D-Day

Originaltitel: Eoneunnal kabjagi cheotbeonjjae iyagi
Regisseur: Kim Eun kyung
Darsteller: You Joo hee, Kim Lee na, Lee Eun seong
Jahr: 2006
Genre: Drama, Horror
Laufzeit: ca. 95 Minuten
Land: Südkorea

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Darum geht’s:
Der Stichtag (oder im engl. D-Day) für die Examen steht fest. Um auf ein College zu kommen müssen die Schülerinnen ihr bestes geben. Aus diesem Grund werden sie in eine Lernanstalt gesteckt, in dem alles was vom Lernen ablenkt nicht geduldet wird. Ab 6 Uhr bis abends um neun wird unerbittlich gepaukt und das die Lehrer allesamt emotionslose Monster sind, hilft den vier Mädchen Yoo-jin, Eun-soo, Bo-ram, und Da-young, die sich zusammen ein Zimmer teilen, auch nicht weiter.
Yoo-jin bricht am ersten aus. Sie lehnt sich gegen die Oberlehrerin auf und kommt daraufhin deren grausige Rache zu spüren. Als sie allein in einem dunklen Raum eingesperrt wird, beginnt sie die Vergangenheit des Instituts zu sehen. Aus offizieller Quelle heißt es, ein Feuer hätte vor drei Jahren alles und jeden niedergebrannt, doch Yoo-jin sieht fortan tote Körper, die blutverschmiert in den Fluren herumliegen. Und sie ist nicht die einzige, denn der Fluch von damals scheint auch ihre Freundinnen in ihren Bann zu ziehen.

Meinung:
Als Einspieler bekommt man ein Werbevideo zu sehen, indem die Lernanstalt hoch angepriesen wird und nur glückliche Gesichter ihr Kommentar dazu abgeben. Doch der Schein trügt. Das muss auch die widerspenstige Yoo-jin einsehen, die zugleich für ihren Aufstand die Rechnung kassiert, welche sie letztendlich in den Selbstmord treibt.
Auch die einst beste Schülerin Eun-soo ist dem Druck nicht gewachsen und bricht unter der Last zusammen, was sie zu einem einfachen Opfer für die Geister macht.

Eine Bezugsperson hat man hier nicht wirklich. Vielmehr hat man gleich vier. Auf jeden Charakter wird nach und nach eingegangen.

Die Aufseherin war hervorragend in Szene gesetzt, da sie eiskalt und skrupellos wirkte. Hach, wie habe ich mir einen Windstoß gewünscht:

Wirklich neues bietet D-Day in punkto Horror nicht. Es tauchen Gestalten im Spiegel auf. Die Geister der Opfer stehen in Reih und Glied mit ihren altbekannten Frisuren vor dem Gesicht im Gang oder blicken einen mit weit aufgerissenen Augen an. Allerdings spart man es sich, das mittels Hintergrundmusik besonders vorzuheben. Vielmehr setzt man auf die Bilder und die Emotionen der Darstellerinnen. Davon abgesehen kann jedes einzelne Mädchen Sympathie für ihre Lage erwecken.

Nicht gut:
Die Geschichte mit dem Hamster. Das liegt aber wieder an meinem ausgeprägten Tierschutzverhalten. In der Szene, in der er verbrannt wurde habe ich daher nur geblinzelt. Ich wollte lieber nicht erkennen, ob wirklich ein echtes Tier für den Film geopfert wurden ist und im Nachspann konnte ich es ja nicht nachlesen (war ja auf koreanisch).

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Fazit:
D-Day hätte auch gut ohne die Geistergeschichte funktioniert. Allein die Darstellung der frustrierenden Atmosphäre des Alltaglebens der vier war genug Drama. Als gesamtes Paket jedoch ist der Film solide und furchterregend in Bezug auf koreanische Lernmethoden und kann auch mit ein paar guten Effekten punkten.

 

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