Mission: possible – Diese Kids sind nicht zu fassen

Originaltitel: Catch that Kid
Regisseur: Bart Freundlich
Drehbuch: Nikolaj Arcel, Hans Fabian Wullenweber
Darsteller: Kristen Stewart, Corbin Bleu, Max Thieriot, Jennifer Beals
Jahr: 2004
Genre: Komödie
Land: USA, Deutschland
Laufzeit: ca. 91 Minuten

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Darum geht’s:
Als Maddys Vater ins Krankenhaus eingeliefert wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Da die Kosten für die Operation unglaubliche 250.000 US Dollar betragen, beschließt Maddy zusammen mit ihren zwei Freunden Gus und Austin die Bank auszurauben, für die ihre Mutter das Security-System entworfen hat.

Meinung:
Für Kinder definitiv eine Menge Spaß, für Erwachsene eher weniger.
Der deutsche Titel ist, wenn man so will ganz gut gewählt, da der Film ein paar Parallelen zu Mission Impossible aufweist. Als erstes fällt mir da Maddys Begeisterung fürs Klettern ein, welches sie im großen Bankraub dann unter Beweis stellen muss.
Es waren einige nette Spielereien in dem Film, wie die Computersimulation, die man aus der Serie „Bones – Die Knochenjägerin“ kennen dürfte. Ansonsten ist alles etwas übertrieben, aber für einen Kinderfilm sicherlich angebracht.
Daher sollte es mich auch nicht weiter stören, dass die Wachmänner der Bank dermaßen blöd gezeichnet worden sind, dass man sich ehrlich fragt, wieso diese überhaupt eingestellt worden sind. Aber das ist wieder so eine Erwachsenen-Sichtweise. Es scheint fast so, als wenn die Bösewichte immer so sein müssen. Ich denke da an „Mäusejagd“ oder „Die Borger“.
Insgesamt war aber alles ein bisschen „zu einfach.“ Ich meine, wenn es so simpel wäre, ein Bank auszurauben,…..
Ich weiß auch nicht, ob mir die Verfolgungsjagd zwischen den drei Kids und der Polizei mehr zugesagt hätte, wenn es nicht drei „Kids“ gewesen wären, die da mit ihren Gokarts durch die Gegend sausen. Im Prinzip ist es auch nichts anderes gewesen als z.B. die Stunts in The Fast and The Furious.

Was mir weniger zugesagt hat ist, dass Maddy es schamlos ausnutzt, das ihre Freunde verknallt in sie sind, um zu bekommen, was sie will. Als 12 Jährige finde ich es doch etwas zu früh. Krankheit des Vaters hin oder her. Andererseits konnten die zwei auch ganz schön anstrengend sein, mit ihrem ewigen rumbuhlen. Dennoch, man merkt das zwei Männer hinter dem Drehbuch saßen. Eine Frau wäre mit Sicherheit nicht so an die Sache ran gegangen bzw. hätte es nicht so offensichtlich gemacht.
Die Hommage an Deniro’s „Taxidriver“ finde ich für einen Kinderfilm etwas deplaziert.
Auch das die berufstätige Mutter nie Zeit für sie hat und sie sich auseinanderleben war alles schon mal da gewesen. Wirklich innovativ war das Drehbuch wirklich nicht, aber wie schon erwähnt: unter 10 jährige dürften ihren Spaß an der Geschichte, dem technischen Schnickschnack und der dauernden HipHop Musik haben.

Info:
Kristen Stewart und Max Thieriot (Bates Motel), die vier Jahre später erneut zusammen vor der Kamera für „Jumper“ standen und Corbin Bleu (To write love on her Arms), der mittlerweile mit einer der Stars von High School Musical ist, machen ihre Sache ganz gut und können definitiv mit den vielen anderen Hobbydetektiven und Abenteurern mithalten.

 

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