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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Sa Nov 14, 2009 18:42 Titel: The Lost Way Of The Zombies |
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Regie: Stefan Svahn
Darsteller: Fedele Lorusso, Axel Tujek, Jan Heiner Küttner, Gordon
Räcker, André Stenzel
Review:
Mike und Dan wollen nachts eine Abkürzung über ein Fabrikgelände
nehmen und dort soll auch ein wahnsinniger Mörder sein Unwesen
treiben, denn es gibt einen Haufen vermisster Arbeiter, aber daran stören
die Beiden sich nicht.
Sie nehmen also diese Abkürzung und auf ihrem Weg treffen sie auf eine
alte Frau, die eine Warnung ausspricht, dass es für die Beiden doch
besser wäre umzukehren .Das passt Mike und Dan aber nicht in ihren
Kram und so beschimpfen sie die alte Frau, gehen dann dazu über sie
zusammenzuschlagen und daraufhin verflucht die Alte die Jungs. Das
Ganze artet darin aus, dass Mike die alte Frau ermordet.
Mit Hilfe von Dan verbuddelt er sie irgendwo auf dem Fabrikgelände, aber
damit ist die Sache noch nicht zu Ende, denn schon bald erfüllt sich der
Fluch und die Toten erwachen wieder und trachten nach all dem Leben,
welches sich auf dem Fabrikgelände tummelt.
So soll es dann auch noch eine lange und grausame Nacht für Mike
werden.
Das zur Handlung, es gibt zwar auch noch eine nicht unbedeutende
Nebenhandlung, aber ich möchte innerhalb dieser Review nicht schon
alles vorwegnehmen. was sich auf den ersten Blick auch ganz gut anhört,
entpuppt sich leider als kleine Enttäuschung.
Denn die Handlung ist relativ platt und das weitet sich auch extrem auf
die Dialoge aus. Ich zweifle ein wenig daran, dass es hier ein
durchdachtes Drehbuch gab. Daher habe ich auch die Vermutung, dass
es sich hier um die Marke "Ich schnapp mir eine Kamera, ein paar
Freunde und meine Familie und dreh mal ein Filmchen" handelt. Ist auch
nichts Verkehrtes dran, denn so entstanden auch einige Perlen – man
denke hier an die Butcher-Trilogie (erste Teil). Nur dieser Film hier
konnte mich da nicht überzeugen. Weil es weitet sich auch darauf aus,
dass es hier keinerlei Spannung gibt. Wie gesagt ist die Handlung einfach
so platt, dass es nicht dazu kommen kann, dass sich Spannung aufbaut.
Ebenso die Darsteller – wenn kaum etwas da ist, wie soll dann Etwas
vernünftig rüber gebracht werden. Die hier dargebrachten Leistungen
sind wirklich auf der untersten Stufe im Amateurniveau.
Mit der Technik klappte es auch nicht so ganz, denn es gibt immer mal
wieder kurze Stellen an denen das Bild unscharf ist. Manches hätte man
vielleicht beim Schneiden noch ausbügeln können. Aber "fehlerhafte
Technik" kann auch etwas Gutes haben, denn das mit der Beleuchtung
klappte auch nicht so ganz. Das hat aber den schönen Nebeneffekt, dass
es nachts wirklich nachts ist. Das heißt, dass es nicht irgendwo im
Hintergrund diese blöden unnatürlichen Lichtquellen gibt. Hier ist nur der
Bereich vor der Kamera ausgeleuchtet – nicht immer gut, aber dies hat
eben den schönen Nebeneffekt vom "Dunklen". Jetzt macht euch aber
keine Sorgen, dass man nichts erkennt. Man bekommt schon alles gut
mit was sich dort abspielt - also man sitzt nicht mal eben vor einem
schwarzen Bildschirm.
Bisher mag das alles erstmal übel klingen, aber es gibt jetzt hier auch
Dinge, die das Ganze etwas relativieren. Wenn meine Recherche stimmt,
dann handelt es sich bei The Lost Way Of The Zombies um Svahns
ersten Film. Da sind solche Anfängerfehler noch eher zu verzeihen. Und
da ich einen Teil seiner späteren Werke (Voodoo Curse – Legbas
Rache) kenne, weiß ich auch, dass er dazu gelernt hat und sich
weiterentwickelte.
Hinzu kommt auch, dass die SFX ungewöhnlich gut ausgefallen sind. Hier
gab man sich richtige Mühe und es entstand eine Riesensauerei. Da ist
auch so gut wie alles dabei was man schon aus anderen Zombiefilmen
kennt – Beiß- bzw. Fressszenen, Headshots usw. Dürfte so dann auch
wieder für die Fraktion "Ich schau Amateurfilme nur wegen dem
Rumgematsche" interessant sein. Wirklich gut gemacht – das muss ich
einfach mal loben. Auch das Make-Up der Zombies ist stellen schön
hässlich und schleimig ausgefallen. Ein paar erinnerten mich auch an die
alten Zombies und auch so kann man Verweise auf andere Klassiker des
Horrorgenres finden. Einer zwar in abgeänderter Form – welche das sind,
müsstet ihr dann schon selber rausfinden.
Aber einmal noch muss ich Kritik üben. Die Szene mit dem Baby ist
vollkommen widerlich und geschmacklos. Das hätte man sich schenken
können. Da kann man auch nicht das Argument von Tabubruch oder
ähnliches anführen. Einfach nur unnötig und Gewalt an Kindern bzw.
Babys werde ich immer stark kritisieren, denn so was gehört in keinen
Film, der vorrangig unterhalten soll.
Abschließend sollte wohl gesagt werden, dass dieser Film eher was für
die Hartgesottenen im Amateurgenre ist. Andere würden mit dem keine
Freude haben bzw. könnten diesen Film irgendwie was abgewinnen.
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