Land of the Dead

Darsteller: Asia Argento, Simon Baker, Robert Joy, John Leguizamo, Dennis Hopper, Pedro Miguel Arce, Krista Bridges, Eugene Clark
Regisseur: George A. Romero
Drehbuch: George A. Romero
Jahr: 2004
Land: USA, Kanada, Frankreich
FSK: Keine Jugendfreigabe
Länge: 93 Minuten

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Darum geht’s:
Nach dem Angriff der Zombies, leben die letzten Überlebenden in einer von Flüssen abgegrenzten Stadt. Innerhalb dieser natürlichen Grenzen hat sich erneut eine gesellschaftliche Kluft zwischen Reich und Arm gebildet. Die Reichen wohnen in Luxuriösen Hochhäusern und besitzen ihre eigenen Polizeimacht, während die Armen im Ghetto ihr Dasein fristen und um ihr Überleben kämpfen. Eine Gruppe von Guerillas plündert mithilfe von Dead Reckoning – einem Panzerwagen – regelmäßig unter Einsatz ihres Lebens die umliegenden Städte, um Lebensmittel und Luxusgüter für die Oberschicht zu besorgen. Während sich politische Unruhen abzeichnen machen sich die Zombies auf ihren Hunger zu stillen.

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Meinung:
George A. Romero gilt seit seiner Dead Trilogie als Guru des Zombie-Horrorfilms. Gut, ich persönlich fand Night of the living Dead recht öde. Dawn of the Dead gefiel mir auch nicht sonderlich. Davon abgesehen, dass ich nur die 16er Version gesehen habe, war mir auch die Story viel zu lang. Die Rocker im Einkaufszentrum hätte er sich schenken können. Und an Day of the Dead kann ich mich gar nicht mehr erinnern, so sehr hat er mir zugesagt. Aber vielleicht waren die Menschen früher einfach leichter zu erschrecken. Das Remake von Zack Snyder hingegen war ein Knaller, aber damit hatte Herr Romeo ja eher weniger zu tun. Wenigstens mit Diary of the Dead konnte er wieder punkten.

Zugegeben hatte ich doch mehr erwartet. Schon zu Beginn, als die Zombies in der Kapelle versucht haben, mit Instrumenten zu handieren, wurde die Sache ins Lächerliche gezogen. Aber okay, die Vorgänger haben damit auch nicht rumgegeizt und es sollte wahrscheinlich zeigen, dass die Zombies zu denken beginnen. Mehr oder weniger.
Die Idee ansich ist ja nicht schlecht, aber die Umsetzung hätte etwas besser sein können,- gruseliger.

Punkt Gesellschaftsordnung: Ist so die Vorstellung von Romero? Dass es Kämpfe in Käfigen gibt und Zombies als Zielscheibe, daher als Jahrmarktsattraktion mißbraucht werden? Das alles verhalf den Film, vom Horror etwas Abstand zu nehmen. Trotz der vielen Splattereffekte.
Ich weiß nicht, ob es so komisch ist (wie es im Film an manchen Stellen schien), wenn halbverweste, manche fast bis zur Unkenntlichkeit verunstaltete, Leichen durch die Gegend laufen. Ich könnte da nicht lachen.
Dennoch hat der Film auch viele gute Seiten. Eine davon ist der davor kritisierte Käfigkampf, bei dem Asia Argento ordentlich zuschlagen kann, allerdings wars das dann leider auch schon von ihrer Seite. Dafür hatte sie ein klasse Piercing im Nacken.

Der Film zielte wahrscheinlich darauf, dass man Mitleid für die Zombies entwickelt und die daraus folgende Poente: Leben und Leben lassen. Anders ist das Ende nicht zu beschreiben.
Überragend ist der Abschluß nicht, aber er reiht sich perfekt zu seinen Vorgängern ein.

 

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