Purge – Die Säuberung

Regisseur: James DeMonaco
Drehbuch: James DeMonaco
Darsteller: Ethan Hawke, Lena Headey, Max Burkholder
Land: USA, Frankreich
Jahr: 2013
Genre: Thriller
Laufzeit ca.: 85 Minuten

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Darum geht’s:
Einmal im Jahr ist es für 12 Stunden erlaubt, die Straßen in Eigenjustiz zu säubern. Jeder kann und darf gesetzlich seinem Nächsten die Waffe an den Kopf halten und abdrücken. Dadurch soll die Verbrechensrate rapide eingeschränkt werden. Denn wenn man es offiziell darf, dann braucht man keine Haftstrafe zu befürchten. James Sandin verkauft aus diesem Grund Sicherheitsanlagen, damit sich die Menschen vor vermeintlichen Angreifern schützen können. Dadurch kommt er zum Wohlstand, was allerdings auch ein paar Neider auf den Plan ruft. Nach Beginn der Säuberung lässt Sohn Charlie einen verletzten Obdachlosen in das Haus und macht so eine Mörderbande auf die Familie aufmerksam.

Meinung:
Der Film beginnt schon sehr bedrückend. Auf Überwachungskameras sieht man, wie sich die Bevölkerung gegenseitig ermordet. Dann Schnitt zum Yuppie James Sandin. Angekommen an seinem noblen Haus will er mit seiner Frau Mary und seinen Kindern Zoey und Charlie das Abendessen genießen, bevor die Säuberung offiziell los geht. Nach der Ansage, dass Erste Hilfe bis zum Morgengrauen nicht verfügbar sein wird, geht es praktisch auch schon los.

The Purge präsentiert sich mit einer sehr netten Grundidee, die teilweise spannend umgesetzt ist. Mir persönlich waren allerdings die Einbrecher / Mörder etwas zu durchgeknallt. Wobei der Obermacker natürlich jedes Klischee bedient hat.

Ethan Hawke (Sinister) und Lena Heady (Dredd) harmonieren gut zusammen, wo hingegen mich die restlichen Darsteller nicht sonderlich mitreißen konnten.

Interessant fand ich den Aspekt, wie man sich verhält, wenn die eigene Familie in Gefahr ist. Liefert man einen Unschuldigen aus, um das eigene Leben zu retten, oder steht man für seine Grundsätze ein und kämpft?

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Fazit:
Purge – Die Säuberung fängt vielversprechend an und kann mit einem überraschenden Ende aufwarten. Zwischenzeitlich wird es zwar ein bisschen hektisch, alles in allem ist es aber eine runde Sache.

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Info:
Bereits ein Jahr später kam die Fortsetzung: Purge: Anarchy.

 

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5 Kommentare

  1. Die Tage gesichtet und für „okay“ befunden.

    Ich mag die Idee von dem Film und der Einstieg war auch ganz gut, aber dann zog es sich doch ein wenig hin, weil die Spannung flöten ging. Denn auch dieser Film spielt mit dem Szenario – ihr seid da drin und wir hier draußen wollen unbedingt dort rein, weil … – finde ich jetzt nicht so aufreibend. Zum Ende hin, wo es dann auch ein oder zwei Wendungen weniger getan hätten, zieht es zwar wieder an, aber bringt so auch nicht mehr viel.

    Dennoch ein gut schaubarer Film und ich bin hier auch mehr auf die Fortsetzung gespannt, die besser sein soll, weil dort soll die Atmosphäre noch bedrohlicher sein. Dann will ich mich da mal überraschen lassen …

    Antworten
    • Die Fortsetzung ist insofern okay, weil sich der Schauplatz verändert und der Großteil draußen spielt. Doch, kann man sich ansehen. Ich werde mir definitiv auch den dritten Teil zu Gemüte führen.

      Antworten
      • Hab mir die Tage ein paar Filme bestellt und darunter auch die beiden Fortsetzungen zu The Purge. 

        Nur doof das jetzt zuerst Election Year im Briefkasten gelandet ist. Würde den zweiten Teil schon gern vor den Dritten sehen wollen. 😀  Naja … die Tage wird der auch schon noch im Briefkasten landen und dann nehme ich mir diese Filmreihe mal im Gesamten vor. 

        Antworten
        • Du musst nicht zwangsläufig den zweiten vor dem dritten sehen. Chronologisch evtl. rein aus Interesse heraus, notwendig ist es aber keinesfalls, da die Handlung nicht unmittelbar zusammenhängt. Ich muss sagen, dass mir der dritte besser gefallen hat, als der davor,…

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          • Das ist gut zu wissen.  Hab nur oft gelesen, dass die Reihe von Film zu Film besser wird und diese Entwicklung möchte ich mir da auch gern mit ansehen. 

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