Ziemlich beste Freunde

Original Titel: Intouchables
Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano
Drehbuch: Olivier Nakache, Éric Toledano
Produktion: Nicolas Duval, Yann Zenou, Laurent Zeitoun
Musik: Ludovico Einaudi
Kamera: Mathieu Vadepied
Schnitt: Dorian Rigal-Ansous

Länge: 110 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6

 

Darsteller:
François Cluzet: Philippe
Omar Sy: Driss
Anne Le Ny: Yvonne
Audrey Fleurot: Magalie
Clotilde Mollet: Marcelle
Alba Gaïa Kraghede Bellugi: Elisa
Cyril Mendy: Adama
Christian Ameri: Albert
Grégoire Oestermann: Antoine
Marie-Laure Descoureaux: Chantal
Absa Dialou Toure: Mina
Salimata Kamate: Fatou
Thomas Solivéres: Bastien
Dorothée Briere Meritte: Éléonore

Hintergrund:
Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte des ehemaligen Geschäftsführers des Champagnerherstellers Pommery Philippe Pozzo di Borgo, der am 27. Juni 1993 beim Paragliding abstürzte und sich dabei so schwer an der Wirbelsäule verletzte, dass er seitdem vom Hals abwärts querschnittsgelähmt ist.

Handlung:
Driss ist arbeitslos und kommt gerade frisch aus dem Knast. Um Geld vom Arbeitsamt zu bekommen, muss er nachweisen sich bei einigen Stellenangeboten gemeldet zu haben.
Hier trifft er auf den reichen querschnittsgelähmten Philippe, der einen Pfleger sucht. Philippe sieht in Driss mehr als in den anderen Kandidaten, denn er zeigt wenig Mitgefühl und Mitleid.
Driss beginnt das Leben von Philippe auf den Kopf zu stellen.


Trailer:

Filmkritik:
Ein sehr ruhiger, emotionaler Film.
Tolle Darsteller und schöne Story ohne viel Effekthascherei und Schnick Schnack.
Ein wirklich toller Film.

Deine Meinung!

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1 Kommentar

  1. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die sich gerne Filme ansehen, in denen es grossartig um Gefühle, Freundschaften und ähnliches geht .. 

     

    Das hat vielleicht, unter anderem auch damit zu tun, dass ich ein Aspie bin .. aber .. vielleicht auch damit, dass ich selber nie wirklich viele Freundschaften habe schliessen können, über die ich nachdenken könnte oder auch nur möchte .. 

     

    Aber .. alle paar Jahre gibt es den einen oder anderen Film, den ich mir ansehen kann .. der nicht im Kitsch versinkt, der nicht peinlich ist .. sondern es schafft, das Leben, wenn auch ein wenig angepasst, auf die Leinwand zu zaubern … 

     

    Ziemlich beste Freunde gehört zu dieser seltenen Kategorie von Filmen .. der einfach nur gut, sehr gut, sogar schon fast perfekt ist .. und nach kurzer Zeit, auf den Fall für mich .. zu den Klassikern gehört .. zu den zeitlosen Filmen .. zu den Streifen, die man sich auch nach etlichen Jahren ansehen kann, ohne das sie schlechter geworden sind, sondern, wie ein guter Wein, immer besser werden mit den vergangenen Jahren … 

     

    Warum gefällt mir dieser Film?

     

    Es fängt damit an, dass die Rollen perfekt besetzt worden sind .. bei keiner der Figuren würde es mir auch nur im Ansatz in den Sinn kommen, einen anderen Darsteller ins Auge zu fassen … obwohl ich ihn nun schon ein paar mal gesehen habe .. kein einziges mal ist mir nur der Hauch dieses Gedanken gekommen … und das ist etwas, was ich schon einmal sehr hoch werte .. und als sehr wertvoll für einen Film ansehe .. 

     

    Wie der Film schon beginnt .. Driss taucht bei Phillipe auf .. weil er eine Unterschrift für das Arbeitsamt braucht … er betritt das Büro .. benimmt sich wie der Elefant im Glasladen .. und gibt allen im Zimmer zu verstehen, dass er kein Interesse am Job hat, sondern nur die Unterschrift will .. auch gibt er der Sekretärin von Phillipe zu verstehen, dass er mehr als interessiert ist an ihr. 

     

    Am Anfang ist Driss noch fast so was wie ein Kotzbrocken .. und ich als Zuschauer würde ihn ja gerne ein wenig Ohrfeigen … aber .. schnell zeigt sich: von allen, die sich um den Job bewerben, ist er der einzige, der Phillipe wie einen Mensch behandelt .. er sieht, dass er im Rollstuhl sitzt .. gelähmt ist .. aber … trotzdem .. er behandelt ihn wie alle anderen Menschen .. und das macht den Unterschied aus .. 

     

    Das es sich hier um eine wahre Geschichte handelt, das macht den ganz grossen Unterschied aus .. mir zeigt es, dass für einen, vielleicht auch nur kleinen Teil der Menschheit, noch ein ganz klein wenig Hoffnung besteht ..

     

    Ja, ich denke, darum mag ich diesen Film .. es ist diese schon fast unmögliche Art der Freundschaft .. Zwei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten .. und die, wie Ying und Yang am Schluss trotzdem ein Ganzes ergeben … Zwei Typen .. die mit dem Leben eigentlich schon abgeschlossen haben .. Phillipe, weil alle in seiner Umgebung ihn wie ein rohes Ei behandeln .. Angst haben, ihn zu verletzen .. und Driss … der seinen Platz in der Welt, in der Gesellschaft noch nicht gefunden hat .. der nicht weiss, wo er hingehört .. was er machen soll .. und wo er was machen soll … der einen so grossen Frust schiebt .. 

     

    Ich kann nur sagen … für mich ist das einer der besten Filme, den ich seit Jahren gesehen habe .. 

     

    Immer wieder, während des Films, ertappe ich mich dabei, wie ich am Grinsen bin .. wie ich es geniesse, den beiden Hauptdarstellern zuzusehen .. meine Fresse .. meine Güte … der, der entschieden hat, dass François Cluzet und Omar Sy die Hauptrollen spielen sollen, der hat den Job seines Lebens gemacht .. dem Typen oder dieser Frau, würde ich gerne kurz um den Hals fallen und dann herzlich gratulieren .. aber nur, wenn es nicht per Würfel entschieden worden ist .. Alles hat seine Grenzen *gg*… 

     

    Ich könnte mich noch stundenlang über diesen Film auslassen .. aber .. ich kann einfach nichts schlechtes oder weniger Gutes sagen .. 

     

    Wie gesagt .. der Film ist grandios .. einfach schön anzusehen .. und macht von Anfang bis zum Ende nur Spass .. regt natürlich auch ein wenig zum Nachdenken an … aber zeigt auch, dass wirklich noch ein wenig Hoffnung besteht für einen Teil der Menschheit .. 

     

    Ansehen .. einfach nur ansehen .. ich denke, es wird wohl nur sehr wenige Menschen geben, die diesen Film nicht mögen .. 

     

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