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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 932
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Di Mai 27, 2008 13:19 Titel: Zombie Warrior |
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Regie: Daniel Flügger
Darsteller: Daniel Flügger, Dennis Klose, Joachim
Timm, Nina Kiefer, Stefan Svahn
Story:
Ein junger Mann kommt von der Arbeit nach Hause und findet
seine Frau tot auf.
Sie wird beerdigt und er ertränkt seinen Kummer in Alkohol.
Eines Abends besucht er wieder das Grab seiner Frau und sie
entsteigt ihrem Grab als Zombie und sieht sich gezwungen
sie zu töten.
Durch dieses Ereignis beginnt der junge Mann einen
regelrechten Amoklauf gegen eine Herde von Zombies.
Meinung:
Mit "Zombie Warrior" handelt es sich um einen 15 minütigen
Kurzfilm Daniel Flügger, welcher mit diesem Film Amokläufe
thematisiert.
Aber was genau wollte er aussagen? Irgendeine Botschaft oder
Kritik an den Amokläufern oder den Medien, die bei sowas
gerne manipulieren, konnte ich jetzt nach mehrmaligen Sehen
nicht feststellen. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass
sich Daniel Flügger und Dennis Klose (die Beiden schrieben
das Drehbuch) einfach gedacht haben: "Ach lass uns mal einen
Film über einen Amoklauf mit Zombies drehen!".
Hier hätte man sich mehr ein Beispiel an "Ein schöner Tag
(zum Amoklaufen)" (dieser wird an anderer Stelle noch mal
extra vorgestellt) nehmen sollen, denn dieser setzt das
Thema sehr gut um.
Letztendlich bleibt ein deutscher Independentfilm in dem
reichlich Splatter/Gore enthalten ist. Und hier geht es
wirklich böse zur Sache. Zu meinem Erfreuen sind sämtliche
blutige Effekte handgemacht und da hinzu kommt noch, dass
manche Zombies an die alten italienischen Zombies erinnern.
Dennoch hat man nicht auf irgendwelche Computereffekte
verzichtet. Nicht nur das diese überflüssig sind, sehen
diese auch billig und nicht gerade gut aus. Man hätte
wirklich gut drauf verzichten können, denn der Film würde
auch sehr gut ohne diese auskommen.
Irgendwelche Computereffekte sollte man nur benutzen, wenn
man das Geld dafür hat und man sich sicher sein kann, dass
auch Vernünftige bei rauskommen.
Aber zum Glück schadet dies nicht zu sehr diesem Film. Was
allerdings etwas ärgerlich ist, ist das die Spannung erst ab
der Hälfte der schon kurzen Laufzeit aufkommt. Genau da wo
es die Wendung im Film gibt, aber hier sei als Anhaltspunkt
nur mal das Gespräch mit dem Waffenhändler erwähnt.
Sonstige Besonderheiten hat der Film nicht zu bieten und zu
den Darstellern sei noch zu sagen, dass sie ihre Arbeit gut
gemacht haben, aber hierbei sei zu bedenken, dass es so gut
wie nichts zum Darstellen gab - keine Emotionen oder Spiele
mit der Mimik.
Ist eben bloß ein kleiner Film für Freunde des Zombies
und/oder Amateurgenres. Ich glaube alle Anderen hätten kaum
Freude an diesem Film.
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