Underworld – Aufstand der Lykaner

Originaltitel: Underworld – Rise of the Lycans
Regisseur: Patrick Tatopoulos
Drehbuchautoren: Danny McBride, Dirk Blackman, Howard McCain
Darsteller: Michael Sheen, Rhona Mitra, Bill Nighy, Kevin Grevioux
Jahr: 2009
Laufzeit: ca. 92 Minuten
Land: USA

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Darum geht’s:
In Gefangenschaft der Death Dealer geboren, wächst der junge Lucian als Mischwesen, halb Mensch, halb Werwolf, unter der Herrschaft des Obervampirs Viktor auf. Geknechtet, um die Vampire bei Tag und Nacht zu beschützen. Doch Viktors Tochter Sonja beginnt, sich in den vermeintlichen Feind zu verlieben. Da Lucian es Leid ist, sein Dasein als eine Art Tier zu fristen, schmiedet er zusammen mit seiner großen Liebe Fluchtpläne, die jedoch kläglich scheitern. Zwar schafft er es mit einer Handvoll Lykanern aus dem Verlies zu fliehen, jedoch ohne Sonja, die nun als Druckmittel von ihrem eigenem Vater eingesetzt wird.
In den Wäldern begibt sich Lucian deshalb auf die Suche nach den mächtigen Werwölfen, um zusammen mit ihnen in den Kampf gegen die Vampire zu ziehen und dabei Sonja zu retten, bevor diese für ihren Vertauensbruch geopfert wird.

Meinung:
Zuerst einmal, wenn es einer verdient hat auf dem Poster zu sein, dann ist es Michael Sheen (Breaking Dawn)! Wo er in Underworld noch etwas lächerlich wirkte (anhand der Größe und des Outfits), so kann er hier als Anführer der Werwölfe und Lykaner vollkommen überzeugen. Und man wünscht sich wirklich, dass er sich im Kampf gegen Viktor durchsetzen und ihn töten kann, was allerdings von vornherein nicht klappen kann, da Underworld sonst keinen Sinn ergeben würde. Wie sagte Kate Beckinsale schon (wenn auch in Van Helsing): „Wenn du jemanden umbringen willst, dann rede nicht nur darüber, tu es einfach!“
Zugegeben, es sah kurz danach aus. Aber es mußte ja noch schnell ein Hintertürchen für die Fortsetzungen geöffnet werden.
Aber davon abgesehen, macht er den ganzen Film über eine sehr gute Figur.

Der Showdown und vorallem das Ende haben mich richtig begeistert. Nicht nur, dass ich jetzt Lust habe, mir Underworld wieder einmal anzusehen, sondern weil es für alle Liebhaber dieser Serie eine Art Knalleffekt hat. Zugegeben, ich hatte so etwas in der Art erwartet, aber das es tatsächlich zu sehen ist, war großartig.

Als Prequel funktioniert der „Aufstand der Lykaner“ sehr gut. Und wenn man ein Auge zudrückt, dass Sonja ursprünglich einmal blond war, so kann Rhona Mitra (Doomsday) in dieser Rolle auch gut überzeugen. Man nimmt beiden die tiefen Gefühle füreinander ab und die Liebesszene ist wie in „Underworld Evolution“ bis auf die Schlußszene (die etwas zum schmunzeln anregt) so gedreht, dass man alles und doch gar nichts sieht.

Auch die Kampfszenen können begeistern und die Special Effects sind so, wie man sie aus den beiden Vor,- bzw. Nachkömmlingen kennt. Kein Wunder, da der Regisseur Patrick Tatopoulos bereits in allen drei Teilen für die Maskenbildung zuständig war.

Unterstrichen wird die stylishe Atmosphäre durch einen düsteren Soundscore, der perfekt die Szenen untermalt.

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Fazit:
Auch wenn Selene diesmal nicht mit von der Partie ist, so kann der „Aufstand der Lykaner“ dennoch eine würdige Vorgeschichte bieten, die durch seinen charismatischen Hauptdarsteller Michael Sheen besticht.

 

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