The Alphabet Killer

Regisseur: Rob Schmidt
Drehbuch: Tom Malloy
Darsteller: Eliza Dushku, Timothy Hutton, Cary Elwes, Bill Moseley
Jahr: 2008
Genre: Thriller, Drama
Land: USA
Laufzeit: ca. 100 Minuten

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Darum geht’s:
Polizistin Megan ist dafür bekannt, dass sie sehr obsessiv an ihren Fällen arbeitet. Als ein kleines Mädchen vergewaltigt und ermordet aufgefunden wird, nimmt sie sich dem Fall an. Schon bald darauf erscheint ihr der Geist des Mädchens, welcher jeden ihrer Schritte überwacht um sicher zu gehen, dass Megan auch an dem Fall dran bleibt. Doch der Schlafentzug und die fehlende Spur des Mörders treibt Megan letztendlich dazu, Selbstmord zu begehen. Ihr Verlobter findet sie in letzter Sekunde und lässt sie einweisen. 2 Jahre später scheint Megan durch Medikation und genügend Abstand zu dem Fall mental wieder richtig zu ticken und sie wird entlassen. Kurz nachdem sie ihren Dienst bei der Polizei wieder aufgenommen hat, geschieht der nächste Mord, der Parallelen zum ersten Opfer des damaligen Verbrechers aufweist und die Polizei beginnt den Fall erneut unter dem Namen The Alphabet Killer zu öffnen, da beide Mädchen die selben Initialen tragen. Schon bald wird Megan wieder von Erscheinungen geplagt, in denen sie die ermordeten Mädchen sieht und setzt diesmal alles daran, den Mörder zu Strecke zu bringen.

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Meinung:
Ich bin mir nicht ganz schlüssig darüber, ob ich Eliza Dushku (Tru Calling) als Alleinunterhalterin gut finde, oder nicht. Zu Beginn war ich eher dazu geneigt, dagegen zu sein, da ihre Vorstellung z.B. bei der Erscheinung des ersten Mädchens nicht gerade herausragend war. Vielleicht liegt es aber auch nur am Drehbuch, das manche konfuse Situationen und Halluzinationen beinhaltet, welche auch nicht von einem Oskarpreisträger besser gespielt werden hätten können. Es kann natürlich auch daran liegen, dass ich Eliza Dushku (Open Graves) bisher nur in Rollen gesehen habe, in denen sie eine starke Persönlichkeit verkörpert. Desweiteren werde ich sie wohl immer als die toughe Faith aus „Buffy“ in Erinnerung haben und somit unbewusst Vergleiche ziehen.

Da der Film auf einer wahren Begebenheit basiert, frage ich mich doch, warum das Übersinnliche so sehr im Vordergrund steht.
Außerdem bin ich leicht verwirrt vom eigentlichen Mörder und den Personen, die darin verwickelt waren. So ähnlich ging es mir auch schon bei „The Flock“. Zu viele Verdächtige und der, der offensichtlich ist bleibt außen vor. Und zum Schluss: die große Beichte im James Bond Stil.
Was auch genervt hat: das die Kirche wieder was mit der Geschichte zu tun hat und alle Pfarrer dieser Welt wieder als Kinderschänder gebrandmarkt worden. Und der große Showdown im Gotteshaus,- na ich weiß nicht was das sollte!
Das Ende ist lächerlich und stellt den Film erneut als mysteriöser dar, als er eigentlich ist.

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Fazit:
Es gibt auf jeden Fall bessere Filme in diesem Genre. Dieser hier, war ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte.

 

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