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Kittie
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BeitragVerfasst am: Do Jun 24, 2010 20:06    Titel:

Broken

Boah... was für ein beknackter Film! Die Handlung "Based on a true Story"... okay... da kann man sich schon mal denken wie der Film verlaufen wird, aber das der dann so langweilig ist, hätte ich nicht gedacht. Wo blieb die Spannung? Und dann noch diese miesen Darsteller... die einzige Gute war das Mädel, welches nachher nicht mehr viel zu sagen hatte... aber die Andere und der Typ... nee grausam dieses Fratzen ziehen. Was gut war, waren ein paar SFX. Da hat man sich Mühe gegeben, aber wenn man auf diese aus ist, reicht es auch wenn man sich den Trailer zum Film ansieht.

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yun
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 25, 2010 12:49    Titel:

die stadt der blinden (brasilien / kanada / japan 2008) von fernando meirelles

bestimmt ein interessantes thema ... doch nach 20 minuten haben wir aufgehört ihn uns anzuschauen ... in diesen 20 minuten geschieht zwar allerhand ... doch bleiben die protagonisten einem die ganze zeit über fremd und ebenso ist es einem egal weshalb wem was und warum passierte ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Fr Jun 25, 2010 21:32    Titel:

@ Stadt der Blinden: Ich habe den bis kurz vor Schluß ausgehalten. Ich breche Filme sonst nie ab aber da häufen sich abstruse Verhaltensweisen der Charaktere, die jeglichen Menschenverstand vermissen lassen.

@ Topic:

Ugetsu - Erzählungen unter dem Regenmond
(Mizoguchi, 1953)
Kenji Mizoguchis Werk über universelle Themen wie Geld und Liebe gilt zurecht als großer Klassiker des japanischen Kinos. Die Charaktere bieten sich zur Identifikation an, die Geschichte ist stets interessant und hält einige Überraschungen parat, gleichzeitig bietet die Thematik Stoff zum Nachdenken. Wunderbar ist Mizoguchis eleganter Regiestil, der die Schönheit der teilweise beeindruckenden Bilder noch hervorhebt. Ugetsu ist eine handwerklich imponierende, ruhige Fabel mit schöner Atmosphäre.
4 von 6 Punkten.

Trouble Every Day
(Denis, 2001)
Trouble Every Day ist ein Horrorfilm der sein Genre lange versteckt. Regisseurin Claire Denis inszenierte mit unzähligen Szenen ohne Worte, eine Handlung zu finden gestaltet sich schwierig. So baut sich langsam aber sicher eine düstere Atmosphäre auf, die Neugier wächst, die Charaktere scheinen etwas vor dem Zuschauer zu verbergen. Die sehr stimmungsvollen Bilder bekämpfen aufkommende Langeweile und hinterher kommt dann die Erkenntnis dass Trouble Every Day wirklich ein etwas anderer Horrorfilm ist, gut ist er allerdings nicht, zu unbefriedigend endet die Geschichte, das Warten lohnt sich nicht.
2 von 6 Punkten.

Peter's Friends
(Branagh, 1992)
Peter's Friends ist einer dieser seltenen Filme, die in ihrem Verlauf höchst unterschiedlichste Emotionen auslösen. Dem charmanten Anfang weichen spannende Dialoge und eine interessante Handlung, die Charaktere entwickeln sich fortwährend und geben nach und nach einen Blick hinter ihre Fassaden preis. Bis dahin gibt es so einigen Humor, im letzten Drittel überwiegen dann die ernsten Töne, das Finale setzt dann noch einen oben drauf. Peter's Friends ist ein imponierender Film, da er den Zuschauer dasselbe durchleben lässt wie seine Protagonisten und definitiv zum Nachdenken anregt über die wichtigen Dinge des Lebens.
4 von 6 Punkten.

Der Prozeß der Jeanne d'Arc
(Bresson, 1962)
Robert Bressons schuf den Film anhand des überlieferten Materials der Prozessakten und zeigt mit Der Prozeß der Jeanne d'Arc wie die letzten Tage der Märtyrerin ausgesehen haben könnten. In den 61 Minuten gewährt der Film einen Einblick auf die Einflussnahme der kirchlichen und adeligen Würdenträger, alles wird über Dialoge wiedergegeben. Die Laiendarsteller sind solide und geben dem Film einen realistischen Anstrich. Emotionen vermag der sehr kurze Film freilich nicht zu wecken, Bressons trockener Regiestil fernab jeglicher Inszenierung lässt eine eher dokumentarische Absicht erahnen.
3 von 6 Punkten.
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yun
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 26, 2010 12:22    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:

Ugetsu - Erzählungen unter dem Regenmond
(Mizoguchi, 1953)
Kenji Mizoguchis Werk über universelle Themen wie Geld und Liebe gilt zurecht als großer Klassiker des japanischen Kinos. Die Charaktere bieten sich zur Identifikation an, die Geschichte ist stets interessant und hält einige Überraschungen parat, gleichzeitig bietet die Thematik Stoff zum Nachdenken. Wunderbar ist Mizoguchis eleganter Regiestil, der die Schönheit der teilweise beeindruckenden Bilder noch hervorhebt. Ugetsu ist eine handwerklich imponierende, ruhige Fabel mit schöner Atmosphäre.
4 von 6 Punkten.


dieser film hat mir auch sehr gefallen ... mizoguchis filme sind überhaupt sehenswert und ein guter einstieg einmal ein ganz anderes japan kennenzulernen ... Very Happy
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Auda
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 26, 2010 12:57    Titel:

.
@ Kittie: Kannst Du den Film "Broken" etwas genauer benennen. Es würde mich interessieren welchen Du meinst.

Hier ist die Imdb-Liste (die allerdings auch Kurzfilme etc. einschließt):
http://www.imdb.com/find?s=tt&q=Broken
.

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Kittie
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BeitragVerfasst am: Sa Jun 26, 2010 13:13    Titel:

Aber gerne doch...

Broken - Keiner kann dich retten (2006), UK, Regie: Adam Mason, Simon Boyes

http://www.imdb.com/title/tt0454839/
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yun
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BeitragVerfasst am: So Jun 27, 2010 11:09    Titel:

der mann der friseuse (frankreich 1990) von patrice leconte ... mit jean rochefort und anna galiena

beim essen erzählt ein zwölfjähriger junge seinem vater, wenn er einmal groß ist, wolle er eine friseuse heiraten - den vater trifft fast der schlag und dabei rutscht ihm die hand aus ... jahrzehnte später trifft dieser junge (inzwischen zu einem etwas älteren herrn herangewachsen) tatsächlich auf eine friseuse und verliebt sich unsterblich in sie ...

der film erzählt in wunderschönen bildern und überaus warmherzigen szenen eine herrlich skurrile und liebenswürdige geschichte um eine ganz große leidenschaft und liebe ... jean rochefort, damals sechzig jahre alt und nur auf dem ersten blick zu alt für diese rolle, spielt unvergleichlich gut ... keinen anderen hätte man sich an seiner statt vorstellen können ...

sehenswert, wenn auch nicht ganz makellos ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Mo Jun 28, 2010 17:57    Titel:

Primer
(Carruth, 2004)
Ein Zeitreisefilm der mit einem Budget von 7000 $ gedreht worden ist und teilweise unsichtbar zwischen verschiedenen Zeitebenen hin- und herspringt. Vier bis fünf Ebenen konnte ich ausmachen, in der Theorie sind es aber neun (!!), trotz der kurzen Spielzeit von 75 Minuten ist Primer höchst komplex, scheint aber keine Logikfehler aufzuweisen. Wobei ich das nur fragmentarisch beurteilen kann, im Grunde habe ich nichts verstanden. Wenn es den mal auf Deutsch gibt versuche ich es noch einmal.
3 von 6 Punkten.

Mammut
(Moodysson, 2009)
Als Globalisierungsstudie taugt Mammut nicht viel, allerdings sollte man den Inhalt des Films nicht überinterpretieren, denn die Geschichte erzählt mehr vom Scheitern familiärer Beziehungen, unabhängig von der ethnischen Herkunft. Das ist zwar auch nicht sonderlich spannend, schlecht ist es indes auch nicht, was insbesondere an den engagierten Darstellern und den teilweise sehr schönen Bildern liegt. Mammut ist einer von Moodyssons schwächeren, eher am Mainstream orientierten Filmen, die Message ist schwer zu finden - eventuell ging es dem Regisseur aber auch nur um Gefühle, nicht um Analyse.
3 von 6 Punkten.

Old Joy
(Reichardt, 2006)
Old Joy zeigt auf sehr realistische Weise den Campingausflug zweier alter Freunde, 74 Minuten lang. Viel wird geredet, manchmal wird auch geschwiegen, dokumentarisch ist die Inszenierung, eine richtige Geschichte wird nicht erzählt. Trotzdem funktioniert der Film, dem Zuschauer wird die Deutung überlassen, Old Joy ist eine Zustandsbeschreibung zweier Protagonisten, die sich nach Jahren in Freundschaft fremd geworden sind. Interessanterweise bleiben die großen Emotionen aus, der Film beschränkt sich auf leise, subtile Signale zum Seelenleben der Charaktere.
3 von 6 Punkten.
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Kittie
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BeitragVerfasst am: Di Jun 29, 2010 21:40    Titel:

Blood Tea and Red String

Ein richtig schöner Animationsfilm (Puppentrickfilm)! Kein massenkompatibel Rotz aus einen Computer, sondern noch liebevolle Handarbeit (die auch 13 Jahre lang gedauert hat). Auch wenn der für Kinder ab 6 Jahre freigegeben ist, ist das dennoch nicts für Kinder. Es ist dafür eine viel zu finstere und auch traurige Geschichte und hinzu kommt noch, dass über die ganze Laufzeit des Films nicht gesprochen wird.

UNd es gibt einige sexuelle Anspielungen...

Einfach großartig! Schon ärgerlich, dass ich diesen Film jetzt erst entdeckt habe.
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yun
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BeitragVerfasst am: Mi Jun 30, 2010 12:40    Titel:

sasori - den of the beast (japan 1973) von shunya ito ... mit meiko kaji

besitzt - im vergleich zum ersten teil dieser spielfilmreihe - einen für dieses genre wirklich ernst zu nehmenden sozialkritischen anpruch ... der voyeuristische aspekt wurde hier endlich auf ein erträgliches minimum zurückgenommen ... stattdessen die sozialkritischen themen auf eine glaubwürdige und auch nachvollziehbare weise in düsteren bildern, szenen und charakterzeichnungen herausgearbeitet ... meiko kaji als sasori hat im ganzen film nicht mehr als zwei worte zu sagen, doch besitzt sie eine leinwandpräsenz, wie man sie nur selten zu sehen bekommt und mit ihren augen sagt sie mehr, als andere - gute schauspieler - mit seitenlangen mono- oder dialogen je sagen könnten ... der regisseur shunya ito wuchs über sich selbst hinaus und ihm gelangen viele ungewöhnliche bilder und düstere szenen, die man nicht so schnell vergisst ... vielleicht lies man ihm hier auch zum ersten mal so richtig freie hand eigene ideen und vorstellungen umzusetzen, denn es kaum zu glauben, dass es wirklich der gleiche regisseur, wie in den ersten beiden teilen der sasori reihe sein soll ...
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