Kittie CineMaster


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Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Mi Jun 25, 2008 19:40 Titel: Zombie King and the legion of doom |
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Regie: Stacey Case
Darsteller: Jules Delorme, Jennifer Thorn, Raymond Carle, Rob
Etcheverria
Story:
Handlung... ja eine Handlung hat der Film, aber da sind so viele Löcher,
Fehler und sinnloses Zeug, dass es mir schwer fällt hier etwas
Vernünftiges zusammen zufassen. Aber ich will es mal versuchen.
Es geht um den Wrestler "US", der mit Hilfe von seinen Freunden
versucht "Zombie King" aufzuhalten. Denn King ist dabei eine neue Rasse
von Zombies zuschaffen und er versucht die Weltherrschaft zu erlangen.
Meinung:
Mehr an Handlung ist da leider nicht und mir kamen die 77 Minuten wie
eine halbe Ewigkeit vor. Ich kann aber auch nicht sagen, dass ich den
Film schlecht fand, denn es gibt nun wirklich sehr viele schlechtere Filme
- ich erinnere mich da dunkel an "I am the Ripper" oder "The Bagman" -
aber wirklich gefallen hat er mir auch nicht. Es fällt mir schwer das genau
zu definieren. Aber der Anteil an den schlechten Dingen überwiegt, aber
dafür kann man den Film einen kleinen Trash-Bonus geben.
Aber komm ich zu den Dingen, die mir gefallen haben: da wären die
sexuellen Anspielungen; bei Einigen musste ich einfach schmunzeln. Und
die beiden Lesben - an sich nichts Besonderes, aber wenn die Eine ein
Zombie ist und die Andere ein Mensch (sie hat schöne Tattoos) und die
Beiden dann rummachen, hat das schon irgendwas. Sie ziehen sich zwar
nie aus und man sollte auch keine Sexszenen erwarten, aber es gibt
dennoch ein paar Brüste (mit Piercings) zusehen - was mich allerdings
verwundert, denn nach Aussage von "US" herrschen dort in Mexiko 32°,
aber überall liegt Schnee. Aber auch wenn Schnee liegt, scheint das dort
Keinen zu stören, denn "Mercedes" geht mit Wrestlermaske und Bikini an
den Strand um sich zu sonnen.
Aber nicht nur Mercedes trägt ihre Wrestlermaske den ganzen Film über,
sondern auch "US", Tiki, Zombie King und wie sie noch alle heißen
mögen. Und laut DVD Cover sind die Wrestler dort sowas wie nationale
Helden - denke aber mal eher, dass es sich hier um normale
Fanbeliebtheit handelt. Und die Wrestler bekämpfen sich auch und Jeder,
der sich mal "RAW" oder "SmackDown" angesehen hat, weiß dass das
auch alles nur mehr Show als Sein ist. Aber die Kämpfe gehen in
Ordnung, sind zwar keine Meisterleistungen dabei, aber ich hab auch
schon sher viel Schlechteres im professionellen Bereich gesehen.
Aber komm ich zu einem weiteren Knackpunkt - den Zombies. Ich glaube
Einige werden den Film hassen, denn hier betreiben sogar die Zombies
Wrestling. Ist eine recht nette Idee wie ich finde, aber wenn es schon
störte, dass die Zombies in "Dawn of the Dead" (Remake) laufen oder in
"Land of the Dead" das Denken anfangen, sollten lieber einen großen
Bogen um diesen Film machen.
Ansonsten haben die Zombies nicht viel zu bieten - ein bisschen Blut ins
Gesicht geschmiert und ein bisschen blasses Make-Up und das war es
dann. Wohl auch eine Enttäuschung für Hardcore-Zombie-Freaks. Aber
"Zombie King" ist ja auch an sich kein richtiger Zombiefilm, es gibt zwar
ein paar Fressszenen und hier und da wird mal ein Kopf abgerissen, aber
diese Special Effects sind extrem billig und auch schlecht gemacht (liegt
wohl am geringeren Budget). Es gab nur eine nette Szene, die mir
gefallen hat, aber diese wurde wohl leider aus "Tanz der Teufel" geklaut.
Was auch schlecht ist, sind die Dialoge. Was sich da teilweise zusammen
gebrabbelt wird, ergibt meistens nur wenig Sinn. Die Regie- und
Kamaraarbeit ist auch schlecht. Nicht zusammen passende Einstellungen,
verwackelte Bilder und ab und zu ist die Kamara auch mal zu langsam.
Das hätte man wirklich besser machen können.
Was ich auch nicht ganz glauben mag, ist das Geogre A. Romero etwas
mit diesem Film zu tun hat - steht doch da schön im Vorspann "Geogre A.
Romero presents"; ob der gute Romero davon weiß?
Die Schauspieler gehen noch in Ordnung. Es gibt zwar nicht viel zu
schauspielern und durch die Masken können auch keine Emotionen
gezeigt werden. Zu erwähnen wäre da noch die verwendete Musik. Ich
glaube würde es eine Soundtrack CD geben, wären auf dieser nur 5
Lieder. Alles klingt gleich und recht eintönig. Ein Lied klingt zwar recht
gut, aber auf die Dauer wird es dann doch nervig und ist nur beim ersten
Mal hören nett.
Atmosphäre ist kaum vorhanden, der Film wirkt eher unfreiwillig komisch
und von den Zombies geht auch keine wirklich Bedrohung aus.
Fazit:
"Zombie King" ist wohl eher ein Film für Trash-Wrestlingfans. Der
Zombiefilmfan wird hier wohl eine Enttäuschung erleben - obwohl ich die
Idee mit den Wrestlerzombies gar nicht mal so schlecht finde, aber
dennoch weiß ich immer noch nicht was ich von diesem Film halten soll.
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