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Wicked Little Things

 
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Kittie
CineMaster
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Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Fr Aug 22, 2008 16:43    Titel: Wicked Little Things




Regie: J.S. Cardone

Darsteller: Lori Heuring, Scout Taylor-Compton, Chloe Moretz, Geoffrey Lewis, Ben Cross

Story:

Karen zieht mit ihren Töchtern Sarah und Emma in ein Haus in den Bergen, welches ihr verstorbener Mann hinterlassen hat. Ganz in der Nähe im Haus ist auch eine alte Mine bei der es im Jahre 1913 zu einem Unglück kam bei dem mehrere Kinder verschüttet wurden. Und nun fast ein Jahrhundert später irren die Kinder als lebende Tote durch die Gegend und sinnen nach Rache.

Kommentar:

Wicked Little Things ist einer der Filme, welcher 2006 bei dem ersten After Dark Horrorfest in den USA mit dabei war. Das "Horrorfest" ist ein jährlich stattfindendes Horrorfilmfest wo 8 Independenthorrorfilme gezeigt werden. 2006 waren auch noch die Filme Penny Dreadful, Reincarnation, Unrest, The Hamiltons, The Gravedancers, The Abandoned und Dark Ride mit dabei. Das Motto vom "Horrorfest" ist übrigens 8 Films To Die For.

Wicked Little Things erschien in Deutschland unter dem Titel Zombies was sich auf 2 Arten problematisch auswirkt. Erstens das hier im Film sind keine Zombies, zumindest nicht nach meiner Auffassung und zweitens dürfte dieser Titel falsch Erwartungen wecken. Was wieder rum bedeutet, dass Viele wahrscheinlich von diesem Film enttäuscht sein werden.

Vielleicht auch gar nicht mal zu unrecht enttäuscht, denn Wicked ist nun kein wirklich guter Film. Ich kann aber auch nicht sagen, dass er schlecht ist. Hier würde wohl die Bezeichnung "durchschnittliche Horrorware" ganz gut passen.

Am meisten krankt Wicked daran, dass es viel zu lange dauert bis sich Spannung aufbaut und wenn sie dann doch endlich mal da ist, ist sie recht wenig vorhanden und verfliegt auch schnell. Und wenn ein Horrorfilm kam Spannung hat, hat er schon so gut wie verloren. Nun lässt ihn die Handlung auch nicht wirklich gut dastehen, denn Alles war schon mal da: Ein paar Fremde kommen an einen abgelegenen Ort an dem es ungewöhnliche Ereignisse gibt, die Einheimischen wissen immer etwas mehr und nun wollen die Fremden Licht ins Dunkel bringen – mehr oder weniger freiwillig.

Für sich genommen eigentlich keine schlechte Handlung, aber wenn sie dann spannungslos inszeniert wird, können auch die guten darstellerischen Leistungen nichts mehr rausholen. Aber ich glaube auch, dass bei den Leistungen mehr möglich gewesen wäre, denn waren doch die Hauptdarsteller auch schon in anderen Filmen zu sehen. Ebenso der Regisseur J.S. Cardone – warum ermutigte er die Darsteller nicht zu etwas mehr? Ist dies hier ist doch nicht sein erster Film. Nun kenne ich seine anderen Filme nicht und daher kann ich auch keine Vergleiche zu seinen früheren Werken ziehen, die sich auch hauptsächlich im Horrorgenre bewegen.

Kommen wir nun zu den "Wicked Little Things". Wie man sich schon denken kann, handelt es sich bei diesem um die Kinder, welche bei dem Minenunglück verschüttet wurden. Nun ist der deutsche Titel "Zombies" und auch im Film fällt das Wort "Zombie", aber man kann hier nicht von Zombies reden. Ich würde sie eher als zombie-ähnliche Wesen bezeichnen. An anderer Stelle könnte man sie auch wieder als vampir-ähnliche Wesen bezeichnen, denn kommen sie nur bei Nacht und ernähern sie sich von Blut und Fleisch. Ich meine, dass man sie nicht genau einordnen kann. Da trifft es der Titel "Boshafte kleine Dinger" schon ganz gut.

Das sie boshaft sind stellen sie auch in den Tötungsszenen da. Es gibt auch eine Fressszene, die man in ähnlicher Forum auch in Zombiefilmen findet, aber das rechtfertig noch lange nicht, dass es sich hier um Zombies handeln soll. Diese Szenen fallen demnach auch schon blutiger aus und es gibt es paar SFX zusehen, aber das wirklich Schlimme passiert dann im Off. Zu explizit wollte man dann hier doch nicht vorgehen und ich glaube das hätte hier auch nicht mehr viel rausgerissen.

Was bleibt am Ende? Ein recht spannungsarmer Horrorfilm, der von der Machart her aber nicht schlecht gemacht ist. Hätte es hier mit der Spannung geklappt, wäre ein guter Horrorfilm bei raus gekommen. Aber so…




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Kat
CineMOD
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Anmeldedatum: 18.06.2008
Beiträge: 1088
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Di Aug 10, 2010 15:47    Titel:

Ich musste gerade schmunzeln als ich den "deutschen" Titel gelesen habe. Zombies? Wirklich? Nun gut.

Wie Kittie schon geschrieben hat, erfindet sich der Film nicht gerade neu. Das einzige, was mir positiv im Gedächtnis geblieben ist, war Scout Taylor-Compton (The Runaways). Zwar konnte sie ihr schauspielerisches Talent nicht wirklich vollends zeigen, aber sie war der Grund warum ich überhaupt weiter geschaut habe. Ich erinnere mich an eine CSI Folge mit ihr, in der sie absolut brillant war...



Die Handlung ist vollkommen durchsichtig und deshalb können die Schockeffekte auch nicht überzeugen. Hinzukommt, dass ich diverse Entscheidungen einfach nur als dämlich empfunden habe. Sehen wir mal davon ab, dass die kleine Tochter, gespielt von Chloe Moretz (The Eye), eine Connection zu ihrer toten Freundin hatte,- aber die Tatsache, dass ihre große Schwester mit ihrer Mutter zu dem alten Minenschacht geht, nachdem zuvor all ihre Freunde von den Untoten gemeinen Kleinen brutal ermordet wurden fand ich schon für etwas unlogisch.

Mehr gibt’s eigentlich nicht zu sagen. Der Film war jetzt nicht die große Enttäuschung, aber wirklich gefallen hat er mir auch nicht. Man kann ihn sich ruhig „einmal“ ansehen, wenn man gerade keine andere DVD zu Verfügung hat oder noch bügeln muss.
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Kittie
CineMaster
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Anmeldedatum: 20.09.2006
Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde

BeitragVerfasst am: Di Aug 10, 2010 16:09    Titel:

Very Happy Ja Zombies - da wird es wohl viele enttäuschte Menschen gegeben haben, die mit der Erwartung an den Film rangingen es handle sich um einen Zombiefilm.
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Kat
CineMOD
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Beiträge: 1088
Wohnort: No Man's Land

BeitragVerfasst am: Do Aug 12, 2010 17:59    Titel:

Na zum Glück hatte ich ihn unter dem englischen Titel gefunden. Wink
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