Kite – Engel der Rache

Regisseur: Ralph Ziman
Drehbuch: Brian Cox
Originaldrehbuch: Yasuomi Umetsu
Darsteller: India Eisley, Samuel L. Jackson, Callan McAuliffe
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Action, Drama, Thriller
Laufzeit ca.: 90 Minuten

„Look at you. I created a monster. – A beautiful monster.“

Darum geht’s:
Bei einem Überfall verliert die junge Sawa ihre Eltern. Der Ex-Partner ihres Vaters, der noch immer bei der Polizei arbeitet, nimmt sich dem Mädchen an. Doch anstatt sie normal aufwachsen zu lassen, bildet er sie zur Killerin aus und schickt sie immer wieder in neue Gefahrensituationen. Sawa ist Willens bei diesem Spiel mitzumachen, denn dadurch kann sie irgendwann Rache an dem Mörder ihres Vaters nehmen.

Meinung:
Im Vergleich zum Original aus dem Jahr 1998 schneidet diese Version grottenschlecht ab. Von der einstig guten Handlung ist quasi nichts mehr übrig geblieben.
Drehbuchautor Brian Cox sollte sich in die Ecke stellen und sich kräftig schämen!

Die Titelheldin wird von India Eisley (Underworld: Awakening) gespielt, während der Bad Cop (mehr oder weniger) von Samuel L. Jackson (Oldboy) dargestellt wird. Etwas Angst hatte ich daher vor der eventuellen Umsetzung der doch sehr expliziten Sexszenen des Animes. Da sich der Film aber fast in keinster Weise an das Originalscript hält, verflüchtige sich diese Befürchtung bereits nach dem ersten zusammentreffen der beiden. Statt das Mädel also im Bett auszunutzen, hat man sie hier einfach Drogen abhängig und somit willig gemacht. Allerdings hat man ihr somit auch gleichzeitig den Plan für die Ausübung ihrer Rache genommen. Aber ich möchte nicht zu viel aus dem Anime verraten.

Ich wünschte, ich könnte etwas positives über den Film sagen, aber die Geschichte ist einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen. Mir ist klar, dass Standardhollywoodfilme mindestens eine Länge von 90 Minuten haben müssen. Das man da also zu den knapp 60 Minuten des japanischen Originals noch etwas dazudichten muss, ist mir klar. Aber Kinderschänder und Freerunner im Doomsday Style? Den Kapuzenheini, Callan McAuliffe (Ich bin Nummer 4) hätten sie sich zudem komplett sparen können. Als Oburi war er eine totale Fehlbesetzung und eigentlich nur dafür da, um Sawa daran zu erinnern, dass er ihre Eltern kannte.

India Eisley macht ihre Sache überzeugend und die Actionszenen können sich auch sehen lassen. Der Punkt, der wohl bei der Bewertung am Ende übrig bleibt geht also ganz alleine an sie.

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Das Ende:
Ganz Kite untypisch und einfach nur lachhaft.

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Fazit:
Im Vergleich schneidet die Realversion von Kite schlecht ab, denn das kurze Original war um Längen besser!

 

Deine Meinung!

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Keine Kommentare

  1. Der Film lief nun gestern im TV und ich habe mir den mal aufgenommen und dann heute angesehen und joar … das eine Mal hat mir nun gereicht.

    Die erste Hälfte zieht sich ziemlich hin und ist auch ein bisschen langweilig und die ganze Zeit habe ich nun auf den Knackpunkt gewartet – der kam ziemlich spät und die zweite Hälfte ist dann auch etwas besser, weil nun langsam doch „mal was passiert“.

    Ansonsten hat der Film ein paar saftige Szenen, aber auch da habe ich mehr erwartet und ich denke, dass da auch noch mehr drin gewesen wäre.

    Sage mal so – wenn der mal wieder im TV läuft und sonst nichts anderes kommt, kann man sich den mal ansehen – wenn nicht verpasst man dabei auch nichts. 😉

    Antworten

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