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Walking Tall - Auf eigene Faust

 
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nuazo
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BeitragVerfasst am: So Dez 17, 2006 18:43    Titel: Walking Tall - Auf eigene Faust

Walking Tall- Auf eigene Faust



Regie: Kevin Bray
Darsteller: Dwayne "The Rock" Johnson, Johnny Knoxville, Neal McDonough, Kristen Wilson, Ashley Scott
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2004
Laufzeit: 82 Minuten (lt. Cover) / ca. 70 Minuten (ohne Abspann)
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren


Story:

Nach einer wahren Begebenheit

Nachdem der Ex-Soldat Chris Vaughn (The Rock) acht Jahre der Army bei den Special Forces gedient hat, kehrt er nun wieder in seine alte Heimat zurück. Doch der Wind hier hat sich gewaltig gedreht - Korruption, Betrug, Erpressung und Drogenhandel regieren diese einst so gemütliche Stadt. Doch der rechtschaffende Chris weigert sich, dies zu akzeptieren - und erhält dafür prompt einen lebensgefährlichen Denkzettel. Als sich letztendlich das Gesetz ausklinkt beschließt Vaughn auf eigene Faust die Stadt aufzuräumen, dabei steht ihm sein alter Freund Ray (Jonny Knoxville) zur Seite.


Anmerkung:

Dieser Film ist das Remake des 1973 entstandenen "Walking Tall" aka "Der Große aus dem Dunkeln". Das Gerüst der Story bilden die Ereignisse im Leben des Sheriff Buford Pusser, welcher die Vorlage für den Charakter Chris Vaughn bildet.

Wer war Buford Pusser?

Zitat:
Die Story des County Sheriffs Buford Hayes Pussers war zum damaligen Zeitpunkt Inhalt einer großen Anzahl von Zeitungsberichten und Magazinartikeln. Das Leben von Pusser, eines 130 Kilogramm schwerer Zwei-Meter-Mannes und ehemaliger Ringers, wurde in mehreren Balladen und Songs besungen. Es wurden zwei Bücher über den legendären Gesetzeshüters geschrieben. Bereits zu seinen Lebzeiten wurden zwei mehr oder minder authentische Spielfilme über ihn gedreht.

Als Buford Pusser 1964 Sheriff des Bezirks McNairy geworden war, war die meilenlange Staatsgrenze zwischen McNairy County, Tennessee, und Alcorn County, Mississippi, ein gefürchteter Bereich. Nachdem sie aus Alabama vertrieben worden waren, hatten sich die Gegend organisierte Verbrecher zueigen gemacht, um dort ihre illegalen Spielhöllen, Bordelle und Whiskeybrennereien zu betreiben. Der sogenannte "Strip", wo wahre Gesetzlosigkeit herrschte, zog das Gesindel sowohl aus Tennessee als auch aus Mississippi förmlich an. Durchreisende wurden ausgeraubt, nicht allzu selten wurden auch ihre Leichen im nahegelegenen Tennessee River gefunden. Sheriff Pusser stellte sich diesem Treiben entgegen. Die Gegenseite unternehm verschiedenste Versuche, ihn auf ihre Seite zu ziehen, doch Pusser wählte den schwereren Weg.

Er ließ sich von niemandem kaufen und blieb aufrecht seinen Einstellungen von Recht und Gerechtigkeit treu. Und dies kostete ihm viel. Er überstand eine Vielzahl von Anschlägen auf sein Leben. Er wurde acht mal angeschossen, sieben mal von Angreifern durch Messerstiche verletzt und einmal auch von einem Schwarzbrenner mit dem Auto niedergefahren. Und er musste während seiner sechsjährigen Amtszeit selbst zwei Menschen erschießen. Am 12. August 1967 fand Buford Pussers Frau bei einem Hinterhalt, der ihm gegolten hatte, den Tod. Er, selbst schwer verletzt und entstellt, hatte durch dieses tragische Ereignis zwar den Gipfel seines Ruhms erreicht, war aber auch zu einem verhärmten, aggressiven Eigenbrötler geworden. Bis er schließlich 1974 bei einem mysteriösen Autounfall selbst ums Leben kam.

Quelle: http://www.ipa-nuernberg.de/publik/pusser.htm



Meinung:

Fight the Good Fight - ganz nach dem Motto "Der Zweck heiligt die Mittel" erzählt Walking Tall die Geschichte eines zähen Sheriff, der für Recht und Ordnung eintritt, während der Rest machtlos weg sieht.

Die Action ist simpel gehalten: kaum Explosionen und wenig Schiessereien, dafür sprechen die Fäuste. The Rock und sein Kollege Johnny Knoxville prügeln sich mit Körpereinsatz, Holzscheit und einer Prise Humor durch den Sumpf des Verbrechens. Unkompliziert und "voll auf die Zwölf".

Alles in Allem ein kurzweiliger Actioner, der mit knapp 70 Minuten effektiver Spielzeit etwas zu kurz geraten ist. Wer nicht zu viel erwartet, sondern sich einfach bei etwas "Hau-Drauf"-Action amüsieren will, kann ruhigen Gewissens zulangen.


DVD Specials:

Die DVD enthält diverses Bonusmaterial, wie z.B. Outtakes, Deleted Scenes, alternatives Ende, Making of und natürlich Audiokommentare der Regisseure und "The Rock" himself. Letzteres ist wirklich lustig zum anhören und eines meiner persönlichen Highlights! The Rock zeigt das er ein echter Scherzkeks sein kann Wink Unmengen an lockere Sprüchen und amüsanten Anekdoten schmücken seine Erzählungen vom Dreh!

Wertung: 7,5 von 10 blauen Augen.

Die Action ist zwar simpel, aber gut und vor allem möglichst real eingefangen. Johnny Knoxville überrascht mit seinem Schauspiel nach Drehbuch und wirkt ebenso symphatisch wie sein Kollege The Rock. Punktabzug für die knapp geratene Spielzeit und etwas unausgereifte Situationen.

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Tribun
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 23, 2006 14:20    Titel:

Das klingt mir nach einer Mischung von Rambo 1 und Copland.

Irgendwie seh ich The Rock aber gerne. Der hat eine gewisse Präsents die anzieht. schnappt Shorty 2 war das doch wo er etwas tuntig war, oder? Selbst da konnte er irgendwie überzeugen.

Trotzdem werde ich mir diesen Film wohl nicht anschauen. 70 Mintuten und alte Story können mich nicht vom Hocker hauen.


Bin wohl einfach zu verwöhnt Very Happy

Anayway tolles Review nuazo dickes Danke!
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nuazo
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 23, 2006 18:38    Titel:

Stimmt, The Rock spielte auch den tuntigen Bodyguard Elliot in "Be Cool"! "Schnappt Shorty 2" wäre aber sinngemäß genauso richtig *klugscheiß* ^^
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