Oldboy 2013

Regisseur: Spike Lee
Drehbuch: Mark Protosevich
Comicvorlage: Garon Tsuchiya, Nobuaki Minegishi
Darsteller: Josh Brolin, Samuel L. Jackson, Elizabeth Olsen
Land: USA
Jahr: 2013
Genre: Drama, Thriller
Laufzeit ca.: 104 Minuten

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Darum geht’s:
Trunkenbold und Prolet Joe Doucett wird gekidnappt und wacht in einem Apartment auf, dass für die nächsten 20 Jahre sein zu Hause sein wird. Er bekommt täglich Nahrung und sogar Fernsehen ist ihm erlaubt. Dadurch erfährt er, dass er ein gesuchter Mörder ist. Angeblich soll er seine Frau ermordet haben. Seine Tochter gerät dadurch ins Interesse der Medien.
Als Joe nach einer Ewigkeit frei gelassen wird, setzt er alles daran, seinen Entführer zu finden. Doch es bleiben ihm nur 46 Stunden dafür,…

Meinug:
Zehn Jahre nach dem südkoreanischen Original kam die lang angekündigte Fortsetzung mit Josh Brolin (Sin City – A Dame to kill for) in der Hauptrolle. Und ich muss sagen: Er macht seine Sache hervorragend!
Die bösen Buben werden diesmal von Samuel L. Jackson (Arena) und Sharlto Copley (Elysium) dargestellt. Beide sind prädestiniert für diese Charaktere.

Positiv hervorzuheben:
Außer der Maus, die hoffentlich nicht echt war, musste diesmal kein Tier leiden. Im Original musste ja ein Oktopus sein Leben lassen, in dem er lebendig verspeist wurde.

Auch möchte ich anmerken, dass der Film eine Viertelstunde kürzer ist, als der Vorgänger und somit langatmige Szenen weggelassen wurden.

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Fazit:
Diese Version steht dem koreanischen Oldboy in nichts nach. Toller Film!

 

Deine Meinung!

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3 Kommentare

  1. Obwohl großer Fan des Regisseurs Spike Lee und seiner filmischen Arbeit, hat mir dieser Film nicht besonders zugesagt, da für mein Gefühle, die Idee des Originals nicht wirklich umgesetzt wurde.

    Thema des Originals ist die Geschichte eines Opfers (Yoo Ji-tae), welches die (finanziellen) Möglichkeit besitzt, die Rollen – Opfer / Täter – mit den Mann zu tauschen (Choi Min-Sik), dessen Opfer es wurde – also die Auswirkungen eines „Gerüchts“, gegen seinen Verursacher zu wenden. Unter der Regie Lees wurde das Opfer des Gerüchts leider zu einen schrägen Vogel umgedeutet, bleibt als Mensch recht uninteressant und blass gezeichnet und keinen Augenblick fühlt man wirklich mit ihm.

    Der zerstörerische Mechanismus eines „Gerüchts“ wird kaum beleuchtet (hier gibt es sicherlich auch große Unterschiede zwischen Südkorea und den USA) und das Opfer kommt nicht wirklich als tragische Figur rüber – ein schräger Vogel halt, der über zu viel Geld verfügt und eben solche Sachen wie diese Rache sich ausdenkt.

    Ganz anders das südkoreanische Original! Choi Min-Sik als unsägliches Plappermaul und Yoo Ji-tae als tragisches Opfer eines Gerüchts.

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  2. Pingback: Maggie - Cineglobe.de

  3. Ich will ja nicht den Besserwisser raushängen lassen, aber dieses Remake ist keine Fortsetzung.

    Es hätte der gleiche Film, einfach mit amerikanischen Darstellern sein sollen.

    Warum eigentlich gibt es diese Art von Film. Schliesslich könnte das Original genommen werden, Untertitel darunter und ab ins Kino. Einfach daher, weil es in den USA wohl sehr schwierig ist, sich mit Untertiteln rumzuschlagen und wohl auch, weil es so viele Analphabeten gibt und wohl auch, weil es mit der Synchro nicht wirklich weit her ist. 

    Wie dem auch sei. 

    Dieses Remake gehört zu denen, die es auf dieser Welt so was von nie gebraucht hätte. 

    Und, es soll ja Länder geben, wo es zu den essenstechnischen Spezialitäten gilt, einen lebenden Octopus zu verspeisen. Von daher hat auch das zum Film gehört und sollte als das akzeptiert werden, was es ist; ein Teil der dortigen Kultur. Wobei ich mich frage, wer mehr leidet, der Ocotpus, der lebendig gegessen wird, oder der Mensch, der so ein lebendiges Tier im Magen hat. Wie lange das Tier dort wohl überlebt?

    Und wieder: wie dem auch sei. 

    Egal wie gut die Darsteller auch sein mögen: so ein Remake hat einfach den grössten Makel, den so ein Remake haben kann: es ist ein REMAKE!

    Warum eigentlich so was, wenn das Original nun wirklich nicht zu toppen ist?

    Spike Lee ist, das gebe ich zu, ein guter bis sehr guter Regisseur. Ein echter Macher. Warum bloss, ausser des Geldes wegen, hat er sich damit zum NachMacher degradieren lassen?

    Hat er nicht schon mehr als einmal bewiesen, dass sein eigenes Material mehr als gut ist und zum besten gehört, was immer mal wieder in Hollywood zu finden ist?

     

     

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