Noah

Regisseur: Darren Aronofsky
Drehbuch: Darren Aronofsky, Ari Handel
Darsteller: Russell Crowe, Anthony Hopkins, Emma Watson
Land: USA
Jahr: 2014
Genre: Drama, Action
Laufzeit ca.: 138 Minuten

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Darum geht’s:
Da Gott das Wesen der Menschen nicht weiter unterstützen will, wählt er Noah aus, eine Arche zu bauen, um vom jedem Geschöpf zwei an Bord zu bringen und somit vor der bevorstehenden Sintflut zu retten. Damit will der Schöpfer einen völligen Neuanfang erzwingen. Er gestattet Noah seine Frau, die gemeinsamen drei Söhne und ein Findelkind mitzunehmen.
Doch der selbsternannte König Tubal-cain findet einen Weg auf die Arche und ist davon besessen, Noah zu töten.

Meinung:
Über zwei Stunden biblische Auslegungssache. Vorweg sei genommen: der Film hält sich nicht ganz an die Heilige Schrift. Er wurde quasi von ihr inspiriert. Nachdem wird das nun wissen, kann es ja losgehen:

Mir gefiel:
Mhh,…. die Wächter waren ganz nett.
Mir missfiel:
Ich empfand die Effekte irgendwie ziemlich lahm (für das Jahr 2014).
Was ich mich frage:
Warum haben alle konstant die gleiche Frisur über Monate hinweg, während Noah in fast jeder Szene (ich übertreibe etwas) einen neuen Look hat?

Was mich aufregt:
Noah sagt noch, er würde für seine Kinder sterben, wenn ihnen jemand was antun will und dann will er seine Enkel opfern? Hallo? Dem hätte ich gezeigt, wo der Hammer hängt, wenn er meine neugeborenen Zwillinge erdolchen will. Der wäre so schnell im Meer gelandet, dass er nicht gewusst hätte, wie ihm geschieht. Ganz ehrlich, da sind fünf Leute auf dem Schiff die ihn aufhalten können und am Ende steht das Mädel mit ihren Kindern alleine da, während Oma in sicheren Abstand aus zuschaut und der Vater es nicht schafft, die Leiter hoch zu klettern. Pahh!
Zweiter Minuspunkt: Er lässt Hams potenzielle Frau einfach sterben, obwohl er sie „vielleicht“ hätte retten können.

Die Darsteller sind alle etablierte Hollywoodgrößen, oder dabei es zu werden. Neben Anthony Hopkins (mei, is der alt geworden) sind Gladiator Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson (The Bling Ring), Logan Lerman (Gamer) erwähnsenswert. Wirklich viel mehr waren auch nicht zu sehen.
Ich weiß nicht, wie ich Noah einordnen soll. Der Protagonist war mir einfach viel zu verbissen,- Geschichte hin oder her. Dadurch wurde er unwillkürlich zum Antagonisten für mich, obwohl dieser Part eigentlich von Ray Winstone (London Boulevard) übernommen werden sollte.

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Fazit:
Neben ein paar guten Szenen war mir der Film außerdem zu lang und wird mir auch nicht sonderlich lange im Gedächtnis bleiben.

 

Info:
Für Emma Watson und Logan Lerman war es bereits die zweite Zusammenarbeit. Für Vielleicht lieber morgen standen sie 2012 schon einmal vor der Kamera.

 

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