L.A. Crash

Originaltitel: Crash
Darsteller: Matt Dillan, Sandra Bullock, Thandie Newton, Don Cheadle, Brendan Fraser
Regisseur: Paul Haggis
Länge: 110 Minuten
FSK: ab 12 Jahren

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Darum geht’s:
36 Stunden in L.A. – 36 Stunden im Leben einer Handvoll Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch führt das Schicksal sie zusammen, lässt ihre Wege kreuzen und wieder auseinander gehen, ihre Leben für kurze Zeit in den gleichen Bahnen laufen. Sie sind Bewohner einer Megacity im ganz normalen Ausnahmezustand, hin
und her gerissen zwischen Angst, Wut und Verzweiflung und der alles überwindenden Kraft der Hoffnung und des Glücks.

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Meinung:
L.A. Crash beginnt praktisch auch mit einem. Man befindet sich an einem Unfallort wieder, an dem eine Asiatin gerade ausrastet, weil der Wagen vor ihr zu schnell gebremst hat und sie auffuhr. Doch schnell merkt man, dass es mehr zu sehen gibt. Den Fund eines toten Jungen. Cut, ab da gehts einen Tag zurück und verschiedene menschliche Schicksale werden gezeigt.
Hauptsächlich geht es im Film um Rassismus und wenn man gerade dabei ist es zu vergessen, wird auch sofort wieder darüber geredet. Auf Dauer hat es echt genervt, besonders Ludacris war schlimm. Eigentlich war alles was aus seinem Mund kam irgendwas über die Unterdrückung der Schwarzen. Hallo? Er beschwert sich und stielt dann ein Auto. Dann ein schwarzes Ehepaar, dass von einem voreingenommenen Cop unterdrückt wird und der die Frau unsittlich berührt, während der Mann zusehen muß; eine Haushälterin, die die Macken ihrer Chefin ertragen muß…

Am meisten hat mich die Geschichte mit Daniels Tochter betroffen. Schon als er die Gute N8 Geschichte erzählte, war es emotional klasse gespielt, aber als Farhad (total unsympathischer Kautz) dann auftaucht um ihn zu töten und dabei seine Tochter trifft, verstand ich auch das Bild auf dem Kinoposter. Es war echt ein Schock für den ganzen Kinosaal. Es hätte auch als Wunder durchgehen können, aber zum Glück hatte Farhads Tochter am Ende nebenbei verraten, was sich in der roten Kugelschachtel verbarg.
Es gibt Episoden, die haben mich bewegt, andere liefen einfach so an mir vorbei, jedoch waren sie alle ineinander verschlungen.
L.A. Crash endet sehr nachdenklich und hätte es nicht in der letzten Minute diesen kleinen Crash gegeben, wäre man mit gerunzelter Stirn, als mit einem kleinen Schmunzeln aus dem Kinosaal gegangen.
Action gibt es keine zu sehen, immerhin ist es ein Drama um menschliche Abgründe.

 

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