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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Mo Jun 15, 2009 23:52 Titel: Voices |
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Voices
Originaltitel: Du Saram Yida
Regisseur: Ki-hwan Oh
Drehbuch: Lee Hyo-Chul
Comic-Vorlage: Kang Kyung-ok
Darsteller: Jin-seo Yun, Gi-woong Park, Ki-woo Lee
Jahr: 2007
Genre: Horror, Thriller
Land: Südkorea
Laufzeit: ca. 83 Minuten
Darum geht’s:
Nach dem mysteriösen Unfall ihrer Tante auf deren Hochzeit wird Ga-in von merkwürdigen Ereignissen verfolgt. Anscheinend beabsichtig jeder in ihrer Umgebung, sie zu töten. Nur der unheimliche, neue Mitschüler scheint zu wissen, worum es sich dabei handelt und warnt sie davor, weder Freunden, Familie noch sich selbst zu trauen. Doch Ga-in beherzigt dies erst, als es schon zu spät zu sein scheint.
Meinung:
Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat ist, dass ich mich die ganze Zeit fragte, ob Hauptdarstellerin Jin-seo Yun die ältere Schwester in „A Tale of two Sisters“ war, oder nicht. Nun, sie war es nicht, aber sie sieht Su-jeong Lim verdammt ähnlich! Dafür hat sie aber in „Oldboy“ mitgespielt.
Die Darsteller sind alle samt sehr gut und man kauft ihnen jegliche Emotion ab. Ob nun Herschmerz, Verzweiflung oder intrigantes Schmunzeln.
Auch die Special Effects wurden sehr sparsam eingesetzt und konnten somit gezielt mehr Gänsehaut hervorrufen. Und was ich wirklich sehr begrüßt habe ist, dass der Geist kein kleines Mädchen mit langen schwarzen Haaren a la "The Ring" etc. war.
Mir hat auch sehr zugesagt, dass der Film nicht kaputt erklärt wurde und die Spielzeit daher auf knapp 80 Minuten begrenzt ist. Etwas weniger hätte es auch getan, denn die Pilgerreise zu dem alten Mann hätte man sich sparen können.
Alles in allem ist Voices wirklich sehr gut gemacht und erinnert ein bisschen an Stephen King’s "Needful Things" (In einer kleinen Stadt).
Allerdings gibt es auch ein paar Fehler in der Auflösung des Plots, der mich zugegebenermaßen bis zum Ende im Dunklen tappen lies. Der Teufel steckt eben im Detail.
z.B. Warum kann Ga-in’s Freundin den neuen Schüler sehen, wenn er doch gar nicht existiert bzw. im Bus nicht zu sehen war? Denn wenn er nur imaginär war, dann hätte er in ihrer Rückblende im Bus sichtbar sein müssen.
Auch, dass Ga-in’s Eltern von einem Fluch sprechen verwirrt mich etwas, wenn der „neue Schüler“ ja eigentlich unwillkürlich den Hass der Leute schürt.
Wenn man allerdings darüber hinweg sieht, ist "Voices" ein guter koreanischer Horror-Thriller mit einer charismatischen Schauspielerriege und einem soliden Drehbuch.
_________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White
Zuletzt bearbeitet von Kat am So Aug 08, 2010 16:56, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Mi Jun 17, 2009 12:41 Titel: Re: Voices - Filmkritik |
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| Kat hat Folgendes geschrieben: |
Was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitet hat ist, dass ich mich die ganze Zeit fragte, ob Hauptdarstellerin Jin-seo Yun die ältere Schwester in „A Tale of two Sisters“ war, oder nicht. Nun, sie war es nicht, aber sie sieht Su-jeong Lim verdammt ähnlich! Dafür hat sie aber in „Oldboy“ mitgespielt.
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Im Su-jeong hat ein bißchen vollere Lippen als Yun Jin-seo.
Yun Jin-seo hat auch eine kleinere Rolle in Lady Vengeance und Chihwaseon (der läuft immer mal wieder auf Arte unter "Im Rausch der Farben und der liebe") und eine größere in "A Good day To Have an Affair" (der damals bei den Usern unseres Forums ganz gut ankam. Allerdings wird sie da etwas von Kim Hye-su in den Schatten gestellt). Sie hat vor allem Filme gemacht und bisher nur in einer Serie (The Return of Iljimae) gespielt, was eigentlich ungewöhnlich ist.
Ich fand sie vor allem in dem Independentfilm Iri ganz gut. War ein ziemlicher Unterschied zu "A Good day To Have an Affair".
Diesen Film, den Du hier vorgestellt hast, habe ich leider nicht gesehen.  |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1087
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Do Jun 18, 2009 00:41 Titel: |
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So geht es mir mit deinen genannten Filmen auch.
Hätte ich den direkten Vergleich zu Su-jeon gehabt, wäre mir natürlich sofort aufgefallen, dass es sich nicht um dieselbe Schauspielerin handelt. ;o) Aber da ich Jin-seo hier ganz gut fand, werde ich mich, Dank deiner Tipps, mal auf die Suche nach ein paar Filmen mit ihr machen. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Seppel CineMaster


Anmeldedatum: 10.09.2007 Beiträge: 466
Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: Di Jun 23, 2009 13:50 Titel: |
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| Zuerst hab ich beim Lesen deiner Zusammenfassung unwillkürlich an "The Ring" und Konsorten denken müssen, die mir allesamt eher weniger zusagen. Dass du den Film aber von eben jener Standardkost abgrenzt macht ihn natürlich gleich wieder interessant. Und der Vergleich mit "Needful Things" natürlich auch. |
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