Breakfast Club

01The Breakfast Club ( Der Früshstücks Club) 

Erscheinungsjahr: 1984
Produktion: John Hughes (Ferris macht blau, Kevin allein zu Haus). Ned Tanen
Regie: John Hughes
Buch: John Hughes
Kamera: Thomas Del Ruth, George Bouillet
Musik: Keith Forsey
Schnitt: Dede Allen
Genre: Drama
Länge ca. 97 min.
FSK: ab 12

Darsteler:
Emilio Estevez: Andrew ‚Andy‘ Clark
Anthony Michael Hall: Brian Ralph Johnson
Judd Nelson: John Bender
Molly Ringwald: Claire Standish
Ally Sheedy: Allison Reynolds
Paul Gleason: Rektor Richard Vernon
John Kapelos: Carl der Hausmeister

Trailer:

Handlung:
Shermer High School in Illinois. 5 völlig verschiedene Charaktere treffen sich in der Bücherei dieser Schule zum Nachsitzen.
Rektor Vernon hat diesmal eine ganz besondere Aufgabe für die Anwesenden. Er lässt sie einen Aufsatz verfassen mit dem Thema: „Wer bin ich“.
Was sich Anfangs als sehr fader langweiliger Tag erscheinen lässt, wird dann für alle 5 so tiefgründig, dass es ihr weiteres Leben völlig auf den Kopf stellt.
Sie erfahren in der Tat wer und was sie sind und erlauben den anderen einen tiefen Einblick in ihre Probleme/Ängste/Zweifel und schauen hinter die Fassade.

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Hintergründe:
„…und diese Kinder, Auf die Ihr spuckt, obwohl sie versuchen ihre Welt zu verändern, Sie sind immun gegen Eure Ratschläge, sie sind
sich dessen ganz bewusst, was sie selbst durchmachen…“
Mit diesem Zitat beginnt dieser Movie. Es ist ein Zitat von einem David Bowie Song (CHANGES)

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– Simple Minds hatten mit dem Song „Don’t You“ (Soundtrack) einen ihrer größten Hits.

– Die Bücherei, in der der Hauptteil des Filmes spielt wurde in der Turnhalle der Maine North High School speziell für den Film gebaut. Bereits zwei Jahre zuvor wurde die Schule geschlossen. Heute ist dort eine Polizeistation beheimatet.

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– Die Orginalfassung des Films hatte eine Laufzeit von 150 Minuten. Universal Pictures, die Vertriebsfirma, glaubte nicht an das Potenzial des Films und veranlasste eine Kürzung auf die heutigen 97 Minuten. Weiterhin zerstörte Universal Pictures alle Negative der gelöschten Szenen. In einem Interview sagte John Hughes, daß einzig er allein noch eine komplette Version besitze.

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– Ursprünglich war es geplant, daß alle 10 Jahre ein weiteres Sequel des Breakfast Clubs entstehen sollte, der das Leben der einzelnen Mitglieder des Clubs weitererzählen sollte.

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– Alle begangenen Fehlverhalten der einzelnen Charaktere, die dazu führten, Samstag in der Schule nachzusitzen:
[spoiler]Bender: Auslösen eines Feueralarms
Brian: Auslösen einer Leuchtpistole in seinem Spind
Andy (Andrew): Verklebte die Haare eines Jungen mit Tesafilm
Claire: Schwänzte den Unterricht, um shoppen zu gehen
Allison: Sie verursachte kein Fehlverhalten, sie hatte nichts besseres zu tun.[/spoiler]

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Filmkritik:
„Der Frühstücksclub“ wird als „Mutter aller High School“ Filme gesehen. Der Frühstücksclub wurde nachträglich auch in vielen anderen Filmen zitiert oder erwähnt, wie z.B. in Dogma, American Pie, Ferris macht blau, Final Destination, 10 Dinge, die ich an Dir hasse und Nicht noch ein Teenie-Film und hat längst Kult Status erreicht.
Dieser Film begleitete mich in meiner Jugend und es gibt wenige Filme die ich so oft gesehen habe.
Er zeigt wie wenig man doch über die anderen weiß und man denkt darüber nach, ob vielleicht hinter der unscheinbaren Fassade ein Interessanten Mensch steckt mit vielen Ängsten, Macken, Facetten wo es sich lohnt ihn kennen zu lernen.
In diesem Film wird deutlich, dass man den Menschen nicht nur nach seinem Erscheinungsbild bewerten sollte, denn er ist mir vielleicht ähnlicher als ich denke.
Viele Probleme der Gesellschaft bestehen aus Vorurteilen und Klischees. Diese werden in diesem Film aufgegriffen und sehr authentisch bzw. glaubwürdig in Szene gesetzt.
Für mich einer der besten und tiefgründigsten Filme die es bis hier gab und ich kann mir den heute auch noch sehr gut anschauen. Hier stimmt einfach alles.
Story, Schauspieler, Thema, Umsetzung, Anspruch.

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 Clips:

Deine Meinung!

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Keine Kommentare

  1. Ich persönlich kann den Hype um Breakfast Club nicht verstehen. Ich fand ihn sogar recht langweilig. Das liegt vielleicht daran, dass ich schon zu viele Teenie Filme gesehen habe und dieser Vorreiter mich deshalb nicht mitreißen konnte,… ?

    Ich war teilweise echt genervt von den Charakteren und kann wirklich nicht behaupten, dass ich ihn mir ein zweites Mal ansehen würde.

    Aber wiegesagt, dass kann daran liegen, dass ich mehr auf neuere Filme stehe und 1984 einfach viel zu alt für mich ist.

    Antworten
    • Da sieht man mal wie verschieden die Geschmäcker sind. Ist für mich KULT! Keinen Film habe ich öfters gesehen als diesen.

      War zu der damligen Zeit der perfekte Film zur frustrierten Jugendbewegung.

      Bist Du vielleicht wirklich zu jung für 😉

      Antworten
  2. Spricht möglicherweiße die heutige Jugend nicht mehr richtig an. Ich seh mir den Film von Zeit zu Zeit gerne an. Wahrscheinlich vor allem weil ich den 90ern ein rießen Emilio Estevez Fan war. 🙂 Außerdem hat der Film eine super message, und ist kein typischer teeny film bei dem man sich ununterbrochen fremdschämen muss.

    Antworten
  3. Pfff … das war jetzt recht langweilig.

    Hab nun viel vom Film gehört und drüber gelesen und dachte mir, es wäre nun doch mal an der Zeit sich den Film anzusehen und joa …

    Was ich dem Film lasse,  die letzten 20 Minuten waren ganz gut, aber bis man dort hinkommt, zieht es sich doch ganz schön hin. Kann den Kult um diesen Film nicht ganz nachvollziehen – ich sah da jetzt nicht so das Besondere drin.

    Aber vielleicht bekommt der Film noch mal ’ne zweite Chance.

    Antworten
  4. Breakfast Club ist halt ein Film, der das Lebensgefühl einer bestimmten Generation portraitiert. Und er ist ziemlich getroffen. Wenn man zu den Angehörigen dieser Generation gehört, kann man sich darin sehr gut wiederfinden.

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