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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1088
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Mo Nov 02, 2009 10:52 Titel: Zombieland |
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Zombieland
Regisseur: Ruben Fleischer
Drehbuch: Paul Wernick, Rhett Reese
Darsteller: Jesse Eisenberg, Woody Harrelson, Emma Stone, Abigail Breslin
Land: USA
Jahr: 2009
Genre: Horror, Komödie
Laufzeit: ca. 88 Minuten
Deutscher Kinostart: 10 Dezember 2009
Darum geht’s:
Seit dem Einfall der Zombies, ist Amerika nicht mehr wie es war. Und da es ja bekanntlich kein Land ohne Bürger geben kann, wurde es von einem der letzten Überlebenden auf Zombieland getauft. Auf seiner Suche nach Gleichgesinnten reist ein junger Mann nach Columbus in Ohio um seine Eltern zu finden. Unterwegs wird er von einem durchgeknallten Typen aufgegabelt, der auf den Weg nach Tallahassee ist. Da beide Städte in der selben Richtung liegen, bilden sie eine Fahrgemeinschaft, jedoch ohne allzu große persönliche Annäherungen zu machen. Namen sind also Tabu. Daher treten die Namen des Ziels der beiden als Alternative in Erscheinung. Bei einem Zwischenstopp in einem Supermarkt treffen Columbus und Tallahassee auf zwei Schwestern, von denen die jüngere infiziert zu sein scheint. Hin und hergerissen, ob sie das Leben des Mädchens beenden sollen, stehen sie plötzlich einem ganz anderen Problem gegenüber,...
Meinung:
Netter Film.
Jesse Eisenberg, den ich in „Verflucht“ mit seiner vertrottelten Art eigentlich überhaupt nicht leiden konnte, hat mir hier sehr gut gefallen. - Und das obwohl seine Rolle quasi gleich war. Im Prinzip hat er dort weitergespielt, wo er in Adventureland aufgehört hat. Dazu muss ich aber auch sagen, dass er den treudoofen Tollpatsch gut drauf hat.
Der zweite im Bund ist Woody Harrelson (2012), den ich noch nie ausstehen konnte. Vielleicht liegt es auch einfach an dem Film, dass ich mich nicht weiter an ihm störte.
Emma Stone, die von The House Bunny und Der Womanizer - Die Nacht der Ex-Freundinnen nun eine Rolle bekommen hat, die ihr besser steht und ihre kleine Filmschwester Abigail Breslin (Signs, Beim Leben meiner Schwester) waren beide gut ausgewählt und haben somit das leicht verrückte Quartett vervollständigt.
Nun zum Film:
Schon das Intro ist amüsant und zeigt binnen ein paar Sekunden, was einen erwartet.
Zombieland ist locker flockig und weißt keine unnötigen Längen auf. Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt, was zum Großteil an der Erzählweise lag und Ideen wie z.B. die Suche nach dem letzten Twinkie (- Denn die haben auch ein Verfallsdatum. ;o) oder die Abzocknummer der beiden Schwestern an der Tankstelle.
Großartig fand ich auch die Regeln von Columbus, die in Fettschrift immer wieder auftauchten und an die jeweilige Lage angepasst waren.
Einzig das etwas lange Szenario im Vergnügungspark war etwas zu viel des Guten, aber ansonsten vergingen die 88 Minuten wie im Fluge.
Es würde mich nicht überraschen, wenn bald ein zweiter Teil folgt, was mir im Übrigen sehr zusagen würde.
Fazit:
Fast schon einen Tick besser als Shaun of the Dead und daher eine sehr gute Zombiekomödie.
Zuletzt bearbeitet von Kat am Sa Aug 07, 2010 14:15, insgesamt einmal bearbeitet |
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Seppel CineMaster


Anmeldedatum: 10.09.2007 Beiträge: 466
Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: Mo Nov 02, 2009 14:11 Titel: |
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Oha. Der Vergleich mit Shaun ist in meinen Augen gewagt, da man den Film in dem Genre meiner Meinung nach kaum noch übertreffen kann. Aber gerade deswegen hast du mich neugierig gemacht und ich werde mir den Film mit Sicherheit anschauen. Vielen Dank für die Vorstellung!  |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1088
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Mo Nov 02, 2009 18:25 Titel: |
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Ich denke, du wirst nicht enttäuscht werden. Ich mag Shaun ja auch sehr gerne und trotzdem hat mir Zombieland gefallen. Ein Großteil hängt natürlich von der deutschen Synchronisierung ab und ob die Regeln auch so gut in Szene gesetzt werden. Wenn ja, dann kann eigentlich gar nichts mehr schief gehen. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Leito CineStarter


Anmeldedatum: 21.10.2009 Beiträge: 25
Wohnort: Bezirk 13
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Verfasst am: Sa Nov 28, 2009 10:05 Titel: |
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naja mal wieder einer dieser Splatterkomedie streifen ich weiß nicht bin von diesem genre noch nicht wirklich überzeugt...aber was noch nicht ist kann ja noch sein .... hab vor kurzem einen trailer gesehender mich doch recht neugierig gemacht hat!
muss mal gucken ob ich es schaffe! |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4900
Wohnort: Taipeh
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Verfasst am: Mo Dez 28, 2009 13:13 Titel: |
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Zombieland habe ich neulich im Kino gesehen und fand ihn ganz nett, wenn er auch in der Mitte - aus meiner Sicht - ein wenig auf der Stelle tritt und da daher ein paar Längen hatte.
Da ich Kinogutscheine hatte und die loswerden mußte, mußte ich den Fillm auf deutsch schauen. Jetzt fehlt mir natürlich dafür der Vergleich zum Original, aber ich hatte schon den Eindruck, daß die Regeln von Columbus auch im Deutschen ganz gut umgesetzt waren. (Die Idee war sehr nett, und hat dem Film einen guten Einstieg gegeben).
Was an Zombieland ganz ansprechend ist, sind die Figuren, die im Grunde genommen mit ihren Macken doch recht normal sind und sich an diese Normalität in einer unnormalen Welt zu klammern suchen.
Hm, und dann dürfte die Zielgruppe dieses Films auch bei meiner Generation liegen. Ist ja sozusagen Soundtrack aus "unserer" Zeit. Ich glaube, ein paar der Songs dürften beim jüngeren Publikum gar nicht mehr bekannt sein!
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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Do März 04, 2010 11:47 Titel: |
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| Kat ich kann dir in fast allen Punkten zustimmen. Außer in einem nicht - den mit den Längen. Eine Länge hat der Film und zwar als die 4 bei Bill Murray im Haus sind - da fand ich schon, dass sich der Film etwas hinzog. |
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Kat CineMOD


Anmeldedatum: 18.06.2008 Beiträge: 1088
Wohnort: No Man's Land
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Verfasst am: Do März 04, 2010 19:51 Titel: |
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Ja, okay, du hast ja recht. Das ist mir beim zweiten ansehen nun auch so gegangen. _________________ Lips red as blood, hair black as night. Bring me your heart, my dear, dear Snow White |
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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Fr März 05, 2010 16:47 Titel: |
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Den kurzen und seltenen Moment genießen wo eine Frau mir mal recht gibt. |
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Crenshaw CineMaster


Anmeldedatum: 08.01.2007 Beiträge: 784
Wohnort: Berlin
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Verfasst am: Do Apr 29, 2010 12:53 Titel: |
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"Zombieland" ist ein wahrheftig grosser kleiner Streifen, soviel ist mal sicher. Ich mochte ihn beim ersten Mal sehr und beim zweiten Anlauf dann sogar noch mehr - da hat man mehr Zeit und Augenmerk für die vielen kleinen Details.
Interessanter fand ich ihn anders als "Shaun of the Dead"- den ich in erster Linie als eine Comedy-Zombiefilm-Parodie auffasse, "Zombieland" einen richtigen Zombie-Film, mit vielen ebenso satirischen wie sozialkritischen Momenten.
Ich habe (zu meiner grossen Dummheit und sehr langsamer Auffassungsgabe) erst beim zweiten Durchgang erkannt, dass im Film der Begriff "Zombie" als Synonym für einen "normalen" Durchschnittsamerikaner verwendet wird. Die Zombies tauchen im Film an den unterschiedlichsten Stellen auf, allesamt mit derselben Einstellung, den anderen aufzufressen.
Dies wird schon in der ersten Einstellung untermauert, als das brennende Kapitol mit einem white-collar-Anzugträger gezeigt wird.Die nächsten Auftritte zeigen dann die fressgierigen Normalo-Amis an Tankstellen, an der Autobahn, in Shopping-Centern, in Hollywood, und natürlich erst recht in Vergnügungsparks (dort kommen die meisten Zombie-Amerikaner unter). Verdammt, sogar attraktive Mädels aus der Wohnung nebenan wollen uns doch nur auffressen. Überleben kann nur, wer sich an bestimmte Regeln hält, die allesamt den angezeigten Umgang mit Amerikas gesellschaftlichen Urproblemen widerspiegeln: das unablässige Berufspendeln von Ostküste zur Westküste, der unersättliche Konsumfetischismus, grandioses Übergewicht, delinquente Kinder, die über keinerlei Schulwissen verfügen, etc.
So haben wir diese ziemlich harsches Statement "America, f*ck you" NEBEN der zombietypischen Komponente "Die Überlebenden -texanischer Waffennarr, Vamp-Teenie, Kind und der WoW-Nerd- als Repräsentanten unterschiedlicher Archetypen der modernen Gesellschaft überleben in einer Extremsituation". Gewürzt wird das Ganze dann noch mit den ganzen Zombigenre-Parodieelementen, (die wiederrum an SotD angrenzen), wie zB das ständig perfekte Abend-Make-Up von Wichita, der Waffenfreak Tallahassee, dessen Wahnsinn ihn zu einem Vorreiter in Sachen Überleben in der heutigen Gesellschaft macht, Columbus, der paradoxerweise aufgrund seiner ganzen Krankheiten davonkommt, usw. usw.
Allein diese Dreh-und Angelpunkte machen den Film zu einem feinen Schlachtfest für Genreliebhaber. 5 Stars von Crenshaw, klare Sache
 _________________ FSK 6 = Der Held ist ein Mädchen.
FSK 12 = Der Held bekommt das Mädchen.
FSK 16 = Der Bösewicht bekommt das Mädchen.
FSK 18 = Jeder bekommt das Mädchen. |
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