Vorheriges Thema: Khadak Nächstes Thema: Transformers Animated Series |
| Autor |
Nachricht |
Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
|
Verfasst am: So Okt 12, 2008 18:36 Titel: The Mutant Chronicles |
|
|
The Mutant Chronicles
Regisseur : Simon Hunter
Drehbuch : Philip Eisner
Darsteller : Thomas Jane, Ron Perlman, Devon Aoki, Benno Fürmann,
Jahr : 2008
Genre: SciFi, Horror, Action
Laufzeit: ca. 111 Minuten
FSK: Keine Jugendfreigabe
Darum geht’s:
Wir schreiben das Jahr 2707. Die Menschen haben sich mal wieder so weit selber bekämpft, dass sie nicht nur die Erde, sondern auch das Siegel, welches die Mutanten zurückhielt, zerstört haben. Während sich die Flüchtlinge in Raumschiffe begeben, um auf den Mars über zu siedeln, bildet Bruder Samuel eine kleine Gruppe Krieger, die das Wappen wieder herstellen sollen, um die Mutanten zurück in die ewigen Jagdgründe zu schicken.
Meinung:
Wer denkt sich eigentlich so einen Mist aus? Ach ja: Philip Eisner!
Es beginnt mit Krieg. 10 Minuten lang wird sich erst einmal vom Feinsten gegenseitig die Rübe angehauen, bis die Mutanten dem ein Ende setzen. Dann kommt der Auftritt des großen Priesters, der seine Crew zusammen würfelt und ab geht’s zum Höllenschlund. Erstaunlich, wie viele Stars (oder eben: bekannte Gesichter) für so etwas ihren Namen hergeben. Ich habe tatsächlich im Abspann den Namen Uwe Boll gesucht um eine Antwort darauf zu bekommen. Aber genau wie dessen Filme wird auch dieser hier seine Anhänger finden.
John Malkovich hat übrigens einen kleinen Auftritt als Konstantin.
Auch die schweigende Bohnenstange, deren Blick auf den Titelhelden immer nur eins verlauten lies ( ) war nicht wirklich eine Bereicherung für den Film. Anfangs sehr tough gezeichnet, enthüllt sie zum Ende hin ihr wahres schauspielerisches Talent a la "ich kann nichts".
Und zu Devon Aoki, was soll ich sagen: gebt ihr ein Schwert und sie macht ihr Ding. Aber da sie der Grund war, warum ich mir die Chroniken überhaupt angesehen habe, möchte ich nicht weiter darauf eingehen. Positiv aufgefallen ist Benno Fürmann als deutscher Anführer. Der Held der Geschichte (Thomas Jane), der im großen Showdown noch schnell einen Halb-Irokesen durch einen Laser verpasst bekommt, hatte bis dato ganz gut und seine stereotypische Rolle gepasst. Allerdings kann er die schwache Show gegen Schluss auch nicht retten, vielmehr verschlimmert er sie noch. Jedes Kind hätte die Bombe in das passende Loch gesteckt!
Erwähnenswert ist, dass der Film einen gewissen stylischen Touch hat, der durch das hervorheben einiger Farben untermalt wird. Was wiederrum aber auch nach ein paar Minuten schon wieder eintönig wirkt.
Das beste am Film war das Ende. Und nicht deswegen, weil es so spektakulär und außergewöhnlich inszeniert wurden ist (ist es nämlich nicht, es ist vielmehr einfach nur schlecht), sondern weil dieses Trauerszenario namens The Mutant Chronicles dann endlich vorbei ist.
Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 17:38, insgesamt 3-mal bearbeitet |
|
| Nach oben |
|
 |
Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
|
Verfasst am: So Okt 12, 2008 18:52 Titel: |
|
|
| Gut Kat das du dies hier schreibst. Ich wollte mir den Filme eigentlich auch erst ansehen, aber wenn ich mir deine Meinung durchlese und dann auch noch was von Benno Fürmann *schüttel* lesen muss, bin ich mir nun sicher, dass ich einen Bogen um den Film machen kann. |
|
| Nach oben |
|
 |
Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: So Okt 12, 2008 21:43 Titel: |
|
|
fuck...wieder eine geniale lizenz, die zu vielen schönen sci-fi-dark-fantasy-spin-offs führte und die nichtsnutzg in grund und boden von d-movies gefahren worden ist...
"Mutant Chronicles" als RPG, "Dark Eden" und "Doomtrooper" als CCG, Warzone, ein miniaturenspiel wie "Warhammer 40.000"...alles schöne geek-sachen, auf die man im prinzip ohne weiteres bauen konnte.
bei all dieser masturbation bei der ausquetschung von potentiellen filmvorlagen verstehe ich überhaupt nicht, wie man schon fast fertige settings und tolle, weil coole und einfallsreiche universen nehmen und beinahe IMMER verhunzen kann. filmtechnisch landen diese dann dort, wo keine zweitklassige videothek nach ihnen gähnen würde. ARGH !!!
daraus muss man ja keinen "Krieg und Frieden" stricken, das verlange ich doch gar nicht. aber wenigstens etwas halbgares wie "Resident Evil II" oder "Universal Soldier"  _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
FSK 12 = Der Held bekommt das Mädchen.
FSK 16 = Der Bösewicht bekommt das Mädchen.
FSK 18 = Jeder bekommt das Mädchen. |
|
| Nach oben |
|
 |
Baraka CineMaster


Anmeldedatum: 22.11.2008 Beiträge: 313
Wohnort: Bad Pyrmont
|
Verfasst am: Sa Nov 22, 2008 20:08 Titel: |
|
|
Was für ein überflüssiger Film!!
Mich hat dieser seltsame Nebel-effekt gestört, zusammengestauchte Sory-Line und mit Dampfmaschinen die Erdanziehungskraft überwinden.
Im Comic mag das ja rüberkommen aber in einem Film, wo die Raumschiffe mit Ach und Krach vom Boden aufsteigen können, wirkt das ziemlich hohl und unglaubwürdig.
Das Beste am Film ist Benno Fürmann
Zitat: "Können sie eine Waffe halten?"
"Ja aber nur mit der Rechten."
Selbst Ron Perlman wirkt unpassend.
Doch zum glück ist der Film auch mal vorbei und man ärgert sich über das rausgeworfene Geld und das Versauen eines sonst recht ansprechenden Alternativ-Universums |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
|