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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Mi Aug 20, 2008 18:38 Titel: Wenn es Nacht wird... |
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Regie: Sebastian Radtke
Darsteller: Carolin Meyer, Danny May, Jens Lehmann
Story:
Eine junge Frau wird aus dem Leben gerissen – von einer Vampirin. Diese Vampirin wollte sie aber nicht nur töten, sondern macht die junge Frau auch zu einem Vampir.
Es vergehen einige Jahre und die junge Frau ist mit ihrem Vampirdasein sehr unzufrieden uns sehnt sich nur noch nach dem Tod.
Kommentar:
Wenn es Nacht wird… ist ein 10-minütiger Kurzfilm, der 2004 von Sebastian Radtke gedreht wurde. Sebastian Radtke dürfte vor allem Fans von deutschen Amateur/Independentfilmen bekannt sein, denn dies hier ist mittlerweile sein 6. Kurzfilm und 2006 kam sein erster Film Psychotica und zur Zeit befindet sich sein aktueller Film Sadisticum in der Post-Produktion. Auf welchen ich mich persönlich schon sehr freue.
Aber nun zum eigentlichen Film. Durch die relativ kurze Laufzeit kann sich keine Spannung aufbauen. Man versucht es zwar mit schöner Musikuntermalung, aber es klappt einfach nicht. Dafür ist die Laufzeit wirklich zu kurz. Nun könnte man meinen, dass es eher ein langweiliger Kurzfilm ist, aber dem ist nicht so. Ich würde ihn als "interessant" bezeichnen.
Er hat eine sehr einfache Story, aber sie geht auf – eine junge Frau wird brutal aus dem Leben gerissen und zu einem Vampir gemacht. Man schenkte ihr so das ewiges Leben was für Manche vielleicht das Höchste am Glück wäre, aber sie hat dieses Leben einfach nur satt und will diesem ein Ende machen.
Zu einem Vampirfilm gehört natürlich auch Blut und hier bekommt man schönes Blut zu sehen. Es ist keine Tomatensoße, aber auch nicht zu dunkel eingefärbt. Haben sie hier wirklich gut hinbekommen und es gibt eine einfache SFX. Sah recht ordentlich aus, aber man sollte hier allerdings keine Splatter oder großherrlichen Gore erwarten.
Wären da noch die Darsteller. Ich sage mal sie gehen in Ordnung. Ich denke mir mal sie hatten keine schauspielerische Ausbildung und da es sich bei solchen Produktionen meist um die Freunde des Regisseurs handelt, geht es hier wirklich in Ordnung. Allerdings wirkte es mir zu einstudiert. Bei etwas mehr Improvisation hätte es natürlicher wirken können.
Das war es dann von mir zu diesem Film. Für Amateur/Independentfans könnte er durchaus was sein, aber auch hier sage ich es noch einmal: man muss schon einen Hang zu solchen Filmen haben, aber ich glaube der Mainstream-Verwöhnte wird sich wohl sowieso nicht hierfür interessieren.
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