lieber für einen späteren Zeitpunkt auf.
Zuletzt bearbeitet von Kat am So Aug 08, 2010 16:44, insgesamt einmal bearbeitet |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
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Verfasst am: Mo Aug 31, 2009 10:21 Titel: Re: The Longest Night in Shanghai |
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| Kat hat Folgendes geschrieben: |
Namu: Wenn du also Filme hast, von denen du weißt, dass sie dir zusagen, dann spar dir The Longest Night in Shanghai lieber für einen späteren Zeitpunkt auf. |
Vielen Dank fürs "Ausprobieren" und die schnelle Review!
War ja wirklich recht praktisch, daß Du den auch gerade angefangen hattest. Muß eine Form von Telepathie sein...
Ich habe auf Dich gehört und den Film erst einmal nach weiter unten im Stapel verlegt. |
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GAMBIT CineMaster


Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 744
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Verfasst am: Mi Sep 02, 2009 14:57 Titel: |
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Ohh danke für das Review - auch auf meine Wunschliste gesetzt  _________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
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Verfasst am: Mi Sep 02, 2009 15:04 Titel: |
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Bitte.
 _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Fr Sep 04, 2009 15:59 Titel: |
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Dies scheint mir wohl einer der von Kat angesprochenen Filme zu sein, bei denen wir mal 100% übereinstimmen.
Bei Deiner Review könnte ich jedes Wort unterschreiben.
Die Grundgeschichte des Film fand ich ja eigentlich ganz nett und sie ist auch gut erzählt (und gar nicht melodramatisch, obwohl beide Figuren ja doch eine Krise durchmachen), jedoch störten die Seitengeschichte und einige der Seitencharaktere eher, als daß sie dem Film etwas dazu gaben. Auch hatte ich stellenweise etwas meine Probleme mit dem Humor.
Vicki Zhao fand ich Für diese Rolle sehr passend und ich denke, es ist haupsächlich ihr Charakter (und die Nachtansicht von Shanghai...), wegen dem man den Film bis zu Ende sieht, auch wenn dieser ein wenig von Jim Jarmuschs "Night On Earth" inspiriert ist.
Im Grunde genommen hätte man aus dem Film mehr machen könnte. Trotzdem werden ein paar Szenen des Film wahrscheinlich noch lange bei mir hängenbleiben. Darunter vor allem auch Lin Xis "Wiederbelebungsvesuche" an Naoki inkl. gesamter Reaktion auf ihren Unfall.
Naokis "Auferstehung" fand ich dann allerdings eher wieder etwas irritierend...
Und bei dem von Kat angesprochenen Gespräch zwischen Naoki und dem Bruder habe ich Tränen gelacht...
Wie gesagt, ich kann Kats Review wirklich nicht mehr hinzufügen...
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Fr Sep 04, 2009 17:37 Titel: |
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Ding, ding, ding,- wir haben eine Übereinstimmung.
Zu der Auferstehung möchte ich auch noch einen Nachtrag machen:
Ich habs nicht wirklich verstanden, warum er diesen kleinen Breakdance aufführt bzw. fand es ein wenig übertrieben. Die Geräusche beim zurechtrücken der Wirbel und Lin Xi`s schmerzverzerrtes Gesicht darauf haben das aber wieder wett gemacht. Ha ha.
Meine Lieblingsszene ist jedoch, wenn Lin Xi ihn wieder aufgabelt und beide über den Ort des Hotels rätseln.
"No Eye Deer Hotel",...
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GAMBIT CineMaster


Anmeldedatum: 24.10.2007 Beiträge: 744
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Verfasst am: So Sep 13, 2009 21:15 Titel: |
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Nun auch gesehen
Ein wirklich sehr sehr nettes Filmchen. Absolut unverfänglich, erholsam, nett, mit schöner Musik und einer Geschichte die fließend und zart dahin plätschert. Bloß die überzogenen Komödienhaften Elemente haben oft nicht im Film hinein gepasst und wie Fremdkörper gewirkt – und waren somit etwas störend. Die meisten japanischen Darsteller wirkten des weiteren von sehr nervig bis unglaubwürdig. Dafür bietet uns Vicki Zhao gewohnt solide Performance und Shanghai bei Nacht wird sehr schön und stellenweise sehr atmosphärisch rübergebracht. Ohne große Erwartungen kann man kaum bei diesen Film was falsch machen.
6,5/10 _________________ Meine Rechtschreibfehler sind nicht urheberrechtlich geschützt und dürfen übernommen werden.
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