Doomsday – Tag der Rache

Regisseur: Neil Marshall
Drehbuch: Neil Marshall
Darsteller: Rhona Mitra, Bob Hoskins, Emma Cleasby
Land: USA
Jahr: 2008
Genre: Horror, Action, Thriller
Laufzeit ca.: 108 Minuten

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Darum geht’s:
Im Jahre 2008 brach ein Virus namens „Reaper“ in Schottland aus, der einen großen Teil der Bevölkerung in Zombies verwandelte. Der jungen Eden gelang dank ihrer Mutter die Flucht mit dem Militär.
27 Jahre später kommt es in England ebenfalls zu einer Epidemie. Die mittlerweile erwachsene Elitesoldatin Eden wird zurück nach Schottland geschickt, um dort ein Gegenmittel für die todbringende Gefahr zu finden.

Meinung:
Vergleiche mit Resident Evil kommen zwangsläufig auf, aber okay, jeder Film hat seine eigene Geschichte, deshalb habe ich versucht neutral an die Sache ran zugehen. Erwartet aber bitte keinen Zombiefilm, ihr werdet sonst furchtbar enttäuscht sein.

Der Anfang bietet natürlich diese bekannten Menschenmassen, die versuchen vor dem Virus zu fliehen und mittendrin ein paar, die anscheinend dachten sie befänden sich auf einer Demo und die ihre eigenen Schilder mitgebracht haben, auf dem „Das Ende naht“ steht.
Allerdings wehren sich die Leute gegen die Soldaten, die sie versuchen zu isolieren und dabei geht’s echt heavy zur Sache.
Nach ein paar Minuten hatte sich die Euphorie aber wieder gelegt. Eine halbe Stunde später war ich echt geneigt abzuschalten. Ich hatte aber gerade nix anderes vor und hegte ja doch insgeheim die Hoffnung, dass es besser wird.

Das einzig Positive sind vielleicht die doch ganz passablen Spezialeffekte und die Idee mit dem Auge, wobei nicht klar ist, wie das eigentlich funktioniert. Zumal es auch ?unfreiwillig? komisch war. Die Hauptdarstellerin Rhona Mitra (Underworld – A.d.L.) hat ihren Reiz auch sehr schnell verloren und die Tiefe, die man der Figur gegen Ende schnell noch verleihen wollte blieb auch vollkommen auf der Strecke.

Zum Verlauf des Films:

Nachdem sie mit ihrem Trupp also in die verbotene Zone gelangt schmiert der Film total ab. Statt Zombies gibt’s eine Horde Freaks. „Oh, schau wie apokalyptisch ich bin. Ich laufe mit verrückten Frisuren herum, bin Ganzkörpertätowiert und total Banane im Kopf.“

So ein Schwachsinn! So ein Gosh darned Schwachsinn!

Wer einen Idioten auf der Bühne sehen will, der von noch mehr Idioten umjubelt wird, der kann sich den Film gerne ansehen. Für alle anderen gilt: umschalten. Da läuft bestimmt irgendwo ne nette Sendung über Hindu Kühe,- interessanter wäre dies allemal.

Als ihnen die Flucht mit dem Nostalgiezug gelungen ist, gehen sie durch eine Art magisches Tor und landen somit im Narnia für Arme. Ohne Witz, die kommen direkt aus Tank Girls Welt ins Mittelalter.

Gegen Ende wird er für 2 Minuten noch mal okay, wenn ein Infizierter sich seinen Weg zum Big Boss bahnt. Macht zusammen ca 32 Minuten Filmmaterial, was zu verkraften ist.

Ach, es ist einfach immer schade, wenn Filme Potenzial zu scheinen haben und dieses nicht ausnutzen.
Ich denke, der Drehbuchautor war einfach auf Droge (eine verdammt schlechte noch dazu) oder vielleicht hat er auch nur zu viele Uwe Boll Filme gesehen und ihn als Hero auserkoren? Anders kann ich mir diesen Film nicht erklären.

Die Musik war übrigens auch voll trashig, der übertriebene Soundtrack tat den Rest.

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Fazit:
Doomsday ist von allem ein bisschen und eben doch gar nichts. Bleibt zu sagen, armer Hase, arme Kuh, arme Zuschauer!

 

Deine Meinung!

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Keine Kommentare

  1. Ich weiß auch nicht – da macht dieser Typ Filme wie ‚Dog Soldiers‘ und ‚The Descent‘ und dann kommt so was hier wie ‚Doomsday‘ – ich finde den Film nicht wirklich gut, aber auch nicht wirklich schlecht.

    Mir kommt es immer so vor als ob da was fehlen würde. Erst das Zombie-artige, dann Mittelalter und dann so was wie ich die Mad-Max-Filme in Erinnerung habe. Ganz seltsame Mischung und die kommt mir abgehackt vor, als ob da eben was zwischendrin fehlen würde.

    Ist ein seltsamer Film…

    Antworten

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