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The Loss

 
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Kittie
CineMaster
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Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: So Sep 21, 2008 19:51    Titel: The Loss



Regie: Markus Hagen

Darsteller: Laila Maria, Mario Zuber, Samuel Mueller,
Alexia von Wismar

Story:

Ein junges Pärchen will das Wochenende in einem Landhaus
verbringen und dort einfach mal abschalten. Wie man dann
sieht ist die erste Nacht schon mal sehr entspannend, aber
die Entspannung soll bald vorbei sein, denn das Pärchen
ist nicht alleine im Haus.

Kommentar:

Ich weiß ja auch nicht, aber irgendwie haben es mir
Kurzfilme in der letzten Zeit angetan und so bin ich nun
auch erstmal ganz glücklich, dass ich den 12 minütigen
Kurzfilm The Loss von Markus Hagen sehen konnte.

Denn The Loss ist der erste Teil eines 3-teiligen
Episodenfilms. Das gesamte Projekt, welches immer noch
keinen einheitlichen Namen hat soll Ende 2008 bzw. Anfang
2009 endlich fertig gestellt werden. Bisher sind nur die
Namen der noch folgenden Episoden bekannt und zwar
Soilworm und The Seer. Ich bin auch schon
gespannt auf diese und werde dann zu gegebener Zeit auch
über diese Episoden berichten.

Aber nun endlich zu The Loss. Wie schon gesagt ist
dies ein nur 12 minütiger Kurzfilm und dennoch hat man es
geschafft die zweite Hälfte durchaus spannend zu gestalten.
Sonst kranken Kurzfilme besonders an der Spannung, aber
hier hat man noch mal die Kurve bekommen.

Es gibt auch ein paar schöne Schauwerte im Film und diese
wurden von Daniel Flügger eingefangen. Ist er sonst als
Regisseur tätig - wie etwa bei den Kurzfilmen Zombie
Warrior
oder Fireproof Agent - ist er hier als
Kameramann tätig.

Zu einem der Schauwerte gehören auch die SFX. Wer auf
übertriebenen Splatter oder Gore aus ist, wird hier
enttäuscht, denn es fließt zwar Blut, aber dafür
verhältensmäßig wenig. Aber das Kunstblut hier sah wirklich
schön aus - beinahe schon stilisch.

Daher würde ich den Film auch zu den Horrorthrillern
stecken, aber ich meine, dass der Thrilleranteil überwiegt.
Die Darsteller liefern auch gute Arbeit ab. Zugegeben gab
es hier wirklich nicht viel zu schauspielern, aber wenn man
sich bei manch anderen deutschen Independentfilmen
umsieht...

Letztenlich ist The Loss eine kleine feine runde
Sache und dem, dem es bei Independentfilmen nicht nur auf
Splatter und Gore ankommt, sollte hier ruhig mal einen
Blick riskieren.
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