World War Z

Regisseur: Marc Forster
Drehbuch: Matthew Michael Carnahan, Drew Goddard, Damon Lindelof, J. Michael Stracznski
Buchvorlage: Max Brooks
Darsteller: Brad Pitt, Daniella Kertesz, Ludi Boeken
Land: USA, Malta
Jahr: 2013
Genre: Horror, Thriller, Action
Laufzeit ca.: 116 Minuten

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Darum geht’s:
Gerry Lane gerät auf dem Heimweg mit seiner Familie in einen Stau. Plötzlich bricht ein Lastwagen durch die stehenden Autos. Gerry beschließt, diese freigeräumte Spur zu nutzen, da irgendetwas eigenartiges vor sich zu gehen scheint. Als es zu einem Unfall kommt, wird klar: ein Virus hat Besitz von seinen Wirten genommen, die nun willenlos um sich morden und binnen Sekunden die betroffenen Menschen infizieren. Auf seiner Flucht wird er von seinem ehemaligen Arbeitgeber gebeten, bei der Suche nach der Ursache zu helfen. Er wird mit einem jungen Arzt nach Südkorea geschickt, wo er allerdings schon von den Zombies erwartet wird.

Meinung:
Zuerst einmal zu den Pro’s:
Gute Story, die sich zwar nicht abhebt, aber solide umgesetzt ist. Am besten hat mir das Verhalten der Infizierten gefallen, wenn sie z.B. über eine Mauer kommen wollen und praktisch dabei zusammen helfen. Oder wenn sie wie von der Tarantel gestochen übereinander stolpern, auf der Jagd nach ihrer Beute. Das macht sie gleich noch viel Angst einflößender, da sie sogar die rennenden Zombies aus der Neuauflage von „Dawn of the Dead“ übertreffen. Was die Action betrifft, so kann man sich hier nicht beschweren.

Was mir negativ aufstößt:
Die Kameraarbeit, wenn die Zombies angreifen. Dieses mittendrin statt nur dabei ist genauso nervig, wie diese Found Footage Aufnahmen. Wenn ich mir einen Film ansehe, möchte ich auch etwas mitbekommen und nicht einfach ins Gewirr rein geworfen werden. Die Bilder sind oft so chaotisch, das man kaum etwas erkennen kann. Die konfusen Schnitte machen den Rest.

Witzigste Szene, soweit man das in dieser Art von Film überhaupt so nennen kann, ist das unerwartete Ableben des jungen Doktors. Ich möchte hier nichts verraten, aber ich habe mich, angesichts dieser Situation vor Lachen gekrümmt, so dass ich den Film erst einmal für wenige Minuten pausieren musste, um mich wieder zu fangen. Gespielt wurde der Doc übrigens von Elyes Gabel (Dead Set). Es war also kein großer Verlust. Genauso uninteressant fand ich auch Filmehefrau Mireille Enos (Wenn ich bleibe).

Trotz seiner fast zwei Stunden Spielzeit kam mir Word War Z länger vor, da Gerry von einem Land ins andere reisen musste. Das ist aber kein Manko, da ich mich keine Sekunde gelangweilt habe.

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Fazit:
World War Z ist definitiv ein guter Zombiehorrorfilm. Spannend, mit sehr guten Effekten und einem charismatischen Hauptdarsteller.

 

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