Ichi – Die blinde Schwertkämpferin

Regisseur: Fumihiko Sori
Drehbuch: Kan Shimosawa
Darsteller: Haruka Ayase, Takao Osawa, Yôsuke Kubozuka, Shido Nakamura
Land: Japan
Jahr: 2008
Genre: Action, Drama
Laufzeit: wieder einmal 2 lange Stunden

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Darum geht’s:
Als die blinde Musikerin Ichi verstoßen wird, weil sie aus Notwehr einen Mann getötet hat der sie vergewaltigen wollte, streunt sie auf der Suche nach ihrem Vater durch das Land. Doch dieses birgt viele Gefahren. Ichi ist jedoch eine Meisterin mit der Katana, so dass sie sich zu verteidigen weiß. Als sie in eine Notlage gerät, eilt ihr der Samurai Shirakawa Toraji zur Hilfe, muss aber bald erkennen, dass eigentlich er auf ihre Hilfe angewiesen ist. Durch einen Irrtum bekommt er den Ruhm für die Banditen, die Ichi getötet hat und somit einen Posten als Bodyguard bei dem örtlichen Oberhaupt. Als jedoch der Fiesling Toma mit seiner Gang zum Kampf ausruft und auch noch Ichi als Gefangene hat, wird Toraji’s Mut auf die Probe gestellt…

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Meinung:
Ich habe ewig gerätselt, woher ich die Schauspielerin kenne. Ich hatte ein paar mal Azumi Darstellerin Aya Ueto im Sinn, war mir aber nicht wirklich sicher. Nach 1 ½ Stunden fiel es mir dann wie Schuppen von den Augen. Sie war das Cyborg Girl. Sehr viel mehr außer dieser Erkenntnis nehme ich von Ichi leider nicht mit. Es ist ein langweiliger Film, der es nicht ein mal geschafft hat, mich zu unterhalten.

Zudem dreht sich der Film nicht wirklich um die blinde Ichi, denn ein Großteil handelt von dem tollpatschigen Angeber Toraji und dessen neuen Erzfeind Toma,- der Bösewicht der Geschichte. Beide waren furchtbar! Der eine, der ständig eine Katana mit sich herum schleppt, sie aber nicht gebrauchen kann, weil er noch immer ein Kindheitstrauma zu verarbeiten hat (Ja warum ist er dann nicht Philosoph oder was auch immer geworden?!) und der andere mit seiner dämlichen Lache und seiner Überheblichkeit. Und ich möchte erst gar nicht von dem Elvis-Imitator anfangen! Die Guten, sowie die Bösen waren alle unglaubwürdig und nervten nach einer Weile wirklich gewaltig.

Der Rückblick im Verlies war traurig, zeigte allerdings auch, dass die kleinen Ichi’s ein Stück weit besser waren, was das transportieren von Gefühlen angeht. Ich möchte damit aber nicht sagen, dass Haruka Ayase nicht gut gespielt hat. Sie war passend für diese Rolle und auch nett anzusehen. Ich habe eine gewisse Sympathie für sie entwickelt. Und da ich noch keine japanische Lieblingsschauspielerin habe (China und Korea sind ja inzwischen abgedeckt), werde ich mal schauen, was das Mädel sonst noch gemacht hat. Cyborg She und Ichi kanns ja nicht gewesen sein (Cyborg Ichi?).

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Nach fast zwei Stunden:
So, und das war’s? Das war der Endkampf? Also wirklich,- ALSO WIRKLICH!
Viele Szenen kamen mir vor wie ein Standbild, da sich absolut nichts tat und dann so ein Ende?
Ichi besticht durch eigentlich gar nichts. Männer trinken, spielen, kämpfen,…. und mittendrin für nur ein paar Minuten ist Ichi, um die Lage zu retten. Der größte Fehler an dem Film ist meines Erachtens das Drehbuch oder dessen Umsetzung. Auch die meisten Schauspieler sind nicht fesselnd oder gar überzeugend. Machen wir es kurz: Ich rate von Ichi ab und verweise dann doch lieber auf Azumi 2 – Death or Love.

 

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