Runaway Girl

Originaltitel: Hick
Regisseur: Derick Martini
Drehbuch: Andrea Portes
Buchvorlage: Andrea Portes
Darsteller: Chloë Grace Moretz, Blake Lively, Alec Baldwin
Land: USA
Jahr: 2011
Genre: Komödie, Drama
Laufzeit ca.: 99 Minuten

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Darum geht’s:
Von ihren Mitschülern nur „Bar Baby“ genannt, weil sie angeblich in selbiger zur Welt kam, sucht Luli nach einem Ausweg aus ihrer Misere. Ihren 13ten Geburtstag verbringt sie ironischerweise in einer. Ihre Eltern betrinken sich mit Bekannten, während Luli mal eben einen 45er Smith & Wesson Revolver geschenkt bekommt. Am nächsten Tag fährt ihre Mutter mit einem Unbekannten einfach davon. Kurz darauf später steigt auch ihr Vater in sein Auto und verdünnisiert sich. Allein zurück gelassen beschließt Luli, ebenfalls reiß aus zu nehmen. Sie packt ihre Tasche und will nach Las Vegas trampen. Sie wird von dem eigensinnigen Ex-Rodeoreiter Eddie mitgenommen, doch schon kurze Zeit später streiten sie sich und Luli geht auf eigene Faust weiter. Sie trifft auf die durchgeknallte Glenda und fährt mit ihr weiter, als Eddie wieder auftaucht,…

Meinung:
Der Film beginnt locker und flockig und ab der zehnten Minute hatte ich ein Dauergrinsen im Gesicht. Noch besser wurde es, als sie auf „Gossip Girl“ Blake Lively traf. Allem Anschein nach handelte es sich also um ein amüsantes Roadmovie. Ha!- Weit gefehlt! – Denn eine halbe Stunde später kommt eine bedrückende Atmosphäre auf, als Luli wieder auf Eddie trifft. Die Situationen, in die sie dann gerät sind wirklich Nerven aufreibend.

Beste Szene:
Die Reaktion des Tankstellenbesitzers, nach Luli’s Anfall und der Charakter von Glenda beim ersten Zusammentreffen: „Ey, kannst du mir mal eben Schutz vor dem Wind geben?!“.

Die Schauspieler:
Hauptdarstellerin Chloë Grace Moretz (Wenn ich bleibe) ist gewohnt gut.

Eddie Redmayne (Das gelbe Segel) spielt seine Rolle als eifersüchtiger, besitzergreifender Stalker perfekt. Er wirkte so überzeugend, dass man zeitweilen wirklich Angst um Luli hatte.

Blake Lively habe ich bisher noch nie Beachtung geschenkt. Das war sogar die erste Rolle, in der ich sie gesehen habe. Und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht.

Juliette Lewis (Roller Girl) ist diese Rolle auf den Leib geschnitten. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Alec Baldwin (Suburban Girl) als „der Gute“ hat mir auch gefallen, obwohl seine Hilfe ein klein wenig zu spät kam.

Den Charakter von Rory Culkin (Igby) hätte man sich allerdings sparen können.

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Fazit:
Runaway Girl ist ein Film über das erwachsen werden und die Gefahren, die selbiges birgt.

 

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