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Apollyon
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BeitragVerfasst am: Di Jul 13, 2010 22:05    Titel:

Von mir grad gesichtet:

Haunted Echoes
Schlechte Effekte, Regie war auch nicht sehr überzeugend, Story war das übliche, Kameraführung auch nicht so klasse, Schauspieler auch etwas hölzern. Insgesamt schlecht!

Cop Out
Die Story ist ein bisschen unkreativ, aber ein unterhaltsamer Film. Macht gute Laune. Ist halt nichts hochtrabendes, aber ich glaube das war die Intention. Wink Vor allem nach dem oben genannten Film zu empfehlen! Very Happy

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yun
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 15:31    Titel:

ghosts of cité soleil (usa 2004) von asger leth

doku über das leben in der cité soleil, einem elendsviertel von port-au-prince auf haiti aus dem jahre 2004, in dem über 300.000 menschen leben ... unter anderem aus der sicht zweier brüder, die als gangsterbosse einzelne teile des viertels mit waffengewalt kontrolllieren (zu ihnen sollen ca. 3000 bewaffnete gehören) und die von politischen kräften auch dafür eingesetzt wurden oppositionelle bzw. politische gegner einzuschüchtern (und schlimmeres) ... trotz aller nähe (näher ging es wirklich nicht mehr), die der dokumentarfilmer eingefangen hat, war es für mich sehr schwer, mir ein genaueres bild über das leben in diesem viertel zu verschaffen ... vielleicht gerade wegen der allzu großen nähe (des dokumentarfilmers) zu den in der doku gezeigten ereignissen ... dennoch ... beeindruckend und sehenswert ...


beautiful boxer (thailand 2003) von ekachai uekrongtham

nachtblende (frankreich 1975) von andrzej zulawski ... mit romy schneider


haze (japan 2005) von shinya tsukamoto

tetsuo (japan 1989) von shinya tsukamoto

tokyo fist (japan 1995) von shinya tsukamoto

tokyo fist erschien etwa ein jahr vor chuck palahniuks buch fight club (1996) ... ich kann mir sehr gut vorstellen, dass shinya tsukamotos film palahniuk zu seinem buch anregte ... die verfilmung david finchers von 1999 ist natürlich eine klasse für sich ... dennoch ... sagt mir shinya tsukamotos film mehr zu (wird aber wohl nichts für jemanden sein, der überwiegend us-amerikanische filme gewohnt ist) ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 17:00    Titel:

Wenn ich jetzt Fight Club als Lieblingsbuch habe, soll ich mir Tokyo Fist anschauen oder es lieber bleiben lassen?
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yun
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 18:07    Titel:

stilistisch sind die unterschiede zwischen beiden filmen groß genug, so daß es kaum eine gefahr von überlagerungen von bildern und eindrücken gibt ... inhaltlich dagegen schon (wenn auch nicht 1:1) ... auch wenn es da verschiedene schwerpunkte und vor allem einen noch größeren unterschied in der aussage beider filme gibt (und in dieser ist tsukamoto auch radikaler als fincher und besitzt eine größere lebensnähe) ... bildgewaltig sind beide ... hm ... probiere es einfach mal ... wenn dir tokyo fist nicht gefallen sollte, wird es meiner meinung nach keinen negativen einfluss auf palahniuks buch (welches ich gelesen habe) haben ...
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Zetsubou
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 22:20    Titel:

Karate Kid mit Jackie Chan


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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Do Jul 29, 2010 23:04    Titel:

@ Yun: Ich bin neugierig und werde mir den mal ausleihen. Hast du Palahniuks neustes Werk Das Kainsmal gelesen? Für mich ein in Form und Inhalt grandioses Buch.
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yun
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 30, 2010 11:30    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:
@ Yun: Ich bin neugierig und werde mir den mal ausleihen. Hast du Palahniuks neustes Werk Das Kainsmal gelesen? Für mich ein in Form und Inhalt grandioses Buch.


nein, noch nicht ... werde ich aber noch Cool
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Sa Jul 31, 2010 13:42    Titel:

Barry Lyndon
(Kubrick, 1975)
Schöne Bilder, atmosphärisch, etwas zu lang und etwas zu wenig Handlung.
3 von 6 Punkten.

Drei Uhr nachts
(Melville, 1956)
Verbrechen und Glücksspiel im Melville-Stil. Nicht immer interessant, aber handwerklich ohne Makel. Hauptdarsteller Roger Duchesne ist wunderbar, das unerwartete Finale auch.
3 von 6 Punkten.

Die Millionen eines Gehetzten
(Melville, 1963)
Belmondo und Vanel tragen den Film, untypisch für Melville ist es weniger ein Thriller, Die Millionen eines Gehetzten interessiert sich als Roadmovie mehr für seine Charaktere, was Längen verursacht, da im Gegensatz zu seinen anderen Filmen kein Ziel über die Langatmigkeit hinweghilft.
3 von 6 Punkten.

Die Nacht des Jägers
(Laughton, 1950)
Sehr gute erste Hälfte mit Spannung und guter Bildsprache, danach baut der Film stark ab, das Finale enttäuscht.
3 von 6 Punkten.

Der Rabe
(Clouzot, 1943)
Gesellschaftskritisch, zum mitdenken anregende Handlung mit Spannung, interessante Charaktere, gelungenes Ende.
4 von 6 Punkten.

Sinners Of Hell
(Nakagawa, 1960)
Erste Hälfte zum Einführen der Figuren ok, zweite Hälfte spielt in der Hölle – wunderbare Bilder die an Bunuel erinnern, starkes Setdesign, ziemlich brutal, insgesamt etwas zu metaphorisch und nicht besonders unterhaltsam.
3 von 6 Punkten.

Possession
(Zulawski, 1981)
Possession ist ein sehr interpretierbares, ungestümes und bildgewaltiges Konglomerat verschiedenster Genres, ein Horror-Psycho-Beziehungsdrama, das in jeder Szene gelungen ist und durch die großartigen Darsteller mit höchster Schauspielkunst beeindruckt. Ultraatmosphärisch, Possession beschäftigt noch Tage nach dem Sehen.
5 von 6 Punkten.

Die Mauern von Malapaga
(Clément, 1949)
Solider Vertreter des poetischen Realismus, die Darsteller sind routiniert, handwerklich ok, gute Dialoge, gutes Finale, insgesamt aber zu durchschnittlich.
3 von 6 Punkten.

Jeremiah Johnson
(Pollack, 1972)
Sehr untypischer Western um einen einsamen Aussteiger, ein erfrischendes Sujet mit einigen losen Denkansätzen, die aber der fast schon melancholischen Grundstimmung geopfert und nicht weiter vertieft werden. Ohne große Höhepunkte.
3 von 6 Punkten.

Boulevard der Dämmerung
(Wilder, 1950)
Einer von Wilders besten Filmen mit hervorragenden Darstellern, wunderbar düsterer Atmosphäre und sehr gelungener Bildgestaltung. Die Handlung ist spannend von Anfang bis Ende, Wilders hintergründiger Witz gefällt, einziges Manko ist die zu träge Inszenierung.
4 von 6 Punkten.

Casablanca
(Curtiz, 1942)
Casablanca ist ewiges Kino zum immer wieder sehen. Das Drehbuch ist voll von Unwahrscheinlich- und Unmöglichkeiten, ganz künstlich, und vielleicht gerade deshalb Kunst. Darsteller und Atmosphäre sind perfekt, ebenso die unzähligen memorablen Dialoge und Situationen.
5 von 6 Punkten.

Chopper
(Dominik, 2000)
Pseudocoole Verbrecherglorifizierung in Videoclipästhetik, die sich nie mit dem Innenleben der Figur befasst, völlig undifferenziert.
2 von 6 Punkten.

Alles über meine Mutter
(Almovodar, 1999)
Gewohnt leicht freakige Gestalten und Dialoge, die man nicht immer ernstnehmen kann, weshalb der grundernste Plot etwas sabotiert wird. Trotzdem ist Alles über meine Mutter gefühlvoll und wird zumindest nie langweilig.
3 von 6 Punkten.

Richard III
(Loncraine, 1995)
Tolle Idee, Shakespeares Werk in das England der 30er zu verlegen und den Aufstieg des Tyrannen mit dem Hitlers gleichzusetzen. Dies passiert anfangs subtil, nach und nach dann ganz offen. An der chargenhaften Darstellung von Ian McKellen scheiden sich die Geister, ich fand sie wunderbar.
3 von 6 Punkten.

Jahr 2022 - die überleben wollen
(Fleischer, 1973)
Dystopie die nie die Beklemmung eines 1984 erreicht und nur wenige gelungene Szenen aufweist, der Rest ist Standard, die Darsteller mühten sich, spannend ist der Film aber nie.
3 von 6 Punkten.

Dorotheas Rache
(Fleischmann, 1974)
Einer der kontroversesten deutschen Filme, der die Aufklärungsfilme persisfliert und stark überzeichnet, erinnert stark an Sjömans Ich bin neugierig, ist heutzutage genauso langweilig wie unnütz.
2 von 6 Punkten.

Das Kaninchen bin ich
(Maetzig, 1965)
Recht atmosphärisch und mit interessanter Handlung und viel Zeitkolorit ausgestattet, lässt der Film in der zweiten Hälfte zu sehr nach, aus anfänglicher Spannung tun sich Längen auf, am Schluß steigert sich der Film zum Glück wieder etwas.
3 von 6 Punkten.

Der Riß
(Chabrol, 1970)
Chabrols Figuren sind immer nahe an einer Karikatur, die Handlung ist ganz interessant, Spannung kommt nur in wenigen Szenen auf, weshalb Der Riß zwar nie langweilt, aber zu verschroben und trocken ist.
3 von 6 Punkten.

Vengeance
(To, 2009)
Wie immer bei Johnnie To: viele stylische Bilder, mittelmäßige Action, langweilige Geschichte. Für zwischendurch ok, aber nicht gehaltvoll und daher schnell vergessen.
3 von 6 Punkten.

Immer Ärger mit Harry
(Hitchcock, 1955)
Der englische Humor ist Geschmackssache, bietet keine großen Lacher, aber einige Schmunzler. Die Figuren sind etwas fad geschrieben, die Handlung ist aber recht unterhaltsam. Insgesamt solide.
3 von 6 Punkten.
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 02, 2010 12:28    Titel:

nightmare detectiv (japan 2006) von shinya tsukamoto

auf die filme von tsukamoto bin ich erst vor ein paar monaten durch zufall aufmerksam geworden ... er ist einer der regisseure, die ein ganz bestimmtes thema haben (die gegenüberstellung des menschen mit dem leben in der großstadt bzw. mit der modernen arbeitswelt, die den menschen seelisch, in seinem ganzen sein zu deformieren und zu erdrücken drohen) und der es versteht, diese themen durch seinen ihm ganz eigenen stil, durch ungewöhnliche bilder und perspektiven (erzählerisch und auch optisch) neue einsichten abzugewinnen ... und dadurch sein publikum anzuregen vielleicht auch einmal über das eigene leben nachzudenken ... als genre wählt tsukamoto gerne etwas, was auf dem ersten blick mit einem horrorfilm verwechselt werden kann ... in seinem film *nightmare detective* geht es um menschen, die einander fremd sind und die sich zum gemeinsamen selbstmord verabreden ... eine bewegung, die es in japan tatsächlich gab bzw. noch gibt ...

wirklich sehr interessant beginnend verliert tsukamoto im weiteren verlauf der handlung sein thema etwas aus den augen und begibt sich in die untiefen des horrorgenres ... wodurch die sonst von ihm so gewohnte aussagekraft seiner filme deutlich abgeschwächt wird ... dennoch ... immer noch sehenswert ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 02, 2010 13:44    Titel:

Hast du seinen wohl bekanntesten Film Tetsuo gesehen? Den fand ich ganz grottig. Haze dagegen hat mir auf seine körperliche Art zumindest punktuell gefallen.
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