So Close

Originaltitel: Xi yang tian shi
Regisseur: Corey Yuen
Darsteller: Zhao Wei, Shu Qi, Karen Mok, Yasuaki Kurata…
Jahr: 2002
Land: HongKong
FSK: 16
Länge: 106 min
Genre: Action (Girls & Guns)

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Darum geht’s:
Eine coole Undercover-Agentin, zwei schöne und absolut tödliche Killerbabes und die Geschichte einer blutigen Rache: Hongkong-Action-Spezialist Corey Yuen, der für „The Transporter“ die furiosen Kampfszenen inszeniert hat, präsentiert einen fernöstlichen Highttechstreifen der extra klasse.
Gern wird So Close immerwieder mit 3 Engel für Charlie verglichen. Doch wenn die drei Engel soviel Hightech Schnickschnack hätten, dann könnten sie sich getrost zurücklehnen.
Während Lynn (Shu Qi) die bösen Buben killt, beobachtet ihre kleine Schwester Sue (Zhao Wei) das Geschehen von ihrem Computer (und dem extra dafür umherkreisenden Satelliten im All) aus und erklärt ihr den sichersten Weg nach draußen. Übers Dach, befestigt an zwei dünnen Drahtseilen. Doch der letzte Job sollte auch ihr letzter sein, denn nicht nur ihr Freund will das sie mit dem Job aufhört, sondern auch der vorherige Auftraggeber will alle Spuren und somit die Killersisters beseitigen. Und als wenn das nicht genug wäre, nimmt auch noch Undercoveragentin Hung die Fährte auf…

Meinung:
So Close ist einer der besten HK Girls and Guns Filme, den ich je gesehen habe. Es gibt keinen ewig langen Vorspann, sondern die Action beginnt sofort. Mühelos und mit Leichtigkeit erledigt Lynn ihren Job als Auftragskillerin. Ungeduldig, wartent darauf auch endlich mal den aktiven Part zu spielen, sitzt ihre kleine Schwester Sue daheim und beobachtet das Geschehen vom Computer aus…

Die Neckerreien zwischen Sue und Lynn und besonders zwischen Sue und Hung eröffneten mir erst ein ganz anderes Bild von dem Film. Teilweise mußte ich echt schmunzeln und ich dachte, ich befände mich in einer Komödie.

Einzig und allein die weithergeholte Geschichte zwischen Lynn und ihrer Jugendliebe Jen, den sie seit Jahren nicht mehr gesehen hat, finde ich überflüssig. Kaum haben sie sich wiedergetroffen, wollen sie heiraten und er versteht zwar ihren Job, will aber das sie aufhört. Okay, vielleicht war dieser Wunsch der Auftakt für die Tragödie, die daraufhin folgte, aber ich schätze, man hätte auch einen anderen Weg finden können.

Nach einem beeindruckenden Trauerszenario, das allein von Zhao Wei´s (Jade Goddess of Mercy) schauspielerischen Talent lebt folgt die Vergeltung. Und da Hung angeschmiert worden ist und nun selbst unter Mordverdacht festgenommen werden soll, hat sie keine andere Wahl, als Sue zu helfen. Gemeinsam machen sie sich auf in die Höhle des Löwen. Und ab da an beginnt der beste Teil von So Close. Schwer bewaffnet kämpft sich das Killerbabe durch Scharren von Angreifern um sich dann den finalen Kampf mit einer Katana zu liefern.

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Fazit:
Spannent, flott, sexy und stylish präsentiert sich der Film und kann durchaus mithalten in der Welt der Actionstreifen.

 

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