Resident Evil – Degeneration

Regisseur: Makoto Kamiya
Drehbuchautor: Shotaro Suga
Laufzeit: ca. 97 Minuten
Land: Japan
FSK: ab 16 Jahren

„If you don’t try to safe one life, you’ll never safe any.“

Darum geht’s:
Nachdem der T-Virus, der die Toten in Zombies verwandelt hat, angeblich eingedämmt und ausgelöscht wurde, muss Claire Redfield erkennen, dass es in Wahrheit anders aussieht. Als sie gerade am Harvardville Flughafen ankommt um ihre Freundin und deren Nichte Rani zu treffen, stürzt ein Flugzeug in die Halle und lauter Infizierte kommen daraus zum Vorschein. Panik bricht aus und Claire ist zusammen mit einer handvoll Menschen eingekreist, als plötzlich unerwartete Hilfe auftaucht. Leon S. Kennedy und Angela Miller stürmen mit ihrem Team herbei um die Gefahr zu beseitigen, doch Senator Ron Davis hat anderes im Sinn. Gemeinsam mit der Firma WilPharma plant er den Super-Gau um an noch mehr Macht und Geld zu kommen, doch Angelas Bruder Curtis, der damals in Raccoon City seine Familie verloren hat, sinnt auf Rache und bricht in der Firma ein um den neuartigen G-Virus zu klauen, der Menschen in riesige Mutanten verwandeln kann. Er plant sich selbst zu infizieren und somit das Imperium zu stürzen…

Meinung:
In gewisser Weise bin ich richtig froh, dass der Film als Animation umgesetzt worden ist, denn ich bezweifle, dass er anders so gut funktioniert hätte. Zwar mag ich die Resident Evil Filme mit Milla Jovovich, aber diese Version hat deutlich mehr Potential, zumal sich die Geschichte an die Vorlage gehalten hat.
Da ich Resident Evil 4 mehrmals gespielt hatte, konnte ich mit einem der Hauptcharaktere etwas anfangen und habe zudem richtig Lust bekommen, das Spiel noch einmal einzulegen.

Zimperlich wird auch hier nicht umgegangen, was schon zu Beginn klar wird, wenn die Zombies den Flughafen stürmen und die Lebenden angreifen.
Durch die düstere Atmosphäre schafft es Resident Evil: Degeneration Spannung aufzubauen und Sympathie für die Gruppe zu erwecken. Okay, bis auf den Senator, der allerdings so herrlich arrogant und unausstehlich gezeichnet war, dass man ihm am liebsten vor einen fahrenden Laster schubsen wollte.
Zudem ergänzen sich Claire und ihr ehemaliger Kollege Leon sehr gut und die angedeuteten Gefühle zwischen ihm und Angela machen Lust auf mehr.

Ich weiß nicht, ob man als Nicht-Gamer genauso viel Freude an diesem Film hat, aber mit dem Grundwissen über die Darsteller im Hinterkopf hat Degeneration meine Erwartungen erfüllt.
Alles in allem ein sehr stylishes Vergnügen mit einer soliden Storyline.

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Info:
* Die Handlung spielt 7 Jahre nach dem Ereignissen im 4. Spiel der Reihe.

 

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