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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mi Jan 03, 2007 14:48 Titel: Taegukgi - Brotherhood |
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Taegukgi hwinallimyeo
태극기 휘날리며
aka Taegukgi – Brotherhood
aka Brotherhood
Südkorea 2004
Regie: KANG Je-gyu
Kamera: HONG Gyung-pyo
Musik: LEE Dong-jun
DarstellerInnen: JANG Dong-geon, WON Bin, LEE Eun-joo
Deutscher Trailer (entsetzliche Synchro und furchtbare Filmbeschreibung): *klick*
„Er weiß doch nicht einmal was Kommunismus und was Demokratie ist!“
Mitte des letzten Jahrhunderts leben in Korea die beiden Brüder Jin-tae und Jin-seok. Sie sind arm, aber glücklich. Jedoch wird ihre heile Welt durch den Ausbruch des Koreakrieges zerstört: Jin-tae und Jin-seok werden als Soldaten eingezogen.
Jin-tae, der seit dem Tod des Vaters für die Familie verantwortlich war, setzt alles daran, in der Armee aufzusteigen, um seinen kleinen Bruder nach Hause schicken zu können. Seine Methoden werden dabei immer skrupelloser und brutaler und er selbst verroht zusehends.
Jin-seok bringt dem Verhalten seine Bruders wenig Verständnis entgegen und fühlt sich mehr und mehr von dessen Verhalten abgestoßen.
Schließlich droht die Liebe zwischen den beiden Brüdern vollständig zu erlöschen.
Taegukgi ist einer der national und international erfolgreichsten koreanischen Filme.
Er behandelt den Koreakrieg am Beispiel eines Bruderpaars, das zum Sinnbild für das geteilte Land wird. Es hat daher einen dramaturgischen Grund, wenn Jin-tae und Jin-seok in der gleichen Einheit dienen, was in der Realität ja eher unwahrscheinlich gewesen wäre.
Besonders ausführlich stellt der Film dar, wie unvermutet der Krieg über das Volk hereinbrach, das gar nicht verstand, was da eigentlich vor sich ging und wie sich der Haß durch Gewalt und Propaganda immer weiter hochschaukelte.
Dabei wurde Wert darauf gelegt, daß weder die eine, noch die andere Seite als gut oder böse portraitiert wurde. Leider hat das dem Film dann schließlich auch die Vorwürfe eingebracht zu pro-nordkoreanisch, zu anti-nordkoreanisch, zu pro-südkoreanisch und zu anti-südkoreanisch zu sein. An dieser Wiedersprüchlichkeit läßt sich gut sehen, wie schwer es den Koreanern immer noch fällt, mit diesem Teil ihrer Geschichte umzugehen.
Von der Machart her wurde der Film ein ums andere Mal mit Saving Private Ryan verglichen. Leider kann ich darüber nichts weiter sagen, weil ich Private Ryan nicht gesehen habe. Aber insgesamt erinnert Taegukgi schon an Hollywoodfilme (er hat sogar diesen typischen Pathos).
An Schauspielern konnte man für Taegukgi die beiden Asienlieblinge Jang Dong-gun (Jin-tae) und Won Bin (Jin-seok) gewinnen, die beide sehr gut in ihre jeweilige Rolle paßten.
Die weibliche Hauptrolle wurde von Lee Eun-joo gespielt, die als Jin-taes Verlobte einen ihrer letzten Leinwandauftritte vor ihrem tragischen Tod gab.
Taegukgi ist einer dieser Filme, die man am besten auf Leinwand und mit einer großen Soundanlage schaut, denn er ist ziemlich großartig aufgemacht.
Ich selbst muß zugeben, daß ich einfach nicht so gerne Kriegsfilme im amerikanischen Stil schaue, weil die mir oft zu melodramatisch und pathetisch werden. Trotzdem finde ich Taegukgi sehenswert und vor allem finde ich es beeindruckend, daß auch Länder, denen viel weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen als Hollywood, in der Lage sind, solche Filme zu drehen!
DVD
Von Taegukgi gibt es eine deutsche Single-Disc Edition und eine 2-Disc Steelbox-Edition.
Zu importieren gibt es es aber noch diverse andere Veröffentlichung in den unterschiedlichsten Aufmachungen: von einfach bis limitiert, von 1 Disc bis 4 Disc, etc..
Ich habe die UK Special Edition mit der ich auch ganz zufrieden bin.
Bei den deutschen Veröffentlichungen würde ich eher die 2 Disc Edition empfehlen, weil die Extras doch einiges an Hintergrundinformationen sowohl zum Film als auch zum "vergessenen Krieg" bieten. Aber bitte nicht auf deutsch sehen. Die deutsche Synchro versetzt dem armen Film nämlich den melodramatischen Todesschuß!

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Zuletzt bearbeitet von Namu am Di Jun 02, 2009 22:52, insgesamt 7-mal bearbeitet |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: So Apr 15, 2007 17:10 Titel: |
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Haha, ich hab gerade herausgefunden, daß Taegugki Sly Stallones Lieblingsactionfilm ist. Das ist ja nett!
Quelle: http://www.aintitcool.com/node/30877
Frage 7 |
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Joy CineMOD


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Verfasst am: Mo Apr 30, 2007 02:03 Titel: |
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mir persönlich gefällt dieser film sehr gut (nein, nicht nur wegen Jang Dong Gun ^^°) obwohl ich "Saving Private Ryan" gesehen habe, finde ich nicht, dass sich beide filme (in der storyline) ähneln oder gar gleich sind.
...leider bin ich auf einmal nicht mehr so produktiv, hätte jetzt noch gerne etwas mehr dazu geschrieben, aber zu dieser späten stunde bin ich einfach nicht mehr im stande etwas mehr zu schreiben. ^^° es passiert, wenn ich zu viel an die emotionalen momente des films (taegukgi) denke ^^° beim nächsten mal werde ich den beitrag dann fortführen ^^° sorry! _________________
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mo Apr 30, 2007 08:47 Titel: |
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Oh, findest Du Taegukgi auch so traurig?
Ich habe fast den ganzen Film über geheult, weil mir da zum ersten Mal richtig klargeworden ist, daß die Koreaner bis vor kurzem wirklich kaum Möglichkeiten hatten zu erfahren, was aus ihren Familien geworden ist!
Mal abgesehen davon, daß mir die arme Lee Eun-joo auch so arg leid tut und ich sowieso immer heulen muß, wenn ich sie sehe. Sie bringt mir immer all die Menschen in Erinnerung, die irgendwie unters Rad gekommen sind.
Und dann muß man sich als Deutscher natürlich auch immer wieder fragen, was, wenn sich der Ideologienkonflikt der Großmächte zwischen Ost-und Westdeutschland entladen hätte?
Schließlich hatten wir genau die gleichen Vorraussetzungen dazu, wie Nord-und Südkorea, abgesehen davon, daß die Koreaner natürlich keinen zweiten Weltkrieg angefangen hatten, sondern wirklich nur Opfer sind.
Wundert mich eigentlich, daß hier niemand außer uns beiden den Film gesehen zu haben scheint. Ist ja nicht gerade so, daß der im Westen unbekannt ist...
Wahrscheinlich wird Taegugki mit Saving Private Ryan verglichen, weil der Film trotz allem schon sehr an Hollywood-Blockbustern orientiert ist?
Hast Du Dir übrigens mal den deutschen Trailer angesehen? Furchtbar!!!
Oh, ist so viel Verzweiflung und Verwirrung dabei, wenn Won Bin nach seiner 엄마 "Eomma" ruft.
Und im Deutschen: "Mutter!"
Tschuldigung, aber welches gut behütete, verwöhnte Kind ruft verzweifelt "MUTTER"??? Wenn schon "Mama", oder so. Aber doch nicht die distanzierte Form! |
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Nomak CineMaster


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Verfasst am: Mo Apr 30, 2007 15:34 Titel: |
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der trailer war auch auf der musa dvd mit drauf und da stelle ich fest das es hier nen thread dazu gibt werd ihn mir denke ich mal ausleihen. btw. ich fand die synchro eigentlich recht gut im trailer. klar ok mama wär passender da muss ich dir rechtgeben, aber sonst? vielleicht stört die synchro einem mehr wenn man das original kennt oder eben sogar versteht.
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mo Apr 30, 2007 21:53 Titel: |
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Vielleicht liegt es auch einfach daran, daß man die Stimmen anders gewohnt ist. Kann natürlich auch sein. Aber irgendwie kommt mir die Stimme des kleinen Bruders leicht übertrieben vor...
Aber auf jeden Fall ist der deutsche Trailer einfach furchtbar!
Denn selbst, wenn das mit den Stimmen nur an der Gewohnheit liegt, sagt er am Ende immer noch mit diesem komischen Tonfall: "BROTHERHOOD - WENN BRÜDER AUFEINANDER SCHIESSEN MÜSSEN"
Ich hab das jetzt absichtlich groß geschrieben, weil er das in einem großgeschrieben Tonfall sagt.
Ganz ehrlich, ich hätte den Film nicht gesehen, hätte ich nur den Trailer gekannt.
Übrigens spielt in Taegukgi auch Choi Min-sik aus Oldboy mit. Aber nur ein paar Sekündchen...
Wenn Du den Film gesehen hast, mußt Du mir unbedingt schreiben, wie Du Lee Eun-joo fandest! Ihr Tod war echt ein großer Verlust für die koreanische Filmindustrie.
Sie hat gut gespielt, hatte Bühnenpräsenz, Charme und sah auch noch hübsch aus...
Ohh und vergiß nicht, Taschentücher bereitzustellen, weil das ist angeblich ein Film, der Männer zum Weinen bringt!
Einige Zuschauer haben sich auch beschwert, daß die eine amerikanische Schokolade, die in dem Film die Amis den Südkoreanern schenken, eine Hülle hat, die zeitlich erst kurz danach so produziert wurde. Ich hoffe, Du störst Dich nicht an so einer Kleinigkeit? |
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musashi CineExpert


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Verfasst am: Fr Okt 05, 2007 06:19 Titel: |
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Also, ich sage mal den kann man nicht mit dem Ryan vergleichen,weil
Taegukgi locker 3 Klassen härter,dramatischer und spannender ist.
Die deutsche Synchro ist aber echt ein schlechter Witz.
Was für ein Spruch: "Ihr kommt hier nur lebend wieder raus oder im Leichensack"!
Aua,Aua.
Aber dafür kann der Film ja nichts.
Und ja, Ich muss sagen, Ich heule bei dem Film auch immer,und das muss man
bei mir erstmal schaffen.
Wenn man die Ursache für Lee Eun-Joos Selbstmord sieht,(freizügige Szenen in The Scarlett Letter,heftige Vorwürfe seitens der Familie)ist die Tat noch erschüttender,da besagte Szenen eigentlich nix zeigten.War auch für einen koreanischen Film nicht zu
freizügig.
Meiner Meinung nach gehört der Streifen zu den 5 besten Kriegsfilmen aller zeiten. |
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Namu Die CineGLobe Perle

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Verfasst am: Mo Dez 10, 2007 14:00 Titel: |
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Oh je, habe Taegukgi heute an der Uni gesehen. Habe ihn ja eigentlich schon mehrere Male gesehen, aber für den frühen Morgen ist das dann doch etwas viel. Da ist der Rest vom Tag gelaufen!
Wenigstens waren an der Uni noch andere Leute dabei, das hat eine sehr hemmende Wirkung. Normalerweise fange ich ja sonst schon in der Anfangssequenz an zu heulen.
Ich muß auch ehrlich sagen, daß meine Review oben noch eine meiner Ersten war. Jetzt würde ich einiges anders schreiben.
Ich würde auch sagen, daß der Film viel mehr Gewicht hat, als mir damals bewußt war. Manche Dinge, die von Südkorea gezeigt werden, sind eigentlich nicht das Übliche, was man sonst so in Südkorea gezeigt bekommt. Daher schimpft wahrscheinlich jede Seite, daß der Film pro-hier, pro-da ist.
Ich denke, er ist schon trotz allem eher von südkoreanischer Geschichtsschreibung geprägt.
Übrigens schadet es nichts, wenn man vor dem Schauen zumindest einen kleinen Überblick über das Geschehen während des Koreakriegs hat.
Was vorkommt sind: Angriff Nordkoreas und schnelle Eroberung fast der gesamten südkoreanischen Halbinsel. Eingreifen der USA und Rückschlagung der nordkoreanische Truppen, Eroberung nordkoreanischen Territoriums, Eingreifen der chinesischen "Freiwilligenarmee", Rückzug der Un-truppen und südkoreanischen Truppen...
Die chinesische "Freiwilligen"-Armee machte ihre minderwertige Ausrüstung durch zahlenmäßige Überlegenheit wett"
Nachdem das Land mehrmals überrannt wurde, hat irgendein Ami dazu gesagt, daß von Korea nichts mehr übrig sei und es einem einzigen Schutthaufen gleiche.
Unsere Dozentin für Moderne Geschichte Koreas, sagte heute auch: "Moderne Geschichte Koreas ist eigentlich nichts für Leute mit schwachen Mägen".
(Jetzt nicht nur wegen des Koreakriegs. Im letzten Jahrhundert löste dort wirklich ein Schrecken den anderen ab.)
Was in Taegukgi ganz gut rüberkommt sind die Fassungslosigkeit und das Unverständnis der Bevölkerung.
Der Krieg ist noch immer nicht vorbei, und ich meine jetzt nicht nur, weil er nie beendet wurde und beide Länder sich also eigentlich immer noch im Krieg befinden, sondern eigentlich eher, weil er immer noch nicht mal halbwegs verarbeitet wurde. (Falls man das überhaupt verarbeiten kann...)
Irgendwie bin ich jetzt etwas abgeschweift. Wollte eigentlich nur noch sagen, daß die Hauptfiguren beide sehr gut gespielt sind. Sowohl von Won Bin, als auch von Jang Dong-gun. Das muß ja schon schwer sein, Figuren zu spielen, die eine eigene Persönlichkeit haben, gleichzeitig als Symbolik dienen und gleichzeitig eine kommentierende Funktion haben.
Es ist schon verständlich, daß viele Koreaner nicht gerade freundlich auf diejenigen zu sprechen sind, von denen sie geteilt wurden.
Zuletzt bearbeitet von Namu am Mo Dez 10, 2007 16:27, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
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Verfasst am: Mo Dez 10, 2007 15:59 Titel: |
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EDIT: Nachdem ich jetzt so unzufrieden mit dem bin, was ich im ersten Post geschrieben habe (damals hat es mich halt geärgert, daß der Film absichtlich auf die Tränendrüse drückt. In der Zwischenzeit bin da sanfter. Denn es ist kein weinen, an den Tisch setzen und wieder vegessen..), habe ich oben in die Filmkritik ein paar ordentlichere Bilder eingefügt.
Da die meisten Leute den Koreakrieg nur aus MASH kennen, ist der Film schon allein der Bildung wegen empfehlenswert.
Er geht aber auch wirklich tiefer, als ich das oben dargestellt habe!!!
Aber das wurde ja zum Teil auch in den folgenden Posts und in meinem Post von vorhin ergänzt.
Man sollte sich aber vielleicht einen Ruck geben und ausnahmsweise wirklich mal in OV mit deutschen Untertiteln anstelle der deutschen Synchro gucken. Damit tut man nicht nur dem Film, sondern auch sich selbst einen Gefallen! |
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Joy CineMOD


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Verfasst am: Di Dez 11, 2007 02:09 Titel: |
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ich habe bei dem film auch heulen müssen, einfach wegen der tatsache, dass man damals sowie heute einfach machtlos ist. natürlich auch, weil ich die geschichte der beiden brüder im film mich auch berührt hat. ich frage mich manchmal auch, warum man machtlos ist. es ist doch alles von menschen verursacht wurden, warum kann man es nicht besser machen, wenn doch die meisten meinen, sie wollen es besser machen.
der film hat bei mir einen bleibenden eindruck hinterlassen und regt einen zum nachdenken an. vielleicht bin ich ja nicht die einzige, die nach dem film noch tage lang darüber nachdachte.
zum einen ist der film brutal und hart, weil er so realitätsnah ist (meiner meinung nach), zum anderen ist er aber so menschlich, dass man einfach mitfühlen muss.
bleibt nur zu hoffen, dass die zukunft besseres bringt. _________________
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