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FrEaKnoT CineMaster


Anmeldedatum: 24.03.2008 Beiträge: 1166
Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 11:56 Titel: |
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Schade dass der Film so plötzlich endet, ich hätte mir Kürzungen gewünscht und dafür auch noch den zweiten Teil.
_________________ Mehr als 1200 Kurzkritiken und einige Specials zu Filmen aller Genres und Zeiten:
www.filmsucht.org |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Sa Aug 28, 2010 12:03 Titel: |
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die filmfassung des faust I ist schon eine um gut 2,5 stunden gekürzte / gestraffte fassung ... das bühnenstück selbst soll um die 4,5 stunden dauern ... der film dagegen ist schon nach rund zwei stunden zuende ... yep ... den zweiten teil hätte ich auch gerne gesehen ... doch gründgens starb drei jahre nach der verfilmung des faust I ... viel zu früh ... schade ...  |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Do Sep 02, 2010 11:35 Titel: |
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was das herz begehrt (usa 2003) von nancy meyers
beschwingte, warmherzige und gut gelaunte komödie um einen alternden playboy (jack nickolson) der zum ersten mal in seinem leben sich von einer frau (diane keaton) in seinem alter angezogen fühlt und sich in sie verliebt ... unbedingt sehenswert  |
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Namu Die CineGLobe Perle

Anmeldedatum: 21.09.2006 Beiträge: 4900
Wohnort: Taipeh
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Verfasst am: Do Sep 02, 2010 13:09 Titel: |
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Hello My Love (Südkorea 2010)
Drama über eine junge Frau, deren Ehemann in spe zum Studieren nach Frankreich geht und nach seiner Rückkehr - ein paar Jahre später - nicht mit dem vereinbarten Ring aufkreuzt, sondern mit einem homosexuellen Partner.
Der Film hat durchaus motivierte Ansätze und reißt - im Gegenzug zu vielen anderen vor allem historischen Filmen mit einem Mann-Mann-Paar - auch ein paar dunkle Problemseiten der koreanischen Gesellschaft an. Jedoch bleibt dies allzu vorsichtig (daß hier durchaus mit einer Bekanntmachung der sexuellen Vorlieben einer Person gedroht wird, um dafür sexuelle Dienste oder "Liebesdienste" einzufordern - was in Korea durchaus vorkommt - kommt zum Beispiel eher naiv als erschreckend rüber) und ist sehr stark überlagert von Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung und der Beschreibung einer bestimmten Sorte Lebenskultur (in gewisser Weise ist es mehr ein Film über stilvolles Weintrinken).
Bös' ausgedrückt reduziert sich dadurch das Thema Homosexualität dann doch wieder auf das, was man im koreanischen Film oft findet und was auch oft genug kritisiert wurde: eine Zelebrierung des schönen Männerkörpers. Nicht mehr und nicht weniger. (Selbst wenn der Film, im ersten Drittel, in dem er auch noch funktioniert, ulkigerweise die aufgesetzte Toleranz der Koreaner selbst als heuchlerisch anprangert...)
Schade! Potenzial war durchaus zu erkennen gewesen, aber das meiste davon wurde einfach verschenkt!
Wer einen Vergleich möchte: Der Film "The Naked Kitchen" geht auf ähnliche Art und Weise mit der Thematik des ehelichen Seitensprungs um. Bis auf das Thema sind die Filme austauschbar. Sie haben sogar die gleiche Lösung für das Problem: ein paar Jahren später leben dann alle glücklich in einer friedlichen und eifersuchtslosen Dreierbeziehung weiter...
Muß man nicht gesehen haben.
EDIT: Ich habe jetzt noch einmal versucht, das Schlamassel aus Rechtschreib-und Grammatikfehlern ein wenig zu reduzieren...  |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Fr Sep 03, 2010 00:32 Titel: |
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audition (japan 1999) von takashi miike
gefällt mir ... wenn man den film als ganzes sieht, ergeben sich einem ganz andere zusammenhänge, als wenn man ihn ausschließlich nur wegen des berüchtigten "ende" anschauen möchte, denn das kann - wie ich finde - nur aus einem kulturellen missverständnis heraus geschehen - was schade wäre ...
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Kittie CineMaster


Anmeldedatum: 20.09.2006 Beiträge: 929
Wohnort: Gegenerde
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Verfasst am: Sa Sep 04, 2010 10:14 Titel: |
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Poseidon
Was für ein Blödsinn. Ich hab den Film etwa nach 40 Minuten ausgestellt. War mir zu dumm... die Meisten ertrinken und die kleine Gruppe wird noch leichte Verluste erleben und am Ende sind sie dann alle glücklich... oder geht der Film etwa anders aus?! Nee das konnte ich mir nicht mehr antun!
From Paris with Love
Der war richtig gut! Ich mag Filme, die meine Vorurteile über den Haufen werfen. Als ich den Titel das erste Mal las, dachte ich es sei eines dieser merkwürdigen Melodramen, aber dann stellte es sich raus es sei ein Action Film... mit John Travolta in der Hauptrolle.
Ist so erstmal nichts für mich, aber dann beim Ansehen wurde der Film richtig gut. Gewann mehr an Fahrt und Travolta als durchgeknallter (Geheim-) Agent hat mir gefallen. Langsam spielt er gute Rollen, denn in Pelham 1 2 3 lieferte er auch schon eine gute Leistung ab.
Und die Action im Film war auch angemessen. Nicht dies schwachsinnig Übertriebene... |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: So Sep 05, 2010 23:35 Titel: |
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i can't think straight (gb 2008) von shamim sarif
in wunderschönen bildern, klug, menschlich und anteilnehmend beobachtet und mit jeder menge kritischer seitenhiebe wird die liebe zwischen zwei frauen aus unterschiedlichen kulturkreisen erzählt ... die beiden hauptdarstellerinnen wissen ihre rollen einfühlsam, charismatisch und wirklich hinreißend darzustellen ... darüber hinaus haben mir ihre väter besonders gut gefallen (alle väter sollten so sein), die in einem schwierigen moment zu ihren töchter standen ... |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Di Sep 07, 2010 15:32 Titel: |
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stratosphere girl (deutschland 2004) von m.x. oberg
eine abiturientin (aus europa) möchte ihrer langweiligen zukunft (nämlich einem ungeliebten ausbildungsberuf und der aussicht, so wie alle anderen aus der nachbarschaft zu werden) entfliehen und geht deshalb nach japan um sich in tokio als hostess in einem nachtclub für "einsame" japanische geschäftsleute zu verdingen (muss man hier wirklich erwähnen, wie naiv diese vorstellung ist?) ... schnell gerät sie an die falschen leute, möchte nebenbei noch das verschwinden eines russischen mädchens aufklären (haha - ein goldfisch als detektivin in einem becken voller haifische) und landet schnell im falschen milieu auf die schiefe bahn ... doch ehe alles ein ganz böses ende mit ihr nimmt - gibt es einen unerwarteten plot twist ... man könnte auch sagen, der plot twist dient dazu alles vorherig gezeigte zu relativieren (nach dem motto "ätsch" - ist alles nicht so böse gemeint! ) ... und das es am ende über das thema des erwachsenwerden gehen soll, kann ich dem film nicht so recht abnehmen ...
nun gut ... obwohl die handlung zum größten teil in tokio spielt, lernt man keinen einzigen japaner wirklich einmal aus der nähe (also als richtigen menschen) kennen ... stattdessen jede menge klischees und abziehbilder, die, jedes für sich gesehen gar nicht mal so falsch sind - doch als summe nur einen winzig kleinen teil der japanischen wirklichkeit wiedergeben können ... also vergleichbar mit einem sehr kleinen ausschnitt eines bildes, welches sich auf einer einzelnen mosaikscherbe befindet - mehr ist es nicht ...
das gezeigte milieu - europäische hostessen, die in japan illegal ihrer arbeit nachgehen (und damit auch angst vor den japanischen behörden und einer damit verbundenen abschiebung haben) wird recht glaubwürdig und in der charakterentwicklung der einzelnen mädchen auch nachvollziehbar beschrieben ...
besonders gelungen empfand ich die impressionen des nächtlichen tokios und wie die tristesse und die verlorenheit des großstadtlebens (wenn man als ausländerin nicht dazu gehört und wegen fehlender sprachkenntnisse von nahezu allem ausgeschlossen bleibt) eingefangen wird, solche bilder habe ich bisher noch in keinem anderen film so eindrucksvoll gesehen ...
was bleibt? ... ein ungutes gefühl dabei, wenn mit diesem film so etwas wie ein umfassendes sittenbild des heutigen japan gezeichnet werden soll ... das gezeigte milieu wird in sich stimmig sein, es ist aber eben nicht alles, was japan ausmacht ... wenn umgekehrt ein japanischer regisseur eine junge japanerin in das rotlichtmilieu einer deutschen großstadt schicken würde und im anschluss der meinung ist, damit ein umfassendes bild deutschlands wiedergegeben zu haben - dann - ja dann wäre der empörte aufschrei zurecht groß! |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Mi Sep 08, 2010 00:31 Titel: |
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coco avant chanel (frankreich 2009) von anne fontaine ... mit einer wunderbaren und wunderschönen audrey tautou ...
beschreibt das leben coco chanels bevor sie mit ihrer mode weltberühmt wurde ... und man mag über mode denken wie man will, aber sie trug damit tatsächlich dazu bei, die frauen ihrer zeit zu befreien ... und nicht nur aus ihren zu engen korsetts, die ihnen die luft zum atmen nahmen ... der film lebt von den leisen zwischentönen, von den zahllosen kleinen verletzungen, die eine frau damals erfahren und erdulden musste, wenn sie ihren eigenen weg für sich fand und ihrer zeit weit voraus war und den mut und die kraft besaß, ihn auch bis zu seinem ende zu beschreiten ... |
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yun CineMaster


Anmeldedatum: 28.03.2008 Beiträge: 2262
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Verfasst am: Fr Sep 10, 2010 00:43 Titel: |
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der geschmack der kirsche (iran 1997) von abbas kiarostami
ein mann möchte sich umbringen ... zu diesem zweck hat er ein tiefes loch außerhalb der stadt gegraben ... nun sucht er in den straßen teherans und außerhalb der stadt nach einem menschen, der ihm das loch zuschüttet, nachdem er sich selbst hinein gelegt und umgebracht haben wird ... auf seinem weg begegnen ihm ein junger soldat aus kurdistan, ein seminarist aus afghanistan, der in iran studiert und ein alter türke, der an einem museum als wissenschaftler arbeitet ... nacheinander bittet er jeden von ihnen um diesen dienst ... doch erst dem alten mann gelingt es, ihn, den selbstmörder, ins wanken und zum nachdenken über sein vorhaben zu bringen ...
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