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Welche asiatische Serie schaut ihr gerade?

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Namu
Die CineGLobe Perle


Anmeldedatum: 21.09.2006
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 09:36    Titel: Welche asiatische Serie schaut ihr gerade?

Ich dachte, ich eröffne mal diesen typischen Forenthread.

Bei Serien kann man den ja wirklich gebrauchen. Manchmal möchte man ja gerne etwas zu einer Serie bemerken oder etwas fragen, mit der man noch gar nicht durch ist und man möchte ja dann nicht ünbedingt immer einen eigenen Thread eröffnen. Außerdem kann man so evtl. mehr Anregungen bekommen!



Ich mach mal den Anfang:

Im Moment schaue ich gerade Die Fälle des Di Renjie.
Es ist eine chinesische Serie, so eine Art Detektivgeschichte um eine historische Figur, Dí Rénjié, der ein Beamter während der Tang-und der Zhou Dynastie war (Joy möge mich bitte korrigieren, falls ich da etwas falsches erzähle...).
Er wurde später Hauptprotagonsit einer Reihe Krimis des niederländischen Svhriftstellers und Asienwissenschaftlers Robert van Gulik, die in Deutschland unter dem Titel "Kriminalfälle des Richters Di" erschienen sind. Er schrieb die Bücher, nachdem er eine Geschichte über Di Renjie, die in der Ming Dynastie geschrieben wurde, übersetzt hatte. Ich glaube, die Serie orientiert sich teils auch an diesen van Gulik Büchern??? (Joy, Hilfe!!!)
Die Serie wurde in China mit englischen Untertiteln ausgestrahlt und Joys Familie hat sie auf Video aufgenommen - natürlich mit dem Hintergdanken sie Jahre später deutschen Mädchen auszuleihen - sehr vorrausschauend gedacht!
Wir haben jetzt unseren Videorekorder wiederbelebt und sind bei Folge 2. Aber die Serie ist bereits sehr spannend!

Vielleicht sucht ja jemand gerade nach mehr Lesestoff! Ein paar der Bücher sind aber leider schon Out of Print!
Der "erste Band" also die Übersetzung der Kriminalgeschichten, die in der Ming-Zeit geschrieben wurde, ist der Band, der "Merkwürdige Kriminalfälle des Richters Di" heißt. Bei amazon kostet das Taschenbuch neu 9,90 Euro (Verlag: Diogenes).
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GAMBIT
CineMaster
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Beiträge: 744
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 09:54    Titel:

Hab mit ner koreanischen Serie angefangen – SOLITUDE
Am Anfang war die echt gut … aber sie wurde immer schlechter so dass ich die dann verkauft habe … hatte keine Lust mehr. Seitdem bin ich da etwas vorsichtig … aber ich will mich an eine gute WUXIA Serie aus China vielleicht heranwagen.



Solitude Episode 1

Das Korea in Asien hauptsächlich wegen seinen Serien bekannt ist, ist kein Wunder, denn diese suchen ihres gleichen und die Filme aus Korea haben es schwer sich mit den Serie zu messen.

Die erste Episode von Solitude überzeugt erstmal durch wunderbare Bilder und einen gewissen Südseecharme, durch die vielen Küstenaufnahmen und den provinzialen Charme den man in Südkorea immer wieder finden kann. Diese schöne und typische Atmosphäre gehört zu diesem Fischerland abseits von Seoul einfach dazu fehlt aber oft in vielen Filmen. Auch überzeugt die Serie durch ein sehr sehr guten Cast und bietet einen wirklich einige der besten koreanischen Schauspieler in einer Serie. Die Thematik ist zwar nicht so mein Ding aber durchaus Interessant da es sich in Korea noch um aktuelle und aufkommende Problematiken einer modernen Gesellschaft handelt (Ältere allein stehende Frau mit Kind als Chefin geht mit Untergebenenen sehr jungen Kollegen eine Affäre ein).

Das ganze kommt bis jetzt herzlich, locker, unverkrampft und ohne all zu viel Kitsch rüber.
Bin gespannt ob die nächsten Folgen diese Qualität halten können.

8/10

Solitude Episode 2

Die zweite Episode schwächelt ein wenig gegenüber dem wunderschönen Einstieg von Episode I. Zum einen spielt der Teil eben nur in der Großstadt und beginnt nun die vorprogrammierten Probleme und darüber hinaus in die Handlung zu verweben, die dann genügend Stoff für die Serie liefern werden. Die Darstellung der Jugend wird hier gar überzogen und klischeehaft dargestellt, aber schon wieder fast so herzlich das es nichts aus macht. Aber es kommt nicht wirklich der Realität nahe. Lee Mi-sook kommt hier einfach zu verletzlich und weich rüber, was irgendwie unlogisch ist weil sie eine knallharte Geschäftsfrau darstellen soll. Also hier sollte sie nicht schon in Episode 2 aufweichen sondern noch unterkühlter wirken. Solitude schafft es aber auch hier wieder wunderbare Momente ein zu fangen die einfach nur schön sind. Der Spannungsbogen bleibt erhalten und wurde hier sogar noch mal gestraft.

7/10

Solitude Episode 3

Die dritte Episode ist voll mit schönen Momenten voll gestopft und spielt klar die stärke der Serie aus. Die Melancholie und Schönheit ist fast greifbar.

Leider wird hier auch immer mehr die Schwäche der Serie offensichtlicher. Das ist die Rolle von Ryoo Seung-beom. Sein Charakter als überaus optimistischer Student ist einfach nicht glaubwürdig … und kommt eher rüber wie ein Junge der ein Gemüt von sechs Jahren hat. Vielleicht ändert sich das ganze noch .. mal schauen.

Interessant wiederum ist die Anspielung auf einen Ödipuskomplex und einige weitere Offenbarungen … die genügend Explosionsstoff für weitere Serien bieten.

Wenn das so weiter geht glaube ich schaue ich nur noch Serien … da hat man gar keine Lust mehr auf Filme ^^

8/10

Solitude Episode 4

In Episode 4 geht es nun ans eingemachte für Lee Mi-sook und sie scheint an den vielen Problemen langsam zu zerbrechen. Somit ist dieser Teil mit einer der Problem geladensten. Ryoo Seung-beom arrogante Aufdringlichkeit wird extremer aber hat nach wie vor keine Konsequenzen. Ryoo Seung-beom Familie wirkt langsam immer mehr wie ein unrealistisches Konstrukt voller Klischees in der Geschichte. Bis jetzt der schwächste Teil, aber auch mit einer der wichtigsten da er die Ergebnisse der letzten Taten hier zusammenführt und es zum erwarteten Cliffhanger am Ende kommt.

6/10

Solitude Episode 5

Wieder einfach mal entspannend schön. Die Geschichte wird in diesen teil konsequent nach vorne getrieben und verknüpft nun die meisten Figuren endgültig miteinander und führt dazu noch weitere ein. Ansonsten baute man wieder voll und ganz auf melancholische Atmosphäre auf untermalt mit einen wunderbaren Score. Was mir auch wieder sehr gut gefallen hat ist das man das Landleben wieder ein wenig zeigt. Ich bin nun wirklich gespannt wie es nun weiter geht.

7/10

Solitude Episode 6

Nun geht es wirklich zur Sache. Diese Episode ist Dramatik pur und die Fronten zwischen allen Hauptfiguren verhärten sich drastisch. Viele sehen nun eine Affäre in unseren beiden Hauptdarstellern wo noch gar keine ist, aber somit fühlen sich beide in die Ecke gedrängt und die Beziehung wird nun erst wirklich intensiv. Die Rolle von Ryoo Seung-beom die in den vorigen Teilen so überzogen wirkt, weicht hier einer ernsteren Rolle die zu gefallen weiß und überzeugt.

7/10

Solitude Episode 7

Dramatik pur *g*. Familienstress in der reinsten Form und sonstige Konfrontationen. Ryoo Seung-beom ist knapp vorm austackern uns so ziemlich jeder steht gerade kurz vor einen absoluten Wutanfall. Dafür werden die Verhältnisse zwischen allen klarer, aber adfür bahnen sich neue Probleme an, obwohl es in dieser Episode eine Stunde schon genug gab.

6/10

Solitude Episode 8

In dieser Folge werden so ziemlich alle Problemstränge aufgenommen und verarbeitet. Es gibt diverse schöne Momente, viele dramatische und konfliktgeladene Momente. Die Problembeziehung zwischen der älteren Frau und den jüngeren scheint sich nun richtig zu entwickeln den sie wird sich nun auch ihren Gefühlen immer klarer trotz ihres Stolzes und fängt an Gesellschaftliches Denken hinter sich zu lassen und ihren Herz zu folgen. Man ist gespannt auf die nächste Folge.

7/10


Solitude Episode 9

Gaaaaaanz langsam entwickelt sich die Beziehung und hier und dort fasst man sich zaghaft an, wir haben ja Zeit ist ja eine Serie wo jede Episode 60 Min dauert. Endlich wird auch hier mit dem nervigen Anhängsel nun Schluss gemacht, was man schon davor in diversen Epioden versucht hatte, aber der Charkter ist so was von uneinsichtig und nervig gestaltet, das man am liebsten den Bildschirm anschreien will und sagen will: „Man kapierst du es nicht der will dich nicht“ . Ich hoffe das jetzt dieser Teil einiges an Balast nun abgeworfen hat und in den nächsten Folgen mehr Dynamik entstehen kann.

5,5/10
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Mi Jun 11, 2008 22:08    Titel:

Also, mit dem ersten abgeschlossenen Kriminalfall von Di Renjie A Murder in the Capitel (4 Folgen) bin ich jetzt durch.
Am Anfang hatte ich ein wenig Probleme die Leute auseinanderzuhalten, da kamen so viele von Anfang an vor, aber später wurde das dann besser.
Der Fall war sehr spannend und ich bin mehrmals auf der falschen Fährte gelandet (was mir bei Krimis selten passiert). Ich habe auch gemerkt, daß man nicht so lange Pausen innerhalb eines Falles machen darf, weil man sonst wichtige Details vergißt.
Die erste Folge handelt von einem "Kindergedicht", das drei Mordfälle an reichen Bürgern in der von Seuche geplagten Hauptstadt vorhersagt.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, sondern hat auch noch eine Prise Romantik in Form eines Techtelmechtes mit einer jungen Schwertkämpferin (die auch noch eine Tatverdächtige ist).

@Gambit: Das Problem, daß die Serien toll anfangen und dann stark abbauen, habe ich bei koreanischen Serien eigentlich so gut wie immer. Die einzige Ausnahme war da Super Rookie. Das wurde zunehmend interessanter. Aber ich habe immer noch Hoffnung, mal eine durchgehend spannende zu finden!
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Di Jun 24, 2008 15:30    Titel:

Von Die Renjie habe ich in der Zwichenzeit 3 Fälle (a 4 Folgen) gesehen und bin nun bei der Hälfte einer Verschwörungsgeschichte (6 von 13 Folgen). Also habe ich fast alle Videobänder von Joys Eltern durch.

Deshalb habe ich nebenher mal mit Real Kung Fu angefangen, allerdings erst die ersten zwei Folgen (ich habe mir da ein Maximum von einer Folge pro Tag auferlegt) gesehen.
Die Serie ist bisher sehr süß, was daran liegt, daß die Charaktere lustig und sympathisch sind. Was mal wieder zeigt, daß Figuren eben doch viel wichtiger als ein technisch perfekter Film sind. Übrigens stimmts aber ein bisl, daß mein kleiner Yuen Biao in der Zwischenzeit vielleicht ein wenig zu alt ist, um so einen jungen Mann zu spielen und er spielt auch ein wenig mehr in altem Stil, während die anderen im neuen spielen, so daß da ein kleiner Bruch ist. Aber was solls. Ich hab das eh mehr als eine Hommage aufgepaßt...
Aufe jeden Fall war letzte Folge sehr lustig. Da wurde nämlich Leung Yee-tais Charakter eingeführt und Leung Jan sagt ihm unvorsichtiger Weise, daß sein Sifu Wong Wah-bo ist, worauf er schneller wieder vor der Tür steht, als er bis drei zählen kann... Wink
Es wird wohl schwer werden, mich an die Nur-1-Folge-pro-Tag-Regel zu halten...
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Maru
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BeitragVerfasst am: So Jul 06, 2008 13:37    Titel:

Oh, gute Idee! XD

Also ich habe gerade erst "Zettai Kareshi" (= Absolute boyfriend) beendet. Leider schon nach 11 Folgen zuende. Diese Serie hätte von mir aus für immer so weitergehen können (ausgenommen Folge 10 und 11 natürlich).

Wenn man den Manga Zettai Kareshi kennt, weiß man dass es sich bei diesem "Boyfriend" um eine Roboter handelt.

Hier mal eine sehr kurze Zusammenfassung (welcher aber wirklich nur SEHR grob ist):

http://wiki.d-addicts.com/Zettai_Kareshi

Meiner Meinung nach eine der lustigsten Japanischen TV-Dramen der letzten Zeit. Aber natürlich auch traurig (is eben ein Drama)...
Es ist mal was anderes als das "Durchschnitts-Drama". Hat mich emotional wirklich mitgerissen aber (wie alles) nicht jedermanns Geschmack.

Meiner Meinung nach aber SEHR empfehlenswert! (obwohl ich mit dem Ende nicht wirklich einverstanden bin...)

Ich habe großen Respekt für Hayami Mokomichi (Tenjo Night) Seine Darstellung des Roboters at mich echt sehr beeindruckt und überzeugt, dass er wirklich gut ist. (ich kannte ihn schon vorher aus 2 anderen Dramen. XD)

-------------

Zur Zeit bin ich an "Hotaru no Hikari" dran. Bei der vorletzten Folge um genau zu sein.
Auch wirklich lustig. Es werden natürlich auch ernsthafte Töne angeschlagen. ^^
Der Chef ist toll aber dieser Kerl (Teshima) in den sich die Hauptdarstellerin verliebt hat...OMG, ich finde er kann wirklich nicht schauspielern. Ich werd immer ganz aggressiv wenn er auftaucht. So eine Schlaftablette! Schrecklich!

http://wiki.d-addicts.com/Hotaru_no_Hikari

Fujiki Naohito ist meiner Meinung nach mit der beste Schauspieler in der Serie.
(der Yukatan look steht ihm sehr gut!)


----------------

Außerdem habe ich noch angefangen "Puzzle" anzusehen.
Bis jetzt hab ich die nur die 1ste Episode angefangen und kann noch nicht viel sagen.
Ich weiß nur, dass es wohl um Lösen von irgendwelchen Fällen/Rätseln usw. geht und ein Schauspieler mitspielt, den ich mag.
Die Hauptdarstellerin habe ich schon oft in Zeitschriften/Magazinen gesehen. ^^ Bleibt abzuwarten wie gut dieses Drama tatsächlich ist.

http://wiki.d-addicts.com/Puzzle_%282008%29


--------------

Als letztes hat es mir "Witch Yoo Hee" (Witch Amusement) noch angetan! Bis jetzt sehr interessant und lustig.
Die Hauptdarstellerin ist ein wahrer Drachen! XDD

http://wiki.d-addicts.com/Witch_Amusement

Bis jetzt auch empfehlenswert!

_________________
"It may help to understand human affairs to be clear that most of the great triumphs and tragedies of history are caused, not by people being fundamentally good or fundamentally bad, but by people being fundamentally people." [Good Omens, by Neil Gaiman & Terry Pratchett]
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Namu
Die CineGLobe Perle


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Beiträge: 4900
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 07, 2008 08:59    Titel:

Maru, Du bist aber auch fleißig mit Serien! Wink
Ich muß jetzt zugeben, daß ich noch nie in meinem Leben irgendein J-Drama gesehen haben. Embarassed
Ich kann mir das gar nicht richtig vorstellen. Ich habe von J-Drama immer so eine Vorstellung, als müßten die schrecklich kitschig sein... (das ist meine Erfahrung von japanischen Romanzen. Die Koreaner sind da wenigstens nur schmalzig, die Japaner hingegen extrem kitschig. Bei japanischen Romanzen dreht sich mir normalerweise der Magen um. Auch bei den preisgekrönten...)
Wie ist das denn wirklich mit den Serien?
Die werden ja doch auch sowieso nicht nur Romanzen haben, oder?



Ich bin übrigens seit ein paar Tagen mit meinen Di Renjie Folgen durch. Hat mir gut gefallen. Ich versuche mal bei Gelegenheit mit Joys Hilfe etwas dazu zu schreiben.

Bei Real Kung Fu stecke ich bei Folge 5. Daß ich da so langsam vorwärtskomme liegt daran, daß ich die Serie ohne meinen Mann und nur zwischendurch stückchenweise angucke. Bisher finde ich Serie aber ganz süß. Hm, ich muß aber zugeben, daß es wahr ist, daß mein kleiner Yuen Biao doch schon etwas zu alt für die Rolle ist und auch schon besser geschauspielt hat. Andererseits ist diese Kontinuität in Hong Kong Produktionen einfach lobenswert. Und die Mädchen kommen bisher eh viel öfter vor und die sind wirklich klasse! Und goldig...
Die ganze Serie ist bisher so richtig schön langsam und gemütlich... Aber ohne langweilige Stellen.

Und zum Ersatz für das fertige Di Renjie haben mein Mann und ich jetzt The Handsome Siblings angefangen und da sind wir jetzt bei Folge 10. Die Serie braucht ca. 2 Folgen um in Schwung zu kommen. Wie bereits andere bemerkt haben, liegt das auch an dem dämlichen Wong Jing Humor, der da anfangs stark durchbricht. Später hat er sich da wohl etwas zurückgenommen und ist evtl beim Drehbuchschreiben näher an Gu Longs Originaltext geblieben. Jedenfalls würde ich das vom Gefühl her sagen. Ich habe leider Gu Longs Buch nicht gelesen. Crying or Very sad
Nach den ersten zwei Folgen wird es dann aber richtig spannend.
Die eine Hauptperson finde ich sehr liebenswert, auch wenn er meistens schneller redet als die Untertitel mitkommen. Wink
Nics Figur finde ich ein wenig langweilig. Aber manche Stellen hervorragend gespielt... An der einen Stelle, als seine Figur Angst um Orchids Leben hat, habe ich fast eine Gänsehaut bekommen...
Und Madame Tu mag ich noch. Und den Schwertkämpfer Yan finde ich süß. Wenn ich die Wahl gehabt hätte zwischen dem und dem, der der Hübsche sein soll, ich hätte ja eher den Yan genommen... Auch wenn er in seiner Bewegungslosigkeit irgendwie ein wenig wie ein Japaner aussieht... Die Kostüme finde ich zum Teil sehr lustig. Aber ich befürchte, daß mir diese Biehe-Töchter im Laufe der Serie noch auf den Wecker fallen werden. Die haben mich jetzt schon angefangen zu nerven. Sad
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Nitschewo
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 07, 2008 09:29    Titel:

Zitat:
Ich habe von J-Drama immer so eine Vorstellung, als müßten die schrecklich kitschig sein... (das ist meine Erfahrung von japanischen Romanzen. Die Koreaner sind da wenigstens nur schmalzig, die Japaner hingegen extrem kitschig. Bei japanischen Romanzen dreht sich mir normalerweise der Magen um. Auch bei den preisgekrönten...)
Wie ist das denn wirklich mit den Serien?
Die werden ja doch auch sowieso nicht nur Romanzen haben, oder?


Ich habe schon einige japanische Serien gesehen und finde die gar nicht so kitschig... Golden Bowl zum Beispiel mit Takeshi Kaneshiro und Hitomi Kuroki oder Brother Beat mit Tetsuji Tamayama und Hayami Mokomichi fand ich beide sehr witzig, unterhaltsam und spannend. In Golden Bowl geht es um ein Bowlingcenter das einem Lovehotel weichen soll und in Brother Beat machen drei Söhne ihrer alleinerziehenden Mutter das Leben schwer. Beide Serien kommen natürlich nicht ohne Liebe aus... Aber sie sind beide liebenswert gemacht.
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Maru
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BeitragVerfasst am: Di Jul 08, 2008 19:20    Titel:

@Namu & Nitschewo:

Also da muss ich Nitschewo Recht geben. Es sind nicht alle Serien so und ich hab auch nichts gegen ein wenig Kitsch, haha. (aber man sollte es nicht übertreiben. XD)
Die die ich gesehen habe und die eine Romanze hatten (also so mit als Hauptthema, natürilch gibt es IMMER ein mehr oder weniger ernsthaftes Nebenthema) waren schön gemacht und fand sie nicht kitschig. XD
Ich hab nur eine mal angefangen, namens "Love Generation" und OMG! >_< Schon allein der Opener mit dem gläsernen Apfel. Haha, die war wirklich kitschig. Wir haben diese auch nur bis zur 2ten Folge angesehen.

Und ja, ich kenne "Brother Beat" auch und da ist mir zum ersten Mal der werte Herr Mokomichi aufgefallen. (bei Gokusen (Drama um eine Schläger-Klasse) ist er etwas in der Masse untergegangen.)

Puzzle zum Beispiel sieht jetzt auch nicht nach Romanze und kitsch aus, haha. Eher nach Mystery und ein bisschen Detektive-like.

Dann gibt es da noch dieses Mobbing-Drama namens "Life". Da gehts echt zur Sache. Ich glaube nicht, dass da viel mit Romantik ist. Da gibts nicht mal wirklich Humor.

Etwas älter schon aber trotzdem gut: GTO (Great Teacher Onizuka)
Ein Lehrer (der nicht mal wirklich Lehrer ist & etwas unkonventionelle Methoden hat) der sich mit ner ziemlich assozialen Klasse (und den Problemen beinahe jedes Schülers darin) rumschlagen muss. (der Realismus sei jetzt mal dahin gestellt. XD)

ODER, haha! Binbo Danshi! Thema ist Leute die sich überschulden und jetzt eben mit aller Kraft versuchen von ihren Schulden runterzukommen. (mit eher mäßigem Erfolg bis jetzt).

Wäre ja auch extrem langweilig, wenn es immer nur um Romanzen und sowas gehen würde. ^^°
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Nitschewo
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 18:41    Titel:

GTO und Gokusen kenne ich auch und die fand ich beide sehr gut...

Ansonsten habe ich noch Love 2000 ein Agenten-Liebesdrama, welches ich recht langweilig fand und God please give me more time gesehen... God please give me more time war schon ziemlich kitschig...

Was mich jetzt noch interessieren würde, wäre die Serie Train Man... Die soll ja auch sehr gut sein...

@Namu...
Zitat:
Bei japanischen Romanzen dreht sich mir normalerweise der Magen um. Auch bei den preisgekrönten...)

Welche preisgekrönten meinst du denn zum Beispiel?
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Namu
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 09, 2008 23:13    Titel:

@Nitschewo, Maru: Jetzt habt ihr mich aber eines Besseren belehrt! Wink
Darüber bin ich eigentlich sehr froh. Die Japaner machen zum Teil auch wirklich die schönsten Filme (zum teil auch die dämlichsten, aber das ist normal so), es wäre also schade gewesen, wenn sich meine heimlichen Vorurteile bestätigt hätten.

@Nitschewo: "presigekrönt" war gedankenlos und falsch formuliert, ich hätte vielleicht eher "beliebt" schreiben sollen. Ich hatte sogar direkt ein paar Filme im Hinterkopf dabei, nämlich "Love Letter" und "Crying Out Love in the Center of the World". Und ja ich weiß, ich bin furchtbar, daß ich so einen schrecklichen Geschmack habe und diesen Werken nicht wirklich etwas abgewinnen kann.
Übrigens waren diese beiden Beispiele sogar gar nicht mal sooo kitschig. Ich denke, deshalb kommen sie auch so gut an. Wink
Die Japaner halte ich aber schon für kitschiger als die restlichen Ostasiaten. Ich kann mir nicht vorstellen, daß ich per Zufall immer nur die kitschigen kennengelernt habe.
Das ist ja auch nicht so schlimm. Die Koreaner sind zum Beispiel zum Ausgleich gerne sehr schmalzig... Mr. Green
(Obwohl sie in der Realität dann oft auch gleichermaßen wieder Witze darüber machen... Wink)
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