Hellboy

Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Guillermo del Toro, Peter Briggs, Mike Mignola
Produktion: Lawrence Gordon, Lloyd Levin, Mike Richardson
Jahr: 2004
Spielzeit: Kinofassung: 117 Minuten – Director’s Cut: 127 Minuten
Altersfreigabe: FSK 12 (Kinofassung) – FSK 16 (Director’s Cut)
Musik: Marco Beltrami
Kamera: Guillermo Navarro
Schnitt: Peter Amundson

Trailer:

Darsteller:
Ron Perlman: „Red“ Hellboy
John Hurt: Trevor „Broom“ Bruttenholm
Rupert Evans: John Myers
Selma Blair: Liz Sherman
Karel Roden: Grigori Rasputin
Jeffrey Tambor: Tom Manning
Doug Jones: Abe Sapien
David Hyde Pierce: Abe Sapien
Corey Johnson: Agent Clay
Ladislav Beran: Karl Ruprecht Kroenen
Biddy Hodson: Ilsa

Handlung:
1944 scheint die Vorherrschaft der Nazis ein Ende zu haben. Aber in dem Fanatischen Russen Rasputin haben sie einen neuen verbündetet gefunden und mit Hilfe von Magie möchte er das Tor zum Universum öffnen und die alten Götter zurück rufen um für den Glaubenskrieg einen neuen Führer zu erschaffen.
Doch das Gute ist aufmerksam und stört dieses Ritual, bevor es zu Ende gebracht werden kann.
Jedoch bevor das Tor zur Hölle wieder geschlossen wird, entweicht von dort ein Wesen welches sich Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm annimmt. Er ist Experte für paranormale Erscheinungen und führt sein Team im Untergrund.

Aus dem kleinen roten Wesen, wächst eine starke Macht gegen das Böse.
Hellboy wird er genannt und so rot wie die Hölle ist auch seine Hautfarbe. Ein aufbrausender Charakter der nur bei seiner heimlichen Liebe Liz Sherman (Selma Blair) und Schokolade weich wird. Ansonsten ist es eine Kampfmaschine mit einem Hammerarm, der bei jeder noch so brenzligen Situation einen lockeren Spruch auf der Zunge hat.
Aber die Bedrohung durch Monster und feindlich gesinnten Mutanten wird immer schlimmer und langsam wird es schwierig diese Existenzen vor der Öffentlichkeit zu vergerben.
Darum bekommt Hellboy Verstärkung von einem jungen FBI Agenten.
Aus einer anfänglichen Abneigung und Missverständnisse wegen einer Frau, wird später ein eingeschworenes Team, welches zusammen mit Abe Sapien dem Bösen Einhalt gebietet…..

Hintergrund:
– die Institution „Abwehr paranormaler Erscheinungen“ wird B.U.A.P. genannt
– Im Original heißt es „B.P.R.D. Bureau for Paranormal Research an Defense“).
– Mitglieder von B.U.A.P sind Liz Sherman und Abe Sapien.
– Gegenspieler sind abwechselnd Rasputin und auch dessen Mutter Baba Jaga
– der Film basiert größtenteils auf der ersten Miniserie Seed of Destruction
– Hellboy hatte in den Comic so genannte Crossover mit anderen bekannten Figuren wie zb. Batman, Starman, Savage Dragon uvm.
– im Jahr 2007 erscheint das gleichnamige Actionspiel für die PlayStation 3
– in Deutschland Floppte der Hellboy Comic und einige Verläge bissen sich daran die Zähne aus.
– Erst nach der Filmumsetzung stieg auch die Zahl der Anfragen und der Cross Cult Verlag vertreibt diese Comics nun sehzr erfolgreich
– Mitlerweile gibts es auch in Deutschland Sondereditionen des Comics Speziell mit den Crossovern wie oben erwähnt.

Comichistorie:
– 1993 San Diego Comic Con Comics
– 1994 Hellboy: Seed of Destruction
– 1995 Hellboy: The Chained Coffin
– 1996 Hellboy: Wake the Devil
– 2001 Hellboy: Conquerer Worm
– 2001 BPRD: Hollow Earth Teaser
– 2002 Hellboy: The Third Wish
– 2005 Hellboy: The Island

Kritik:
Da ich leider den Comic nicht kannte, ging ich ohne jede Erwartungshaltung ins Kino. Ich war sehr überrascht wie gut dieser Film umgesetzt wurde.
Darsteller, Story und Umsetzung fand ich sehr gelungen und es wird nichts versucht, was der Comic nicht halten kann.
Spannend bis zum Schluss auch wenn es kein besonders Anspruchsvoller Stoff ist.
Aber das wäre für eine Comic Action Umsetzung auch zuviel verlangt gewesen.
Im ganzen sehr unterhaltsam. Der Werdegang und Eigenheiten der Hauptcharaktere werden gut in Szene gesetzt und der Konflikt zwischen gut und böse wird in Beeindruckenden Bilder umgesetzt. Vor allem Rasputins Gefährte Kroenen finde ich einfach nur zum schaudern gut gemacht und für mich einer der besten Filmbösewichte der irgendwie lange in Erinnerung bleibt.

Fazit: Hellboy ist eine gelungen Action Comic Verfilmung. Licht aus, Popcorn, Cola ..zurück lehnen und einfach genießen.

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  1. Meine lieblings Comicverfilmung außerhalb von DC/Marvel. Mythologie ist stimmig. Ron Perlman in seiner besten Rolle. Spannend, Actionreich und witzig. (:

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