Walled In – Eingemauert

Regisseur: Gilles Paquet-Brenner
Drehbuch: Rodolphe Tissot
Darsteller: Mischa Barton, Cameron Bright, Deborah Kara Unger
Jahr: 2009
Genre: Horror, Thriller
Land: USA, Kanada, Frankreich
Laufzeit: ca. 100 Minuten

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Darum geht’s:
Die junge angehende Architektin Samantha wird zu einem abstrakten Wohnhaus geschickt, um dort Vorkehrungen für den Abriss zu treffen. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft wird ihr bewusst, das dies kein herkömmlicher Auftrag ist, denn die verbliebenen Bewohner dieses Hauses beherbergen ein dunkles Geheimnis. Durch Recherchen im Internet erfährt Sam, das damals Menschen in den Zwischenwänden eingemauert wurden, – wie eine Art Grab in den Pyramiden und die Seelen dort noch immer keine Ruhe gefunden haben.

Meinung:
Hm, das war also Walled In mit der tollen Mischa Barton. Eins ist mir danach sehr bewusst geworden: der Film hat quasi keine Handlung und Frau Barton ist wahrlich keine geborene Schauspielerin.
Der Charakter von Sam ist farblos und schafft es nicht einmal gegen Ende irgendeinen Funken Sympathie beim Betrachter aufzubauen. Hinzukommt der durchgeknallte Cameron Bright, der auch hier seinem Motto treu bleibt und einen komischen kleinen Jungen verkörpert.
Am verwirrensten jedoch war die Story, die der Film zu erzählen versuchte. Es beginnt mit einem kleinen Mädchen namens Julie, das bei lebendigen Leben eingemauert bzw. in flüssigen Beton begraben wird. Jahre später taucht Sam in diesem Haus auf und erlebt dieses gleiche Geschehen in ihren Träumen noch einmal. Julie baut zu ihr eine spirituelle Verbindung auf und tyrannisiert sie etwas mit Streichen und Kinderreimen, bis Sam am Ende einem ganz anderen Wahnsinnigen in die Falle geht. Und hier wird’s dann richtig abstrus, denn in ihrem gemeinsamen Gefängnis müssen Erbauer und Neuhäftling zusammen essen, tanzen und küssen um einem ganz anderen Schwachmaten nicht die Laune zu verderben.
Am Ende kommt flüssiger Beton, der vor über tausend Tagen angerührt wurde und nun auf seinen Einsatz wartet, von der Decke und begräbt den, der sich Sam als Messias ausgesucht hatte. Hallo?!

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Fazit:
Alles in allem bleibt einem Eingemauert nicht sonderlich im Gedächtnis, da er eine seltsame Geschichte erzählt, die aller Logik widerspricht und dabei des öfteren den roten Faden verliert.

 

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