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Masako CineMaster


Anmeldedatum: 27.05.2008 Beiträge: 365
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Verfasst am: Di Dez 16, 2008 18:56 Titel: Yasha - Japan 2000 (Ito Hideaki,Abe Hiroshi,Kashiwabara Sh.) |
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Ich habe mir Yasha in einem ziemlichen Marathon angeschaut und bin gestern Nacht damit fertig geworden. Die Serie hat mich ziemlich mitgerissen und ich würde sie euch gern vorstellen. Ich hoffe, das Folgende wird nicht zu unstrukturiert und dass es nicht zu spoilerverseucht ist. Ganz ohne geht nicht.
Aber beginnen wir am Anfang: wie ich zu der Serie kam – hier gibt es auch einen Appetithappen:
http://www.cineglobe.de/forum/viewtopic,p,14871,highlight,yasha.html#14871
Nothing is without a reason.
You experience something in everything.
Yasha
夜叉
Japan 2000
TV Asahi
Regie: Sato Shimako
Darsteller: Ito Hideaki, Abe Hiroshi, Kashiwabara Shuji, Taniguchi Sayaka, Otsuka Nene, Endo Yuya, Iwaki Koichi, Fukikoshi Mitsuru, Nakane Kasumi
Sonstige Mitwirkende finden sich bei
Drama Wiki
J-Dorama
Das Opening Theme:
Melodie:
Text: http://www.magistrix.de/lyrics/Sting/Desert-Rose-5241.html
Die Geschichte, wie sie sich in der ersten Folge ankündigt:
Auf der Insel Namigiri wird der Trinkwasserversorgung ein ansteckender Virus beigegeben, der innerhalb weniger Tage dafür sorgt, dass alle 30 Einwohner unter wenig freundlichen Umständen versterben. Die Mediziner/Gentechniker der Rakuhoku Universität, die den Fall untersuchen, fragen bei NeoGenesis Hilfe an. Es wird ihnen ein Experte angekündigt.
Schnitt: Ein allem Anschein nach wohlhabender, auf Perfektion getrimmter, eigentümlich unbeteiligter junger Mann wird von einer Frau verführt. Das Ganze wird unsanft dadurch unterbrochen, dass er von seiner Firma – NeoGenesis – zur Arbeit gerufen wird. Dabei kommt heraus, dass es sich bei ihm um ein Genie handeln muss, dessen Genmaterial äußerst begehrt und wertvoll ist.
Schnitt: Ein zurückhaltender, freundlich-unschuldig wirkender, blinder junger Mann wird in einem Institut der Rakuhoku Universität auf seinen außergewöhnlichen Hörsinn hin untersucht. Der Frequenzbereich seines Hörens ist wesentlich größer als bei durchschnittlichen Menschen. Auch erfahren wir, dass er Piano studiert.
Schnitt: Der Experte erscheint. Es ist Professor Arisue Sei, der junge Mitarbeiter von NeoGenesis. Die Wissenschaftler der Rakuhoku Universität sind sprachlos, "was" ihnen als Experte geschickt wird.
Schnitt: Der angehende Pianist (Moichi Nagae) demonstriert anhand einer Hundepfeife ein Geheimzeichen, das er früher mit seinem besten Freund, dem einzigen Menschen mit derartigem Hörvermögen, den er kennt, ausgetauscht hat.
– Sei blickt auf, lässt die versammelten Weißkittel stehen und sucht die Quelle der eigentlich nicht für einen Menschen hörbaren Pfeiflaute, die er eben vernommen hat. Er trifft vor dem Gebäude der Rakuhoku Universität auf Moichi, seinen besten Freund aus Kindertagen. Im Gesicht des unnahbaren Arrogantlings erstrahlt ein warmes Lächeln, er schließt den ebenso fassungslosen Moichi fest in die Arme. In einer Rückblende erfahren wir die Geschichte der Beiden und wie sie getrennt wurden.
Arisue Sei wird ein wenig später von Einbrechern (bei dieser Gelegenheit werden sein übermenschliches Reaktionsvermögen gezeigt und beeindruckende Kampfesfähigkeiten angedeutet) für einen guten Freund von ihnen gehalten. Er geht der Sache auf den Grund und trifft in einer Diskothek auf sein Ebenbild, den eher auf cool gestylten Amemiya Rin, der (zunächst) eher naiv erscheint und sich außerordentlich freut, endlich seinen Bruder gefunden zu haben. Er erklärt Sei, der völlig ahnungslos dasteht, dass sie eineiige Zwillinge wären, die jedoch dank der modernen Wissenschaft im Abstand von neun Monaten geboren wurden. NeoGenesis, die mächtige Organisation, von der dies alles ausging, weiß nichts von Rin.
Damit haben wir die Handlungsstränge:
• Welche Geschichte steckt wirklich hinter Sei und Rin, ihrer Zeugung und Geburt?
• Wie entwickelt sich ihre Beziehung?
• Wie geht es mit der Freundschaft von Sei und Moichi (und dessen Schwester) weiter?
• Wo kam der Virus (der Erinnerungen an Outbreak weckt) her, der die Einwohner von Namigiri tötete und wie kann man ihn bekämpfen?
• Wie kommen Sei und Rin damit klar, anders bzw. in vielen Bereichen um Längen besser zu sein als ihre Mitmenschen und wie gehen diese damit um?
Damit sind wir beim:
Mythologischen Hintergrund des Titels:
Laut wadoku.de ist ein Yasha (夜叉) "ein indischer Teufel, der Menschen frisst". Eventuell leitet es sich auch von den Inugami her, vgl. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Inugami_(Mythologie). Rins Großvater verwendet es in einer Art und Weise, die die Bedeutung Freak/Missgeburt/Monster nahelegt. Auf jeden Fall geht es darum, dass den Yasha etwas nichtmenschliches, übermenschliches z. T. ins dämonische gehende anhaftet.
Der Titel bezieht sich darauf, dass Rin und Sei nicht auf natürliche Weise gezeugt, sondern im Rahmen eines genetischen Versuches entstanden und von Leihmüttern ausgetragen wurden.
Wie ich die Serie empfunden habe:
Eigentlich wollte ich nur "reinschauen", fand die Geschichte und die Personen dann aber so spannend und interessant, dass ich gänzlich "hängengeblieben" bin.
Der Style der Serie ist sehr modern, man braucht keine Zeit, sich einzufinden, wie es mir z. T. in Wuxia-Serien geht. Vielleicht ist manches sogar etwas zu bekannt. Sei und Rin haben mich ein wenig an die Dark Angel-Serie erinnert, die zur gleichen Zeit in den USA lief. Auch hier haben wir "frisierte", perfekt aussehende junge Menschen, hinter denen eine mächtige High-Tech-Organisation steht, die sie bedroht. Die Action-Sequenzen und vor allem die Kampfszenen sind deutlich im Matrix-Stil gehalten. Diese Reminiszenzen sind vorhanden, aber in einem erträglichen Maß gehalten. Positiv ausgedrückt könnte man sagen, dass zwar einiges zitiert wird, aber wohldosiert und an den richtigen Stellen.
Gut gespielt wurde m. E. auch mit der Ausstattung der Räume und der Kleidung. Vieles wird schon allein dadurch, wie es aussieht, gut charakterisiert. Besonders deutlich ist das beim Haus der Amemiyas: teuer, edel, elitär und geschmackvoll und der Forschungseinrichtung, der Amemiya sen. vorsteht: kalt, technisiert, nüchtern. Der Raum, in dem Sei dort eine Zeit lang festgehalten wird, ist an düsterer Atmosphäre kaum zu überbieten. Auch die Charaktere werden durch ihren Stil ein wenig herausgearbeitet: Moichi trägt helle, brave Kleidung. Rin ist cool-jugendlich gekleidet und Sei eher dunkel-distanziert.
Etwas anstrengend habe die übergroßzügige Verwendung von Rückblenden empfunden. Dem Zuschauer wird jegliche Denkarbeit abgenommen. Und spätestens bei der vierten Wiederholung der gleichen Szene kommt mir doch ein ärgerliches "Diese Szene hätte ich jetzt wirklich auch so verstanden, ohne mir immer wieder das Gleiche anschauen zu müssen."
Die Geschichte war rund. Die verschiedenen Handlungsstränge wurden gut miteinander verwoben, einige wenige gingen auf dem Weg verloren (oder ich habe sie verpasst?). Ich wurde einige Male überrascht und verblüfft, konnte aber auch nicht immer die Handlungsweise der Charaktere 100%ig nachvollziehen bzw. fand die eine oder andere Charakterentwicklung dann doch etwas abrupt.
Schauspielerisch fand ich einige Charaktere ehrlich beeindruckend:
Abe Hiroshi: fürsorglich und "bei der Arbeit"
@Maru: Du hast Recht. Abe Hiroshi gibt einen tollen Bodyguard. Wenn ich jemals Schutz brauche, dann will ich solchen Zuerst schwerpunktmäßig cool-professionell, blitzt doch immer wieder ein ganz warmes Element der Sorge um Sei auf, was mich sehr gerührt hat (ich hoffe, das war jetzt nicht zu schmalzig). Und ein bisschen was teddybärmäßiges hat er schon.
Sei und Moichi
Super-sympathisch: Kashiwabara Shuji als Moichi. Anfänglich weckt er einfach alle Beschützer-Instinkte in einem, nicht unbedingt vorrangig weil er blind ist, sondern vor allem aufgrund seines Wesens, das ein wenig "zu gut für diese Welt" ist. Er zeigt dann aber eine große innere Stärke und erweist sich als treuer, liebevoller Freund. Ich hatte es weiter oben schon von guten Zitaten. Hier wurde auch geklaut, aber nicht bei modernen Filmen: In den griechischen Dramen geschieht es ja auch nicht aus Versehen, dass ein blinder Mensch auftaucht. Vielleicht hat hier Moichi eine ganz ähnliche Funktion – er hilft dabei, das Wesentliche zu sehen.
Rin: Der reiche Sohn - im Genuss der Überlegenheit
Sei: Der konzentrierte Wissenschaftler - verkleidet als Rin auf der Flucht
Absolut genial war für mich Ito Hideaki, der es geschafft hat seinen beiden Rollen völlig verschiedene Persönlichkeiten zu verleihen. Er verwandelt sich nicht dadurch von Sei in Rin, dass er seine Brille abnimmt und die Haare verstrubbelt. Die beiden bewegen sich anders, sprechen anders und haben vor allem eine grundverschiedene Mimik – und das alles ohne im Overacting abstürzen.
Auf der einen Seite Sei:
Introvertiert, besonnen, häufig wie unter einer großen Last stehend.
• wenn er kein Vertrauen hat (und das hat kaum): distanziert, verschlossen, sachlich, überlegen mit einem Hauch Arroganz
• wenn er Vertrauen hat: ein engagierter Freund, warmherzig, häufig eher traurig und gibt das auch zu
• Bemerkenswert fand ich, dass er trotz seiner überragenden Fähigkeiten kein Superheld ist und Verzweiflung und Ratlosigkeit kennt. Es ist auch bei weitem nicht so, dass er den Raum betritt und alle Probleme gelöst sind. So schafft er es z. B. nicht, die Epidemie einzudämmen, die viele Menschen das Leben kostet und er versucht alles, was ihm möglich ist.
Auf der anderen Seite Rin:
Ist Sei ruhig und introvertiert, gibt sich Rin eher flippig-extrovertiert. Am Anfang habe ich ihn eher als naiv eingeschätzt, ist er doch in vielem der perfekte Sohn seines reichen Vaters. Langsam zeigen sich seine wahren Überzeugungen: Er ist zutiefst durchdrungen von seiner Version des Herrenmenschen-Denkens. Auch Sei trägt die Verletzungen seiner Kindheit mit sich herum, Rin haben die Erfahrungen mit seinem Großvater jedoch emotional zerstört. Nie wieder kann er zulassen, der Schwächere zu sein. Er hat für Schwäche nur noch ein diabolisches Lächeln übrig – er weiß ja, wer in der Futterkette an der Spitze steht.
Und das Ende zum Schluss:
Wunderschön fand ich die Endszene zwischen Sei und Rin.
Ich habe ja eine Weile mit mir gekämpft, ob es völlig unrealistischer Kitsch ist, was Sei hier sagt, aber ich habe mich dagegen entschieden. Moichi wäre meiner Meinung
Wenn es überhaupt noch einen Weg gab, Rin zu erreichen, dann war es, genau das nicht mehr anzustreben. Die absolute Berechnungslosigkeit und Liebe Seis war das einzige, womit Rin nicht rechnen konnte. In einer Position der Schwäche zu erleben, dass diese Unterlegenheit NICHT ausgenutzt wird, war der kleine Punkt, der sein zementenes Weltbild ausgehebelt hat. Selten eine so schöne Message am Ende einer Serie gesehen.
Kleines Nachwort:
Da ich Filme völlig hobby-mäßig und mit einem begrenzten Maß an Zeit schaue, können meine Filmbesprechungen sicher keinen professionellen Ansprüchen genügen und ich kann nur hoffen, den Filmen dadurch nichts allzu schlimmes anzutun. Für Korrekturen und Ergänzungen bin ich jederzeit dankbar!!
_________________ Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde) |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4981
Wohnort: Oferdingen
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Verfasst am: Mi Dez 17, 2008 12:22 Titel: |
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Ach vielen Dank für die Vorstellung! Sehr, sehr lieb von Dir!
Jetzt habe ich endlich einen Plan, worum es in der Serie eigentlich geht!
Joy und ich hatten mal ein kleines Gespräch über die "Yasha", in dem Thread zu "Yacha", falls Dich das interessieren sollte:
http://www.cineglobe.de/forum/yacha-t324.html
Die Yaksa sind auch eine der 8 Rassen himmlischer Wesen, auf denen Demi Gods und Semi Devils basiert. (Nur so eine kleine Info am Rande...) |
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Maru CineExpert


Anmeldedatum: 15.05.2008 Beiträge: 105
Wohnort: Munich
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Verfasst am: Mi Dez 17, 2008 19:23 Titel: |
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Ich finde dein Review vollkommen gelungen und du hast die Charaktere wirklich gut beschrieben. (Genau das kann ich nämlich nicht wirklich >_<)
Und ja, ABE HIROSHI!!! Er ist, und wird es immer bleiben, MEIN HELD und Bodyguard No.1! <3 <3 Irgendwie hat er bis jetzt jede Rolle in der ich ihn gesehen habe, mit seiner eigenwilligen aber sehr überzeugenden Art gespielt. Der Mann ist einfach cool ansich.
(In "CHANGE" (polit-drama) hat er auch den SEHR sympatischen Election-Planner gespielt! ...man merkt, ich bin ein Fan. )
Ich bin froh, dass es dich genaus gefesselt hat wie mich, haha. Mir ging es GANZ genauso. Ich musste es unbedingt fertig sehen.
Und ja, Ito Hideaki hat diese zwei total unterschiedlichen Charaktere wirklich hervorragend dargestellt. Ich wollte und konnte zuerst gar nicht glauben, dass es ein und derselbe Schauspieler war/ist. O__O
Um ehrlich zu sein, das Ende hat nich sehr gerührt. (also diese letzte Szene am Strand inbegriffen). Ich hatte feuchte Augen. *sniff*
DANKE für das Review!  _________________ "It may help to understand human affairs to be clear that most of the great triumphs and tragedies of history are caused, not by people being fundamentally good or fundamentally bad, but by people being fundamentally people." [Good Omens, by Neil Gaiman & Terry Pratchett] |
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Masako CineMaster


Anmeldedatum: 27.05.2008 Beiträge: 365
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Verfasst am: Do Dez 18, 2008 09:02 Titel: |
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@ Maru und Namu
dō itashi mashite *tief_verbeug*
| Maru hat Folgendes geschrieben: |
| Und ja, Ito Hideaki hat diese zwei total unterschiedlichen Charaktere wirklich hervorragend dargestellt. Ich wollte und konnte zuerst gar nicht glauben, dass es ein und derselbe Schauspieler war/ist. O__O |
Ging mir genauso. Ich habe mehrere Folgen gebraucht, um das wirklich zu realisieren.
| Maru hat Folgendes geschrieben: |
| Um ehrlich zu sein, das Ende hat nich sehr gerührt. (also diese letzte Szene am Strand inbegriffen). Ich hatte feuchte Augen. *sniff* |
Mich hat auch schon lange nichts mehr derart mitgenommen. Ich habe es nur bedauert, dass Rin diesen Frieden am Schluss nicht als Rin erleben konnte, sondern in der Rolle des Sei. Andererseits hatte er so viele Menschen auf dem Gewissen, dass ein Friede, Freude, alles gut Ende nicht wirklich gepasst hätte. Schön fand ich dann aber, dass er ganz am Schluss die Brille abgenommen hat, die ja für Seis Identität stand, und als Rin sterben konnte.
Namu, vielen Dank auch für den Tipp mit den Yashas! Es war doch etwas frustrierend, etwas über die finden zu wollen.
Ist die Serie jetzt eigentlich was für deine Cousine? _________________ Normalerweise sind dem Krieger die Wege des Konfuzianismus, des Buddhismus, der Teezeremonie und des Nô gleichgültig. Wenn aber jemand wirklich einem Weg folgt, wird er Gemeinsamkeiten mit Menschen feststellen, die anderen Wegen folgen. Dabei ist wichtig, dass jeder sich ernsthaft und sorgfältig auf dem Weg seiner Wahl übt.
Miyamoto Musashi (Das Buch der fünf Ringe, Erde) |
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