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yun
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BeitragVerfasst am: Fr Aug 13, 2010 11:57    Titel:

a snake of june (japan 2002) von shinya tsukamoto
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Namu
Die CineGLobe Perle


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BeitragVerfasst am: Fr Aug 13, 2010 23:42    Titel:

Au Revoir, Taipei (Taiwan 2010)
Nette, kleine Liebesfilm-Drama-Roadmovie-Gangster-Komödie, die mit einer angenehm dosierten Mischung aus Sanftheit, leichter Skurrilität, Einfachheit, Süße und Unterhaltung zu überzeugen versteht.
Ich würde mir den Film jederzeit ein zweites (und drittes...) Mal ansehen!
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yun
CineMaster
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BeitragVerfasst am: So Aug 15, 2010 12:25    Titel:

gemini (japan 1999) von shinya tsukamoto
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 14:18    Titel:

Subconscious cruelty
(Hussain, 1999)
Subconscious cruelty ist wohl einer der kontroversesten Experimentalfilme überhaupt. Karim Hussains Regiedebüt besticht teilweise durch atemberaubende Bilder, ist inhaltlich aber jenseits jeden guten Geschmacks. Der Film besteht aus mehreren unzusammenhängenden Episoden, weshalb eine Handlung nicht wirklich existiert, meist funktioniert der Film über Bild und Musik, ohne Dialoge. Hussains Angriff auf das Mainstreamkino ist überaus drastisch und sollte nur von Genrefans angeschaut werden - doch selbst die werden angesichts der extremen Bilder abgeschreckt sein.
1 von 6 Punkten.

Der Golem, wie er in die Welt kam
(Boese, Wegener, 1920)
Der Golem, wie er in die Welt kam war ein internationaler Erfolg und gilt vor allem im Ausland als einer der besten deutschen Stummfilme. Die Handlung ist interessant, aber im letzten Drittel etwas konstruiert, im Vergleich zu anderen düsteren Stummfilmen fehlt eine dichte Atmosphäre und ein entsprechendes Setdesign. Trotzdem gefallen einige expressionistische Bilder, auch die Effekte können sich sehen lassen. Alles in allem ist Der Golem, wie er in die Welt kam ein solider Stummfilm, der durch seine Dramaturgie Potenzial verschenkt.
3 von 6 Punkten.

Die Schwestern von Gion
(Mizoguchi, 1936)
Die Schwestern von Gion gilt als einer der wichtigen Vorkriegsklassiker der japanischen Kinos. Die Geschichte zweier unterschiedlicher Schwestern im Konflikt zwischen Tradition und Moderne entbehrt nicht einer gewissen Tragik, berührt emotional nur wenig. Der Werdegang der beiden Hauptfiguren ist präzise geschildert und stellt moralische Fragen, die dem Zuschauer nicht beantwortet werden. Nebenbei ist Die Schwestern von Gion ein interessantes Dokument der zeitgenössischen Gesellschaft. Der elegische Stil von Regisseur Mizoguchi ist bereits in Ansätzen erkennbar, aber längst nicht so perfektioniert wie in seinen späteren Filmen.
3 von 6 Punkten.

Bunny Lake ist verschwunden
(Preminger, 1965)
Bunny Lake ist verschwunden bietet eine interessante Ausgangssituation, die nach üblichen Spannungsmusstern gelöst wird und zum Miträtseln einlädt. Gut sind die Darsteller, insbesondere Laurence Olivier gefällt. Obwohl der Plot Potenzial hat gelingt es dem Film kaum, Situationsspannung zu erzeugen. Dabei ist Bunny Lake ist verschwunden ohne große Makel, es fehlt einfach das gewisse Etwas, über die Schauspieler und die Grundidee hinaus bietet der Film nur solide Krimikost, die freilich unterhaltsam ist.
3 von 6 Punkten.

Der Leopard
(Visconti,1963)
Luchino Viscontis Der Leopard ist ein Klassiker des italienischen Kinos und erzählt neben der eigentlichen Familiengeschichte vor allem über Italien an sich, Sizilien im Besonderen. Natürlich ist das angesichts der dreistündigen Laufzeit nicht immer besonders unterhaltsam, aber mit enormen Aufwand und sichtbarer Opulenz in Szene gesetzt. Großartig ist Burt Lancaster in der Hauptrolle, die Nebendarsteller spielen ebenfalls überzeugend. Die Handlung hat einige Durchhänger, dient aber auch nur als grobes Gerüst des mehr auf Atmosphäre ausgerichteten Films.
3 von 6 Punkten.

Green Zone
(Greengrass, 2010)
Der Bourne-Regisseur Paul Greengrass bedient sich wie immer des unmittelbaren Handkameraeinsatzes, Green Zone kann in Punkto Rasanz aber nicht mit der Inszenierung der Bourne-Triologie mithalten, auch die Spannung fehlt. Matt Damon spielt die Hauptrolle solide. Neben der durchschnittlichen Inszenierung ist vor allem das Drehbuch erstaunlich uninspiriert: die üblichen Motive, die üblichen Dialoge; alles entwickelt sich erwartungsgemäß, Überraschungen bleiben aus. Green Zone ist in jedem Bereich durchschnittlich, selbst die kaum vorhandene Action ist fad.
3 von 6 Punkten.
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yun
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 15:11    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:

Der Leopard
(Visconti,1963)
Luchino Viscontis Der Leopard ist ein Klassiker des italienischen Kinos und erzählt neben der eigentlichen Familiengeschichte vor allem über Italien an sich, Sizilien im Besonderen. Natürlich ist das angesichts der dreistündigen Laufzeit nicht immer besonders unterhaltsam, aber mit enormen Aufwand und sichtbarer Opulenz in Szene gesetzt. Großartig ist Burt Lancaster in der Hauptrolle, die Nebendarsteller spielen ebenfalls überzeugend. Die Handlung hat einige Durchhänger, dient aber auch nur als grobes Gerüst des mehr auf Atmosphäre ausgerichteten Films.
3 von 6 Punkten.


nein ... ganz und gar nicht ... es ist die verfilmung des buches von giuseppe tomasi di lampedusa (don giuseppe maria fabrizio salvatore stefano vittorio tomasi, principe di lampedusa, duca di palma, barone di montechiaro, barone di torretta) und verfilmt wurde es von luchino visconti (conte don luchino visconti di modrone) ... wie man sieht gehören beide dem adel an und nicht ohne grund wird sich visconti mit der aussage des romanes von lampedusa vertraut und im gewissen sinne auch verpflichtet gefühlt haben ... im buch, wie in der wunderbaren verfilmung wird noch einmal die als glanzvoll und kultiviert empfundene zeit des adels zum leben erweckt, die unter garibaldi dem bürgerlichen lager (deren vertreter vom herrschenden adel nur als an den eigenen vorteil denkenden krämerseelen empfunden wurden) hat weichen müssen ... in diesem sinne sind buch, wie film, als eine art wehmütiger schwanengesang an eine für immer untergegangene epoche zu verstehen ... die unvergleichliche atmosphäre soll, genauso wie die zum verständnis wichtige handlung, eben dieses gefühl des verlustes den zuschauer wiedergeben und nahe bringen ...

das man den adel jener zeit auch ganz anders sehen und empfinden konnte, steht dabei auf einem anderen blatt, ist aber auch nicht thema des buches ...
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 16:46    Titel:

Ich glaube ich bin da eher so der Anhänger von Bresson und Melville: Alles was nicht essentiell für die Handlung ist kann weg Mr. Green

Ich empfand so einige Szenen als überflüssig, die weder die Geschichte noch die Atmosphäre unterstützt haben (davon ausgehend dass die Atmosphäre, insbesondere am Ende auch bei einer Spielzeit von 2 Stunden entstanden wäre).
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yun
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 16:57    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:
Ich glaube ich bin da eher so der Anhänger von Bresson und Melville: Alles was nicht essentiell für die Handlung ist kann weg Mr. Green

Ich empfand so einige Szenen als überflüssig, die weder die Geschichte noch die Atmosphäre unterstützt haben...


nur mal aus neugierde ... welche szenen empfandest du als überflüssig und weshalb sind sie es deiner meinung nach? Shocked
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FrEaKnoT
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 17:34    Titel:

Das kann ich dir jetzt nicht kurz und präzise zusammenfassen, aber beispielsweise die Ballszene empfand ich als zu umfangreich in Relation zum Inhalt.
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yun
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 16, 2010 17:49    Titel:

FrEaKnoT hat Folgendes geschrieben:
Das kann ich dir jetzt nicht kurz und präzise zusammenfassen, aber beispielsweise die Ballszene empfand ich als zu umfangreich in Relation zum Inhalt.


... und diese ballszene war der ganze stolz viscontis ... sie geht - glaube ich - über 40 minuten ... und jede einzelne minute davon waren für ihn auch wichtig und notwendig ... na ja ...
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yun
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 28, 2010 11:43    Titel:

faust (deutschland 1960) von peter gorski ... mit gustaf gründgens und will quadflieg

zum glück haben wir den faust nie im deutschunterricht durchgenommen ... so konnte er uns auch nicht verdorben werden ... das spiel von gustaf gründgens und will quadflieg ist ein genuss und der text von goethe hat bis heute nichts von seiner beissender schärfe verloren ... am anfang musste ich noch arg mit der schnellen sprechweise quadfliegs kämpfen ... doch gewöhnt man sich erstaunlich schnell daran und ebenso leicht fällt es einem dann auch sich in ihm, dem faust, hineinzudenken und zu fühlen ... gründgens als mephistopheles ist natürlich unübertroffen ... ich mag an ihm, dass er alles ausspricht, was andere noch nicht einmal zu denken wagen und das er im grunde das wesen der dinge durchschaut und beim namen nennt ... dennoch ... ist er ein armer tropf ... da es so manches gibt, was ihm für immer fremd bleiben wird ... die zwei stunden des filmes vergehen im nu ... eine aufregende und spannende aufführung für die man so manchen aktuellen blockbuster ohne bedenken ruhig stehen lassen kann ...





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