Wenn ich bleibe

Originaltitel: If I stay
Regisseur: R.J. Cutler
Drehbuch: Shauna Cross
Romanvorlage: Gayle For
Darsteller: Chloë Grace Moretz, Jamie Blackley, Stacy Keach
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Drama, Romanze
Laufzeit ca.: 107 Minuten

„Sometimes you make choices in life,- and sometimes choices make you.“

Darum geht’s:
Die begnadete Cellospielerin Mia Hall findet sich nach einem Autounfall in einem außer-körperlichen Erlebnis wieder. Sie sieht, wie ihr eigener Körper ins Krankenhaus eingeliefert wird. Dort verweilt sie zwischen Gegengenwart und Vergangenheit, in der sie sich an die Geschehnisse des letzten Jahres zurück erinnert. Sie erlebt noch einmal die Liebesgeschichte zwischen sich und dem Musiker Adam, mit dem sie vieles zum ersten Mal geteilt hat und der er ihr letztendlich die Kraft gibt, zwischen Leben und Tod zu entscheiden.

Meinung:
Hach,…. schnief,…

Zu Beginn erinnerte mich Chloë Grace Moretz (Carrie) unwahrscheinlich an Ellen Page, was die Stimme, Aussprache und Verhalten betrifft. Ich kam auch nicht darum, dem Film mit Roller Girl zu vergleichen, da der Freund auch ein Musiker ist. Allerdings unterscheiden sich die Filme grundlegend, da dieser hier (fast) ein reines Drama ist. An ihrem Schauspiel habe ich allerdings nichts auszusetzen. Ich war sogar von einer Szene sehr begeistert, als es zum zweiten Mal in ihrer Beziehung krachte und sie zu ihren Eltern nach Hause kam.

Ein Pluspunkt sind auch die durchgeknallten Eltern, die anscheinend in ihren Zwanzigern stecken geblieben schienen und ihrer Tochter ungewollt mehr Freiheiten gaben, als sie wollte.

Die Geschichte schaltet zwischen Krankenhaus und Liebesbeziehung hin und her, was etwas Abwechslung bietet und so Mias Leben vor dem Koma beschreibt. Einzig die übertriebenen Zickereien von Adam haben mich beim zweiten Mal genervt. Ich meine, er darf mit seiner Band groß raus kommen, redet ihr die Bewerbung für die Kunstschule Juilliard aber mies. Davon abgesehen hat Jamie Blackley (Snow White and the Huntsman) seine Rolle aber perfekt gespielt und zudem die Songs selbst eingesungen.

Das Ende war zwar „so klar“, aber ich muss gestehen, dass ich es mir auch so gewünscht hatte. Alles andere wäre ein Faustschlag in die Magengruppe des Zuschauers gewesen. Ich war sogar fast den Tränen nah. Was auch an Stacy Keach (Sin City 2) als Großvater lag, denn wenn ich eins nicht sehen kann, dann wenn ältere Menschen weinen.

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Fazit:
Tolles Romantisches Drama,- also Rodrama,..

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Info:
Obwohl Hauptdarstellerin Chloë Grace Moretz sieben Monate vor Drehbeginn mit dem Cello spielen anfing, wurde ein Double für die Szenen, in denen sie das Instrument spielt, eingesetzt.

 

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