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The Unborn

 
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Kat
CineMOD
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BeitragVerfasst am: Di Feb 24, 2009 23:28    Titel: The Unborn

The Unborn



Regisseur & Drehbuchautor: David S. Goyer
Darsteller: Odette Yustman, Gary Oldman, Jane Alexander, Cam Gigandet
Genre: Horror, Thriller
Jahr: 2009
Laufzeit: ca. 87 Minuten
Land: USA

Darum geht’s:
Im Leben der jungen Casey Beldon ereignen sich seltsame Dinge. Eine Art Geist scheint von ihr nach und nach Besitz zu ergreifen. In ihren Albträumen taucht immer wieder ein kleiner Junge auf, der andauernd den selben Wunsch äußert: endlich geboren zu werden. Casey beginnt Nachforschungen anzustellen und kommt Schritt für Schritt hinter das dunkle Familiengeheimnis, welches sie in große Gefahr bringt.



Kommentar:
Irgendwie bringe ich “The Unborn” und “The Haunting of Molly Hartley” immer durcheinander, was wahrscheinlich daran liegt, dass beides Teenie-Horrorfilme sind. Da ich gegenwärtig beide noch nicht gesehen habe, setze ich meine Hoffnung dennoch auf diesen Film hier. Auch wenn das Kinoposter mehr schlecht als recht ist und wahrscheinlich wie damals die vollbusige Jennifer Love Hewitt auf den Postern zu „Ich weiß was du letzten Sommer getan hast 1 & 2“ nur über die mangelnde Story hinwegtrösten soll. Ich bin aber optimistisch, da mir der Trailer doch gut gefallen hat.
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Kat
CineMOD
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Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Do März 12, 2009 23:51    Titel:

Meinung:
Der letzte Teenie-Horror, der mich begeistern konnte war Pulse. The Unborn löst diesen nun ab.
Die vorherrschende Farbe im Film ist türkis, welches gleichzeitig eine kühle und unheimliche Athmosphäre schafft. Bei Twilight hat es schließlich auch funktioniert, jedoch sind hier so ziemlich sämtliche Utensilien in dieser Farbe hervorgehoben worden, so dass es schon wieder etwas zu viel des Guten war. (Handschuhe, Schal und selbst die Eierschachtel)

Als eine der besten Szene würde ich die Geschehnisse auf der Toilette beschreiben. Woran liegt es eigentlich, dass solch ein Horror immer dort stattfindet? Zwar konnte es den Schockmoment aus Silent Hill nicht toppen, aber dennoch gut mithalten! Was nicht zuletzt an dem beachtlichen Verschleiß an Riesenameisen liegt.
Gut, die Idee mit der verfärbten Iris war nicht gerade sehr neu (Ginger Snaps 2), aber gut umgesetzt und blau stand Casey sehr gut.

„Was ist ein Zwilling, wenn nicht der Spiegel vom anderen?“

Ein bisschen schade und unoriginell war, dass die Randfiguren um Casey herum alle samt mit die Rache des kleinen Jumbys erfahren mussten.
Die Special Effects mit den umgedrehten Köpfen, ob nun an einem Greis oder Hund, verursachten nicht nur bei mir eine Gänsehaut und haben ihr Ziel daher erreicht.

Der Showdown war nicht besonders originell und da ich Exorzisten, die aus ihren alten Büchern vorlesen, noch nie leiden konnte, war ich auch nicht so begeistert davon. Allerdings kann das Ende wieder punkten. Und wer war Schuld an der Missere? – Die ollen Deutschen mal wieder! Aber eins muss ich sagen: Diese Idee der Zwillingsversuche von Auschwitz in so einem Film war dann doch ganz nachvollziehbar und überraschend neu.

The Unborn ist ein guter Geister-Exorzisten Film mit einer soliden Storyline und charmanten Darstellern, der hält was der Trailer versprochen hat.
Bleibt zu sagen: Ich bin froh ein Einzelkind zu sein!
_________________
Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White
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Kittie
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Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Sa Nov 14, 2009 18:29    Titel:

Story:

Eine junge Frau namens Casey Beldon hat Visionen oder Träume von
einem kleinen seltsamen Jungen und einem ungeboren Baby. Aber nicht
nur davon ist sie geplagt, denn eines Tages beginnen ihre Augen die
Farbe zu wechseln und durch Untersuchungen ein paar Umwegen erfährt
sie, dass sie eigentlich einen Bruder hätte. Doch dieser starb im
Mutterleib und das machte ihre Mutter wohl wahnsinnig, so das sie sich
ihr Leben nahm.

Casey stellt Nachforschungen an und stößt dabei auf Sofi Kuzma und Sofi
erzählt Casey etwas von einem Familienfluch und will ihr helfen diesen
zu durchbrechen.


Kommentar:

Ohne irgendwelche Vorkenntnisse ging ich in diesen Film. Ich kannte nur
den Titel, das Poster und wusste, dass es sich um einen Horrorfilm
handelt. Ich hatte keine Ahnung was mich erwarten wird und auch wenn
der Film ein paar Mängel hat, habe ich nicht das Gefühl einen schlechten
Film gesehen zu haben.

Der Film beginnt schon recht spannend und vielleicht auch schon zu
spannend, denn dieses Level kann er leider nicht über seine gesamte
Laufzeit halten. Es gibt zwar immer wieder Momente in denen die
Spannung ansteigt, aber schnell folgen auch wieder ruhigere Phasen. Ist
ein bisschen schade drum, denn hätte man dies steigend dargestellt,
hätte der Film damit noch mehr Punkten können. Auch gerade weil das
Finale, der Exorzismus, den Höhepunkt der Spannung darstellt.

Allerdings handelt es sich bei diesem Exorzismus nicht um vorrangig
einen christlichen. The Unborn leiht sich seine Idee aus der
jüdischen Folklore. Genauer gesagt ist hier der Dämon ein Dibbuk. Von
derartigen Gestalten habe ich noch nichts gehört, aber meine Bücher
verraten mir, dass es sich bei Dibbukim um die Seelen Verstorbener
handelt, die im Leben viele Schandtaten begangen und dadurch wird
ihnen der Zutritt ins Totenreich verweigert und somit sind diese Seelen
dazu verdammt zu uns Menschen zurückzukommen und einen Körper zu
finden. Und was dann passiert, wenn ein Dämon von einem Menschen
Besitz ergreift, dürfte spätestens seit The Exorcist bekannt sein.

So schön diese Abwechslung zu den sonst eher christlichen Elementen
auch ist, kommt jetzt das "aber". Aber wo etwas Jüdisches ist, kommen
auch immer die Nazis ins Spiel. Hier im Film sind auch wieder mal die
Nazis der Ursprung allen Böses. Das im 3. Reich viel Okkultismus zu
finden ist, ist bekannt. Ebenso bekannt sind die Naziexperimente und
Beides bringt man hier zusammen – ein jüdischer Junge stirbt bei einem
dieser Experimente und schon ist der Dibbuk geboren. Ich finde es nicht
gut, wenn man es sich so leicht macht und die Geschichte sollte man
doch endlich mal ruhen lassen. Oder wenn man sich schon daran bedient,
sollte man es besser aufarbeiten, denn so kommt bei mir immer ein
Beigeschmack vom "bösen Deutschen" mit hoch.

Der Dibbuk ist allerdings nicht die Einzige seltsame Gestalt im Film,
sondern es gibt auch noch ein paar andere merkwürdige Kreaturen –
Hunde mit verdrehten Köpfen oder auch Menschen, die sich plötzlich
seltsam fortbewegen. Und – was mich etwas an Clive-Barker-Horror
erinnert hat – Insekten und schleimige Sachen. Da gingen meine
Gedanken oft zu ihm, obwohl man nie seine Klasse erreicht.

Bei all dem Horror sollte man allerdings kein Splatter oder gar Gore
erwarten. The Unborn ist mehr ein Gruselfilm wo man mit
"Schreckszenen" arbeitet als literweise Blut. Ist aber gar nicht mal so
verkehrt und es ist schön zu wissen, dass nicht jeder aktuelle Horrorfilm
dem Trend folgt sich an Gewalt überbieten zu müssen.

Dann gab es noch eine weitere Überraschung für mich – Gary Oldman.
Ich hab ihn erst gar nicht erkannt, denn er ist doch schon ganz schön in
die Jahre gekommen. Er spielt einen Rabbiner, der zum Ende dann hin
auch den Exorzismus durchführt. Aber seine Rolle ist eher eine Kleine,
aber dennoch war es schön ihn mal wiederzusehen.

Odette Yustman spielt die Casey Beldon, welche mir ein wenig farblos
vorkommt. Und ich weiß nicht ob es am Drehbuch liegt oder an ihrem
Talent. Viel habe ich von ihr noch nicht gesehen. Zuletzt sah man sie in
Cloverfield, aber da ich diesen Film nicht kenne, kann ich dies auch nicht
wirklich beurteilen. Aber gut dafür bietet sie für die Männer einige
Schauwerte, denn läuft sie doch oft nur in Unterwäsche rum.

Schaut man sich andere Kritiken an wird dies oft bemängelt und auch
allgemein fällt die Resonanz eher negativ aus. Das kann ich nicht ganz
nachvollziehen, den The Unborn ist auch nicht viel anders wie
ähnliche Vertreter aller The Ring oder The Grudge. Alle haben
eine eher einfache Story mit spannenden Momenten.

Dies bringt mich dann auch zu meinem Abschluss und dem Fazit, dass es
sich bei The Unborn um einen durchschnittlichen Gruselfilm handelt,
der durchaus gut zum Ansehen geeignet ist. Ins Kino muss man zwar
nun nicht mehr laufen, denn lief dieser Film erst am 12.03.2009 in den
deutschen Kinos an, aber wenn er später auf DVD erscheint und man sich
den ausleiht, macht man eigentlich nichts verkehrt.



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