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The Street Fighter

 
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Di Jan 23, 2007 14:42    Titel: The Street Fighter

Gekitotsu! Satsuji ken
aka The Street Fighter
Japan 1974


Regie: OZAWA Shigehiro
Kamera: TSUKAKOSHI Ken
Musik: TSUSHIMA Toshiaki
Action Choreographie: T. Harada, Reggy Jones, KAZAMA Ken, SUZUKI Masafumi
DarstellerInnen: Sonny Chiba, YAMADA Waichi, NAKAJIMA Yutaka, ISHIBASHI Masashi, SHIOJI Akira, SHIHOMI Etsuko, SUZUKI Masafumi, YAMAMOTO Rinichi


„Am Anfang war Karate da, um zu töten und getötet zu werden.“

Tsurugi Takuma ist der Mann, der das „Unmögliche möglich macht“. In dieser Funktion will ihn auch eine Gangsterorganisation aus Hong Kong anwerben. Genauer gesagt will man von ihm, daß er die Alleinerbin eines kürzlich verstorbenen Ölmagnaten entführt. Tsurugi, dem wohl die Art nicht gefällt, wie die Organistaion aus Hong Kong sich ihm gegenüber verhält, lehnt den Auftrag ab.
Damit ist er aber nun, in den Augen der Hong Konger, ein Mitwisser zuviel im Spiel und sie setzen einen Mörder auf ihn an. Dies macht Tsurugi aber erst richtig wütend und er beschließt nun seinerseits, sich der Gegenseite anzuschließen und die geplante Entführung mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln zu verhindern.





„The Street Fighter“ ist einer dieser Filme, die ein ganz kleines bißchen Filmgeschichte geschrieben haben: Er kann sich nämlich rühmen, der erste Film gewesen sein, der in den Staaten ein X-Rating allein aufgrund seiner Gewaltszenen bekommen zu haben. Wink
Dadurch geriet der Film von Anfang an stark in die Kritk, zog aber gleichermassen ein gewisses Publikum an, dass er stark beeinflussen sollte. Zu den bekennenden Fans des Films und seines Hauptdarstellers gehört zum Beispiel US-Regisseur Quentin Tarantino.

Das X-Rating war wahrscheinlich nicht das einzige, was an Street Fighter faszinierte, hinzu kam noch die bedingungslose Härte des Hauptcharakters, der, meiner Meinung nach, einer der wenigen wirklich wahren „Antihelden“ der Filmgeschichte ist. Bei Tsurugi findet man wenig „Harte Schale weicher Kern“. Er scheint viel mehr noch ein Relikt aus der Zeit zu sein, als in Japan das Prinzip Mitleid völlig unbekannt war. So treibt er zum Beispiel, die noch ausstehenden Geldschulden eines seiner Klienten dadurch ein, daß er dessen kleine Schwester kurzerhand in die Prostitution verkauft.
Tsurugi hat zwar auch Gefühle und hat auch ein bestimmtes moralisches Empfinden, aber seine Moral stimmt einfach nicht immer mit der seiner Umgebung und der des Betrachters überein.
Sonny Chiba, ein Schüler Choi Bae-dals/Mas Oyamas und vielen wohl eher aus Tarantinos „Kill Bill“ bekannt, wurde durch diese Rolle international bekannt.

Gefilmt wurde der Film hauptsächlich mit langen Standbildaufnahmen. Dadurch finden Teil der Kämpfe leider oft halb ausserhalb des Bildschirms statt. Die Aufnahmen haben aber den Vorteil, dass man sehr schön den Bewegungsabläufen folgen kann. Jedenfalls solange sie nicht zu schnell sind! Wink
Was ich als überraschend empfinde ist, daß bei Street Fighter eher Aufnahmen vorherrschen, bei denen man das gesamte Geschehen im Blick hat und wenig Großaufnahmen von Arm- und Beinarbeit, wie sie bei Hong Kong Filmen aus der Zeit üblich ist.
Ob das jetzt am anderen Land oder an anderer Kampftechnik liegt, kann ich leider nicht sagen.

Es beleibt noch zu erwähnen, daß eine Aufnahme von Street Fighter sehr bekannt und oft kopiert wurde. Und zwar handelt es sich hierbei um eine Szene, die mit Hilfe einer Röntgenaufnahme dargestellt wurde.

Die wahrscheinlich bekannteste Hommage an „The Street Fighter“ findet sich in True Romance. Hier ist eine ganze Sequenz aus dem Showdown von „The Street Fighter“ zu sehen.

Von Street Fighter gibt es noch diverse Sequels und Spin Offs.





Vom heutigen Gesichtspunkt aus ist „The Street Fighter“ vielleicht in vielem etwas überholt. Auch die damals schlimmen Gewaltszenen, haben heutzutage nicht mehr den gleichen Effekt wie damals. Trotzdem ist der Film immer noch ein großer Kultfilm, der eine gewisse Faszination ausstrahlt. Er sollte in keiner gut sortierten Sammlung asiatischer Kampfkunstfilme fehlen!

Noch eine kurze Bemerkung, die ich mir zu Street Fighter einfach nicht verkneifen kann: Das Titellied ist ein furchtbarer Ohrwurm. Mir geht das nach dem Film tagelang nicht mehr aus dem Kopf! Evil or Very Mad




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