Tödliches Geheimnis

Originaltitel: My Daughter’s Secret
Regisseur: Douglas Jackson
Drehbuch: Christine Conradt
Darsteller: Jennifer Grant, Nina Dobrev, Steve Byers
Land: USA
Jahr: 2007
Genre: Krimi, Drama
Laufzeit: ca. 94 Minuten

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Darum geht’s:
Die Brüder Reggie und Brent rauben einen Juwelierladen aus. Währenddessen sitzt Brents junge Freundin Justine unwissend hinter dem Steuer. Erst als die beiden mit der Beute wieder kommen, erfährt sie von dem Verbrechen, bei dem ein Mann angeschossen wurde. Und als wenn das noch nicht genug wäre, handelt es sich bei dem Geschäft um den Arbeitsplatz ihrer Mutter und dem Verwundeten um einen guten Freund der Familie. Als dieser kurze Zeit später seiner Verletzung erliegt, plagt Justine mehr und mehr das schlechte Gewissen und sie weiß nicht, wem sie sich anvertrauen soll.

Meinung:
Angepriesen als „Packender Psychothriller,- der spannend bis zur letzten Minute“ sein soll, hat Tödliche Wahrheit sein Ziel voll verfehlt. Er ist weder packend, noch spannend, noch ist es auch nur im Entferntesten ein Thriller,- und Psycho schon gar nicht. Ich meine, mein Hund ist beim rumlümmeln mehr Psycho als der Film in seiner gesamten Laufzeit.

Zu Anfang noch etwas hölzern, entwickelt sich das Schauspiel von Protagonistin Nina Dobrev (Never cry Werewolf) im Verlaufe des Filmes. Zwar hat sie die Hände noch etwas zu oft in den Haaren, um ihre Fassungslosigkeit zu symbolisieren, dafür kann sie aber auf Kommando das Wasser in die Augen schießen lassen. Den Charakter, den sie spielen muss fehlt es jedoch an Tiefgang, als dass man ihn mögen könnte. Erst ein aufmüpfiges High School Girl, dann trauernd, dann wieder aufmüpfig und letztendlich das Opfer. Außerdem versteht man die Liebesgeschichte zwischen ihr und Brent nicht ganz. Erst trifft sie sich mit ihm nach der Tat, dann ignoriert sie ihn, um kurz darauf wieder aus dem Haus zu schleichen, um ihn zu treffen.

Von der Handlung her erfindet sich der Film nicht neu. Es ist ein typischer Abendfilm,der im Fernsehen läuft. Die Geschichte bietet sämtliche Klischees, setzt diese dafür aber recht einfach um. Ob es nun die alleinerziehende Mutter ist, die zwanghaft versucht, ihr Kind zu kontrollieren und vor dem älteren Freund fern zu halten, der naiven Protagonistin, oder dem Bad Boy, dessen Bruder noch viel böser ist. Sogar die smarte Detektivin mit ihrem Komplizen geben sich ein Stell-dich-ein . Wenn man also nicht zu viel erwartet, dann kann man sich den Film ruhig einmal ansehen.

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Fazit:
Durchschnittlicher Fernsehkrimi.

 

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